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20.02.2018

Be­tei­li­gungs­be­richt des Bun­des 2017

Cover der Publikation

Der Bund hält unmittelbar Beteiligungen an über 100 Unternehmen. Detaillierte Informationen dazu enthält der jährliche Beteiligungsbericht des Bundes.

Die Beteiligungsführung der einzelnen Bundesunternehmen erfolgt dezentral durch die zuständigen Fachressorts. Für sie gelten einheitliche Grundsätze guter Unternehmensführung, für die das BMF verantwortlich ist. Eine Aktualisierung ist vorgesehen, die vor allem den Bemerkungen des Bundesrechnungshofes für eine bessere Erfolgskontrolle bei Bundesbeteiligungen Rechnung tragen soll.

Der Beteiligungsbericht widmet sich im Vorspann - Kapitel A - aktuellen Fragestellungen für die Bundesunternehmen. So enthält er Darstellungen zum Anteil von Frauen in den Organen der Bundesbeteiligungen. Die vom Bundesgremienbesetzungsgesetz vorgegebene 30%-Quote bei Gremienbesetzungen des Bundes (mit mindestens 3 Sitzen des Bundes) konnte 2017 mit einer Steigerung um 4 Prozent auf rund 40 Prozent deutlich übertroffen werden (gestützt auf eine unterjährige Abfrage zum 31. August 2017).

Der Frauenanteil aller unmittelbaren Bundesbeteiligungen, unter Einschluss auch derer, bei denen der Bund kein Besetzungsrecht hat, erhöhte sich gegenüber dem Beteiligungsbericht 2016 auf 31,9 Prozent (von 28 Prozent 2015).

Ausführlich wird auf das vom BMF 2016 gestartete sogenannte Beteiligungsmonitoring eingegangen, das als Instrument für eine verbesserte Erfolgskontrolle von Bundesbeteiligungen und zur Risikominderung beim Bund entwickelt wurde. Neu sind die Erläuterungen zu dem im Jahr 2017 gestarteten spezifischen Monitoring für die DB AG und ihre Töchter. Es erfolgen außerdem Ausführungen zur Vergütung von Aufsichtsratsmandaten. Ein stetes Augenmerk wird dem Thema „Nachhaltigkeit“ gewidmet. Wiederum gestiegen ist die Anzahl der Bundesbeteiligungen, die den Deutschen Nachhaltigkeitskodex anwenden. Diese Unternehmen werden mit dem Logo des Deutschen Nachhaltigkeitsrates hervorgehoben.

Der aktuelle Beteiligungsbericht 2017 bildet den Stand zum 31. Dezember 2016 ab. Die Auslieferung der Printversion des Berichtes soll im März 2018 erfolgen. Ein gebundenes Exemplar kann über die Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH erworben werden.