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09.09.2010

Prä­sen­ta­ti­on des Son­der­post­wert­zei­chens "200 Jah­re Ok­to­ber­fest"

Präsentation des Sonderpostwertzeichens "200 Jahre Oktoberfest"

Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Hartmut Koschyk überreicht dem Bayerischen Staatsminister der Finanzen Georg Fahrenschon ein Album mit Erstdrucken des Sonderpostwertzeichens "200 Jahre Oktoberfest"
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Hoch auf dem gelben Wagen …“ und andere volkstümliche Weisen spielten die Reisbacher Musikanten in der Münchner Innenstadt.

Wenn die Gäste es nicht besser wüssten, hätten sie auch annehmen können, dass sie in einem Festzelt auf der Wies´n sind. Aber an diesem Mittwoch, dem 8. September 2010 fand im Festzelt des Hofbräukellers in München die Präsentation und Übergabe des Sonderpostwertzeichens „200 Jahre Oktoberfest“ statt.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen verwies in seiner Rede auf die lange Tradition dieses „gesamtdeutschen“ Volksfestes und seine Bedeutung für München, Bayern und Deutschland. Zur Entwicklung des Oktoberfestes in seiner heutigen Form haben u.a. Persönlichkeiten aus Franken, Sachsen und sogar Preußen einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet:

  • die Tradition des Mitsingens und – schunkelns hat ein Nürnberger erfunden, der Festwirt Georg Lang, der auch das erste Wies´n Textbuch unters Volk gebracht hat,
  • die inoffizielle Wies´n – Hymne „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ stammt mit einiger Sicherheit aus der Feder des Chemnitzers Bernhard Dittrich und
  • für das bekannte Lied „In München steht ein Hofbräuhaus“ zeichnet schließlich der Berliner Komponist Wilhelm Gabriel verantwortlich.

Jährlich mehr als 6 Millionen Besucher aus der ganzen Welt und die mittlerweile auch im Ausland stattfindenden „Oktoberfeste“ sprechen dafür, dass dieses Fest als ein typisch deutsches Volksfest wahrgenommen wird.
Und zum 200. Geburtstag der Wies´n ist es wieder ein Berliner, der dazu beiträgt, dass das Jubiläum in der ganzen Welt bekannt wird. Der Grafiker Michael Kunter aus Berlin hat die 55-Cent-Briefmarke entworfen.
Ein Album mit Erstdrucken überreichte Staatssekretär Koschyk u.a. an den Bayerischen Staatsminister der Finanzen, Herrn Georg Fahrenschon.

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