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04.05.2026

Förderpreis für Dissertationen 2026

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) vergibt einen Preis für je eine Dissertation zu ökonomischen und zu juristischen Themen, die für das BMF und damit für die deutsche Finanzpolitik relevant sind. Mit dem Förderpreis für Dissertationen möchte sich das BMF für den wissenschaftlichen Nachwuchs einsetzen. Die Frist für die Bewerbung für den Förderpreis im Jahr 2026 ist bereits abgelaufen.

Illustration einer Frau von hinten mit Doktorhut und Büchern im Arm und der Text: Förderpreis für Dissertationen. BildVergroessern
Quelle:Bundesministerium der Finanzen

Der Förderpreis

Der Preis für Dissertationen wurde anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des BMF im Jahr 2024 eingerichtet und wird nun zum dritten Mal vergeben. Das BMF tritt für eine effiziente Finanzpolitik ein, die vorausschauend agiert und am Ziel tragfähiger Staatsfinanzen ausgerichtet ist.

Mit dem Förderpreis für Dissertationen möchte sich das BMF für den wissenschaftlichen Nachwuchs einsetzen. Der Förderpreis soll Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler fördern und die aktuelle Forschung zu finanzpolitischen Themen in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken, die auch für die tägliche Arbeit des BMF von Relevanz sind. Daneben dient der Förderpreis auch der Intensivierung des Austausches des BMF mit der Wissenschaft und der Stärkung evidenzbasierter Politik. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden eingeladen, Ihre Forschung im BMF vorzustellen und werden so in Kontakt mit den im BMF für ihre Themen zuständigen Organisationseinheiten treten können. Durch den Förderpreis entsteht die Möglichkeit, neue Netzwerke zu knüpfen. Auf diese Weise möchte das BMF durch den Förderpreis den Austausch von Wissenschaft und (Finanz-)Politik stärken.

Die Verfasserinnen beziehungsweise Verfasser der zwei ausgezeichneten Dissertationen werden mit einem Preisgeld von jeweils 3.000 Euro gefördert.

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Gewinnerinnen und Gewinner des Förderpreises

Juristischer Preis

2025

Dr. Lena Leffer, Postdoktorandin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Titel der Dissertation „Automated Suspicion Algorithms: Strafverfolgung durch Künstliche Intelligenz am Beispiel der Geldwäsche“


2024

Dr. Timo Schmiedchen, geb. Lemm, Juristische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Titel der Dissertation „Besteuerung von künstlicher Intelligenz und deren Implikationen auf die Besteuerung der Digitalwirtschaft: Die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung der Leistungserbringung gegen das Recht zur Nutzung von Nutzerdaten“

Ökonomischer Preis

2025

Dr. Fabian Seyrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Makroökonomie des DIW Berlins sowie Assistenzprofessor für Makroökonomie am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Frankfurt School of Finance und Management

Titel der Dissertation „Five Essays in Macroeconomics“


2024

Dr. Svea Holtmann, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Titel der Dissertation „Taxation & Dimensions of Sustainability – Essays on Evaluating and Designing Tax Policies for Individuals and Companie