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22.08.2010

"Die Brief­mar­ken­po­li­tik ist rui­nös für Samm­ler. Wir be­nö­ti­gen nicht fort­wäh­rend Mar­ken für 1.45 Eu­ro, 2.90 Eu­ro, 4.10 Eu­ro. Die­se Po­li­tik för­dert das Sam­meln nicht. (…) "

Bürgerfrage

"Die Briefmarkenpolitik ist ruinös für Sammler. Wir benötigen nicht fortwährend Marken für 1.45 Euro, 2.90 Euro, 4.10 Euro. Diese Politik fördert das Sammeln nicht. (…) "

Unser Haus misst dem Philateliemarkt eine hervorgehobene Bedeutung bei. Als Herausgeber liegt uns daher eine seriöse und verlässliche Ausgabepolitik besonders am Herzen. Aus diesem Grund bewegt sich die Zahl der vom Bundesministerium der Finanzen ausgegebenen Sonderpostwertzeichen seit Jahren bei rund 50 Stück pro Jahr. Auch bei der Abstimmung der Wertstufen mit unserem Lizenznehmer Deutsche Post AG versuchen wir, soweit als möglich die Belange der Sammler zu berücksichtigen und den Wert des Ausgabeprogramms relativ konstant – und damit bezahlbar und attraktiv - zu halten.
Gleichwohl dienen Sondermarken in erster Linie der Verwendung als Entgeltnachweis, d.h. zu Frankaturzwecken. Daher ist es erforderlich, dass das Sondermarken-Jahresprogramm die volumenstärksten Sendungsarten mit den entsprechenden Wertstufen abbildet. Darunter fallen auch die von Ihnen angesprochenen Wertstufen.
Bedauerlicherweise kamen im Ausgabeprogramm 2010 zwei Besonderheiten zum Tragen, für die wir um Verständnis bitten. Aus betrieblichen Gründen ist es seitens unseres Lizenznehmers Deutsche Post AG zu Beginn des Kalenderjahrs erforderlich, möglichst alle gängigen Wertstufen mit einer Sondermarke zu bedienen. Hieraus resultiert eine – im Vergleich zu den anderen Ausgabemonaten – überdurchschnittliche Markenzahl zu Beginn eines Kalenderjahres.
Zusätzlich wurden im Januar 2010 mehrere selbstklebende Markensets in Verkehr gebracht, die in Philateliekreisen für Irritation gesorgt haben. Hierbei handelt es sich um Produkte, die im alleinigen Zuständigkeitsbereich der Deutschen Post AG liegen. Hinsichtlich dieses Aspektes stehen wir bereits in Kontakt mit unserem Lizenznehmer Deutsche Post AG.