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12.02.2010

Prä­sen­ta­ti­on des Son­der­post­wert­zei­chens „Jü­di­scher Hoch­zeits­ring Er­furt“

Am 11. Februar 2010 präsentierte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, im Festsaal des Erfurter Rathauses das Sonderpostwertzeichen „Jüdischer Hochzeitsring Erfurt“.

Der Fund des Hochzeitsschatzes im Jahr 1998 war ein außerordentliches Ereignis und hat die Stadt mittlerweile auch über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht, denn er war u.a. auch in den USA zu sehen.

Die Briefmarke, herausgegeben durch den Bundesminister der Finanzen, ist in zweifacher Hinsicht Botschafterin der Erinnerung und des Gedenkens. Einerseits erinnert sie an das Glück, wenn zwei Menschen die Ehe begründen und andererseits soll sie uns erinnern an die bewegte Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland und ganz speziell in Erfurt, aber auch zugleich mahnen, diese Geschichte nicht zu vergessen.

Hartmut Koschyk überreichte rote Alben mit Erstdrucken an Frau Tamara Thierbach, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Soziales, Bildung und Kultur in Vertretung von Herrn Andreas Bausewein, dem Oberbürgermeister der Stadt Erfurt, an Herrn PD Dr. habil. Sven Ostritz, dem Präsidenten des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, an Herrn Wolfgang Nossen, dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen und dem Stadmuseum, vertreten durch den Direktor Herrn Hardy Eidam.

Im Anschluss wies Hartmut Koschyk auf die Eröffnung der Ausstellung „Zeichen setzen“ im Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringen in Weimar hin, die dort die nächsten vier Wochen besucht werden kann.

Präsentation des Sonderpostwertzeichens "Jüdischer Hochzeitsring Erfurt" im Festsaal des Rathauses in Erfurt
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

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