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18.01.2018

„BMF im Dia­log“ mit Mário Cen­te­no: Die Zu­kunft der WWU

Am 17. Januar 2018 empfing Bundesminister Peter Altmaier den portugiesischen Finanzminister Mário Centeno im Bundesfinanzministerium in Berlin. Der neue Vorsitzende der Eurogruppe verband seine erste offizielle Auslandsreise in diesem Amt mit der Teilnahme an der Veranstaltungsreihe „BMF im Dialog“. Bundesminister Altmaier hatte Mário Centeno nach dessen Wahl im Dezember 2017 nach Berlin eingeladen.

BMF im Dialog
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Im voll besetzten Matthias-Erzberger-Saal des Bundesministeriums der Finanzen erörterten die beiden Minister die Zukunft der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Auch, wenn Europa im Jahr 2017 nach einer Reihe von Krisen zur Ruhe gekommen sei, stehe die Europäische Union vor einer Zukunft voller Herausforderungen. Die gegenwärtig gute wirtschaftliche Entwicklung in der EU und der Eurozone biete eine gute Basis für deren Bewältigung, waren sich die Minister einig.

In seinem Eingangsvortrag präsentierte der neue Eurogruppen-Chef seine Vorstellungen von der Fortentwicklung der Eurozone und den dafür notwendigen Reformen. Dabei beleuchtet er institutionelle Ideen wie die Fortentwicklung des Europäischen Stabilitätsmechanismus zu einem Europäischen Währungsfonds oder die Einrichtung des Amtes eines europäischen Finanzministers ebenso wie neue Ansätze in der Finanz-, Wirtschafts- und Haushaltspolitik.

In der anschließenden Fragerunde und im Dialog mit dem Publikum ging es ebenfalls um institutionelle Fragen und die aktuellen finanzpolitischen Herausforderungen, vor denen Europa gegenwärtig steht. Beim Austausch mit den Gästen – darunter auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und viele Bundestagsabgeordnete – sorgten die bei „BMF im Dialog“ traditionell zum Einsatz kommenden Abstimmungsgeräte wieder für eine aktive Publikumsbeteiligung.

In der Veranstaltungsreihe „BMF im Dialog“ lädt das Bundesministerium der Finanzen renommierte Experten und nationale und internationale Entscheidungsträger zum Gespräch ein. Damit wird ein Forum geschaffen für den Gedankenaustausch zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über aktuelle Herausforderungen der Finanzpolitik.

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