Navigation und Service

Sie sind hier:

04.11.2010

Der Bun­des­haus­halt

Am 26. November hat der Bundestag den Bundeshaushalt für das Jahr 2011 beschlossen. Er dient als Grundlage für die Haushalts- und Wirtschaftsführung im kommenden Jahr. Die wichtigsten Fakten zum Bundeshaushalt erfahren Sie hier einfach erklärt.

Der Bundeshaushalt

Bundesadler, davor Schriftzug "Haushalt"
Quelle:  Copyright: Bundesministerium der Finanzen

Der Bundeshaushalt

Im Haushaltsplan stellt die Bundesregierung systematisch zusammen, welche Ausgaben sie für das Haushaltsjahr veranschlagt und mit welchen Einnahmen sie die Ausgaben decken kann. Der Haushaltsplan ist die Grundlage für die Haushalts- und Wirtschaftsführung aller Bundesministerien und Verwaltungen des Bundes. 

Der Bundeshaushalt 2011

Bundesadler, davor Schriftzug "Bundeshaushalt 2011, 305,8 Mrd. Euro"
Quelle:  Copyright: Bundesministerium der Finanzen

Der Bundeshaushalt 2011

Im Jahr 2011 wird der Bundeshaushalt einen Umfang von 305,8 Mrd. Euro haben. 

Ausgaben 2011

Bundesadler, darunter Schriftzug "Ausgaben" und "Bildung und Forschung 2011: 16 Mrd. Euro"
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Ausgaben 2011

Die Bundesregierung setzt einen besonderen Schwerpunkt bei Bildung und Forschung. Hier investiert sie 2011 rd. 16 Mrd. Euro.Mit ihrem Zukunftspaket verringert die Bundesregierung gleichzeitig ihre Ausgaben. Das verschafft dem Bund künftig etwas mehr Luft und gefährdet nicht die wirtschaftliche Erholung in Deutschland. 

Einnahmen 2011

Bundesadler, darüber Schriftzug "Einnahmen", "Steuereinnahmen" und "Sonstige Einnahmen"
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Einnahmen 2011

Der Aufschwung ist spürbar. Nach der Wirtschaftskrise werden für das Jahr 2011 zum ersten mal wieder steigende Steuereinnahmen für den Bund erwartet (229,2 Mrd. Euro). Insgesamt betragen die geschätzten Einnahmen des Bundes 257,4 Mrd. Euro. 

Defizit

Bundesadler, darüber Schriftzug "Einnahmen", darunter Schriftzug "Ausgaben", rechts unten Schriftzug "Schulden"
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Defizit

Noch immer gibt der Bund mehr aus als er einnimmt. Um die Lücke zu schließen, müssen neue Schulden aufgenommen werden. 

Neuverschuldung

Liniendiagramm mit Linie mit Schriftzug "Einnahmen" und Linie mit Schriftzg "Ausgaben", der Zwischenraum Nettokreditaufnahme ist flächig markiert und wird als Schriftzug darunter angezeigt
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Neuverschuldung

Die jährliche Neuverschuldung wird auch als Nettokreditaufnahme bezeichnet. 2011 liegt sie voraussichtlich bei 48,4 Mrd. Euro. Das sind 9,1 Mrd. Euro weniger als bisher geplant. Aber Ziel muss sein, die jährliche Neuverschuldung ganz herunterzufahren.

Kosten der Staatsverschuldung

Bundesadler, darunter Schriftzug "Ausgaben" und fünf nach unten zeigende Pfeile, rechts darunter Schriftzug "Zinsen: 12% der Ausgaben"
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Kosten der Staatsverschuldung

Die Kosten der Verschuldung sind hoch. Die Staatsverschuldung beträgt zur Zeit rund 1,7 Billionen Euro. 12% seiner Ausgaben muss der Bund 2011 für Zinsen verwenden.

Balkendiagramm mit von 2011 bis 2014 absteigenden Balken
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Schuldenbremse

Ab 2011 gilt die neue Schuldenbremse des Grundgesetzes. Sie ermöglicht neue Schulden nur in sehr engen Grenzen. Auch europäische Regelungen zwingen zu einer Sanierung der Staatsfinanzen. 

Konsolidierung ohne Alternative

Waage im Gleichgewicht mit zwei Kugeln mit den Schriftzügen "Einnahmen" und "Ausgaben"
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Konsolidierung ohne Alternative

Der Bund schwimmt trotz erhöhter Einnahmen nicht im Geld. Er droht noch immer in Schulden zu ertrinken. Deutschland muss sich in den nächsten Jahren aus diesem Strudel freischwimmen. Einnahmen und Ausgaben müssen ins Gleichgewicht gebracht werden. Zur Konsolidierungspolitik gibt es deshalb keine Alternative.

Seite teilen und drucken