Ziel der IT-Betriebskonsolidierung Bund ist die Zusammenführung von serverseitigen IT-Lösungen der Behörden der unmittelbaren Bundesverwaltung auf standardisierten Servern im Servicemodell „Infrastructure as a Service“. Generalunternehmer und damit zentraler IT-Dienstleister des Bundes ist das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund).

Durch das Servicemodell „IaaS“ wird eine geteilte Betriebsverantwortung zwischen der Behörde und dem ITZBund etabliert. Das ITZBund bietet dabei standardisierte und professionelle Services für den Betrieb der Infrastruktur (Bereitstellung und Betrieb der Rechenzentrumsinfrastruktur sowie Netzwerk-, Speicher- und Virtualisierungskomponenten). Dadurch wird die technische Grundlage für einen sicheren, leistungsfähigen, stabilen und zukunftsfähigen Betrieb der IT des Bundes geschaffen.

Um das Ziel zu erreichen, wird vom Projekt BKB in Verbindung mit dem Projekt operative IT-Konsolidierung im ITZBund (ProITK) eine zentrale und standardisierte Betriebsplattform für unterschiedliche Schutzbedarfe konzipiert und umgesetzt. Auf dieser neuen IT-Betriebsplattform Bund werden die IT-Lösungen der Behörden zusammengeführt.

Ab Juli 2021 laufen die Projekte zur Durchführung der IT-Betriebskonsolidierung Bund in den ersten Behörden an. Bis 2028 werden rund 70 Projekte durchgeführt werden, von denen mehr als 100 Behörden umfasst sind.

Der Lenkungsausschuss für das Projekt wird durch die für die IT zuständigen Staatssekretäre der Ministerien unter Leitung des Chefs des Bundeskanzleramts besetzt. Das übergeordnete Controlling ist im Bundeskanzleramt verortet.