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13.08.2019

5. Ber­lin‐Val­len­dar Steu­er­kon­fe­renz im Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Fi­nan­zen

Am 24. und 25. Juli 2019 trafen sich Experten aus der Wissenschaft im Bundesministerium der Finanzen und diskutierten mit Vertretern des Ministeriums aktuelle Fragestellungen der nationalen und internationalen Steuerpolitik. Die Wissenschaftler stellten hierbei aktuelle Ergebnisse ihrer laufenden Forschungsvorhaben vor.

Gruppenfoto von Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern
Quelle:  TU Kaiserslautern

Am 24. und 25. Juli 2019 fand die 5. Berlin‐Vallendar Steuerkonferenz im Bundesministeriums der Finanzen statt. Die jährliche Konferenz bringt Wissenschaftler der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre zusammen, die auf der Konferenz ihre aktuellen Forschungsergebnisse präsentieren und mit Kollegen diskutieren. In diesem Jahr wurde die Konferenz gemeinsam von der TU Kaiserslautern (Univ.-Prof. Dr. Frank Hechtner) und der Steuerabteilung des Bundesministeriums der Finanzen (Ministerialdirektor Dr. Rolf Möhlenbrock) organisiert und in den Räume des Postblocks abgehalten.

Die zweitägige internationale Konferenz wurde von Staatssekretär Dr. Rolf Bösinger eröffnet, der in seiner Eröffnungsrede aktuelle Fragestellungen der internationalen Steuerpolitik darstellte. Hierbei verdeutlichte Staatssekretär Dr. Rolf Bösinger die steuerpolitische Agenda der Bundesregierung und sprach Themen wie den internationalen Steuerwettbewerb, Fragen im Zusammenhang mit speziellen Steuerpräferenzregimen und Maßnahmen zur Vermeidung missbräuchlicher Steuergestaltungen an. Im Anschluss daran erfolgten Präsentationen einzelner Wissenschaftler.

Der Konferenz war ein Call for Papers vorangegangen. Aus den eingereichten Forschungspapieren wurden insgesamt acht Papiere zur Präsentation ausgewählt. Diese befassten sich u.a. mit den ökonomischen Wirkungen von Patentboxen, mit Diffusionskanälen von Steuerwissen, mit Verhandlungsstrategien im Rahmen von DBA-Abkommen und mit ökonomischen Fragestellungen bei Betriebsprüfungen. Die Konferenz bot neben der inhaltlichen und fachlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen aus dem Bereich der nationalen und internationalen Steuerpolitik auch die Möglichkeit, dass Wissenschaftler und Vertreter des Bundesministeriums der Finanzen ihren Kontakt intensivieren und ausbauen konnten. Insgesamt 36 Teilnehmer aus zehn unterschiedlichen Ländern konnten so während der zwei Tage in den gemeinsamen Austausch treten, aktuelle Forschungsergebnisse diskutieren und gemeinsam Antworten auf aktuelle Fragen der nationalen und internationalen Steuerpolitik entwickeln und diskutieren.