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11.11.2015

Aus­stel­lung „Ge­sich­ter des Wan­dels. Fo­to­gra­fi­en 1989/1990 von Re­gi­na Schme­ken und Ul­ri­ke Scha­mo­ni“

Die Ausstellung „Gesichter des Wandels“ im Bundesfinanzministerium zeigte Fotografien von Regina Schmeken und Ulrike Schamoni aus den Jahren 1989/1990 und stand unter dem Motto „25 Jahre Freiheit und Einheit“.

Mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 öffnete sich die innerdeutsche Grenze, die 28 Jahre Ost- und Westdeutschland teilte. Am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland bei. Die DDR hatte sich aufgelöst.

Die Ausstellung bestand aus zwei Werkzyklen der Fotografinnen Regina Schmeken und Ulrike Schamoni und dokumentierte die Zeit dazwischen. Sie zeigte in einer eigenwilligen, dichten Dramaturgie einerseits historische Bilder, die um die Welt gingen, und andererseits Portraits, die von Verlust, Stärke und Hoffnung erzählen.

Die Ausstellung war all jenen gewidmet, die diese friedliche Revolution bewirkt haben.

Die Künstlerinnen

Foto von Regina Schmeken und Ulrike Schamoni
Quelle:  Schmeken: Axel Schmidt, Schamoni: André Rival

Regina Schmeken

  • lebt in Berlin, sie fotografiert seit 1976 Schwarz-Weiß

  • seit 1980 Ausstellungen im In- und Ausland

  • Fotografin der Süddeutschen Zeitung seit 1986

  • ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, darunter der Kritikerpreis der Rencontres Internationales de la Photographie, Arles (1978) und der Dr.-Erich Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (1996)

  • ihre Ausstellung Unter Spielern – Die Nationalmannschaft wurde im Martin-Gropius-Bau in Berlin 2012 und im Museum Villa Stuck in München 2014 gezeigt.

Ulrike Schamoni

  • 1966 in Berlin geboren, 1989 Abschluss des Studiums an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie, München

  • arbeitet als Fotografin für internationale Magazine wie US-Vogue, The New Yorker und für nationale Publikationen wie Stern, Zeit, Zeit-Magazin, Geo

  • deutschlandweite Ausstellungstätigkeit seit 1993, darunter mit der Serie Kinderbilder aus Europa im Deutschen Historischen Museum, Berlin

  • debütierte 2011 mit dem Dokumentarfilm Abschied von den Fröschen auf den Hofer Filmtagen, Teilnahme auf der Berlinale 2012, er wurde u. a. für die Deutsche Oscar Auswahl 2013 nominiert

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