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02.12.2014

47. Deutsch- Fran­zö­si­scher Fi­nanz- und Wirt­schafts­rat

Am 2. Dezember 2014 tagte der Deutsch- Französische Finanz- und Wirtschaftsrat zum 47. Mal. Das Treffen fand im Bundesfinanzministerium statt.

Während ihrer bilateralen Gespräche sprachen Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, ihre französische Amtskollegen, Finanzminister Michel Sapin und Wirtschaftsminister Emmanuel Macron, sowie Bundesbank-Präsident Dr. Jens Weidmann, und die Erste Stellvertretende Präsidentin der Banque de France, Anne Le Lorier, aktuelle Themen der Finanz- und Wirtschaftspolitik an.

Ein Schwerpunktthema dabei war die Verstärkung der Investitionen in Europa, insbesondere im Zusammenhang mit der vor Kurzem ankündigten Initiative der Europäischen Kommission. Die vier Minister stimmten dem gemeinsamen Papier „Investitionen stärken, Europa voranbringen“ ( „In­ves­ti­tio­nen stär­ken, Eu­ro­pa vor­an­brin­gen“ (nur auf Eng­lisch) [pdf, 132KB] ) zu.

Der „Deutsch-Französische Finanz- und Wirtschaftsrat“ wurde 1988 ins Leben gerufen. Dem Rat gehören die Minister für Finanzen und Wirtschaft und die Zentralbankpräsidenten der beiden Länder an. Mit dem Rat sollte in Vorbereitung der Europäischen Währungsunion die Deutsch-Französische-Zusammenarbeit in Währungs- und internationalen Finanz- und Wirtschaftsfragen gestärkt werden. Zwei historisch wichtige Entscheidungen wurden in dem Gremium vorbereitet: Die Einigung über den Stabilitäts- und Wachstumspakt und 1997 die Schaffung der Eurogruppe.