Im Rahmen der Beratungen wurde von Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, seiner französischen Amtskollegin Christine Lagarde, dem Notenbankgouverneur der Banque de France, Christian Noyer und Bundesbankdirektoriumsmitglied Dr. Andreas Dombret über die günstigen makroökonomischen und fiskalischen Entwicklungen in den beiden Ländern und die Auswirkungen auf die gesamte Eurozone beraten. Dabei erwarten die Finanzministerien und Notenbanken einen an Breite gewinnenden Aufschwung in beiden Länder. Es wird auch erwartet, dass sich die fiskalische Konsolidierung in beiden Ländern im Jahr 2011 spürbar fortsetzt.

Darüber hinaus stimmten Deutschland und Frankreich ihre Positionen zum Arbeitsprogramm der G20 Finanzminister ab, deren Vorsitz Frankreich derzeit hat. Deutschland unterstützt dabei den von Frankreich gesetzten Schwerpunkt auf die Reform des internationalen Währungssystems und die Überlegungen zur effektiveren Regelung hochvolatiler internationaler Kapitalflüsse. In diesem G20-Prozess wird Deutschland gemeinsam mit Mexiko den Vorsitz der Arbeitsgruppe „Reform of the International Monetary System“ übernehmen.

Schließlich diskutierten die Finanzminister und Notenbankgouverneure aktuelle Fragen der Finanzmarktpolitik.