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07.02.2011

Staats­se­kre­tär Koschyk stell­te deutsch–ja­pa­ni­sche Ge­mein­schafts­mar­ken in Re­gens­burg vor

„Die deutsch–japanischen Gemeinschaftsmarken verbinden beide Völker in besonderer Weise und sind Zeichen ihrer 150-jährigen freundschaftlichen Beziehungen“, mit diesen Worten stellte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, die beiden motivgleichen Briefmarken der Öffentlichkeit vor. An historischer Stätte, im Kurfürstenzimmer des Alten Rathauses in Regensburg, lobte Staatssekretär Koschyk die zahlreichen guten und freundschaft­lichen deutsch-japanischen Verbindungen in allen wichtigen Bereichen und hob besonders die intensiven kulturellen Beziehungen hervor.

Der Festakt begann allerdings schon vor der Präsentation mit einer Fahrt in einer historischen Postkutsche vom Domplatz zum Alten Rathaus. Staatssekretär Koschyk, Botschafter Dr. Shinyo und Oberbürgermeister Schaidinger wurden begleitet von Postillionen des Regensburger Postmuseums in königlich-bayrischer Uniform von 1840.

Präsentation der Gemeinschaftsmarke mit Japan in Regensburg
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Der japanische Botschafter in Deutschland, Seine Exzellenz Dr. Takahiro Shinyo, stellte in seinem Grußwort unter anderem die wichtige internationale Verantwortung beider Staaten für Frieden, Stabilität und Demokratie in der Welt hervor. Die globalen Herausforderungen für Frieden, Sicherheit und Stabilität seien für Deutschland und Japan Eckpfeiler der freundschaftlichen Beziehungen.

Oberbürgermeister Hans Schaidinger nannte es einen Glücksfall für Regensburg, dass es nach vier vorhergehenden Briefmarken mit Regensburger Motiven nunmehr der Dom St. Peter geschafft habe, auf eine Briefmarke zu kommen. Herausragend sei jedoch, dass Regensburg nun eine sichtbare Verbindung zu einem anderen UNESCO-Weltkulturerbe habe, den Tempel Yakushi-ji in der Alten Stadt Nara in Japan. Beide Motive zeigten zwar ganz unterschiedliche kulturgeschichtliche Bauwerke, aber gerade diese Gegensätzlichkeit der beiden Postwertzeichen machten die engen und freundschaftlichen Beziehungen beider Länder deutlich.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von der Koto-Spielerin, Frau Naoko Kikuchi aus Frankfurt am Main. Die bezaubernden fernöstlichen Klänge dieses japanischen Musikinstruments trugen mit zu der feierlichen Atmosphäre des Festaktes bei. Ein weiterer Höhepunkt war die Eintragung von Staatssekretär Koschyk und Botschafter Dr. Shinyo in das „Gästebuch“ der Stadt Regensburg.

Präsentation der Gemeinschaftsmarke mit Japan in Regensburg
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Staatssekretär Koschyk überreichte Alben mit Erstdrucken u.a. an den Botschafter Dr. Shinyo, den Oberbürgermeister Schaidinger und Herrn Shirakane von der Japan Post AG. Schließlich lud er alle Gäste ein, die Briefmarken im Donau-Einkaufszentrum zu kaufen und gleichzeitig die Wanderaus­stellung „Zeichen setzen“ des Bundesministeriums der Finanzen zu besuchen. Die Ausstellung bietet viele Informationen rund um die Briefmarke und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie man mit Briefmarken Gutes tun kann.