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11.08.2010

Staats­se­kre­tär Hart­mut Koschyk stell­te am 10. Au­gust 2010 die Brief­mar­ke an­läss­lich des 100. Ge­burts­ta­ges von Mut­ter Te­resa vor

„Das Gute, das du heute tust, werden die Menschen morgen oft schon wieder vergessen haben. Darum tue weiterhin Gutes.“

Staatssekretär Hartmut Koschyk bei der Vorstellung der Briefmarke zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Mit diesem Zitat von Mutter Teresa stellte der Parlamentarische Staatssekretär Hartmut Koschyk die Verantwor­tung jedes Einzelnen gegenüber den Hilfsbedürftigen in unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt seiner Ansprache vor rund 200 Gästen in der Pfarrkirche St. Marien-Liebfrauen in Berlin-Kreuzberg. Er betonte, dass der unermüdliche Einsatz der Gründerin des Ordens der „Missionarinnen der Nächstenliebe“ ein Vorbild für uns alle sein kann. Die Tatsache, dass die Schwestern der Mutter Teresa in der Gemeinde St. Marien-Liebfrauen in Berlin-Kreuzberg seit 27 Jahren eine Suppenküche für Bedürftige bereithalten, sei eine beispiellose Herausfor­derung für unsere Wohlstandsgesellschaft. Die Briefmarke sei daher ein Appell an alle, für unsere Mitmenschen einzustehen. 

Schwester Lumena Ringwald, bis vor kurzem noch Oberin der Berliner Niederlassung des Ordenshauses der Missionarinnen der Nächstenliebe, sagte in ihrem Grußwort, die Briefmar­ke trage die Botschaft der Nächstenliebe im Sinne Mutter Teresas über die Grenzen unseres Landes hinaus. Die Festansprache hielt der Apostolische Nuntius, S.E. Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset. Er stellte das Leben und Wirken von Mutter Teresa in den Mittelpunkt seiner Rede. Trotz der vielen Anerkennungen, die Mutter Teresa zuteil wurden, sei die selige Mutter Teresa stets bescheiden und demütig geblieben. 

Die beeindruckende Feierstunde wurde bereichert durch hervorragende Orgelmusik und einer ebenso anmutigen wie ergreifenden Darbietung einer tamilischen Tänzerin. Staats­sekretär Koschyk überreichte Erstdrucke der Briefmarke u. a. an Erzbischof Périsset, an Weihbischof Dr. Heinrich, an Weihbischof Weider und an Schwester Lumena Ringwald.

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