Der Frühjahrsgipfel der Staats- und Regierungschefs beschäftigt sich traditionell mit wirtschafts- und finanzpolitischen Themen.

Die Wirtschafts- und Finanzminister der EU schätzen in ihrem Coun­cil of the eu­ro­pean uni­on [pdf, 187KB] , die Wirtschaftslage weiterhin als solide ein, auch wenn aufgrund der Finanzmarktturbulenzen und der sich abschwächenden amerikanischen Konjunktur die negativen Risiken zugenommen hätten. Wichtig sei, die Reformen weiterzuführen und den Herausforderungen, die sich aus der Bevölkerungsalterung, der Globalisierung und dem Klimawandel ergeben, zu begegnen.

Bildung, Wissen und Innovation, aber auch Reformen auf den Arbeitsmärkten seien hierfür wichtige Faktoren. Auch müssten weitere Fortschritte bei der Vollendung des europäischen Binnenmarktes erreicht werden. Darüber hinaus gelte es, die gesteckten Energie- und Klimaziele in einer kosteneffizienten Weise zu erreichen. Die öffentlichen Finanzen müssten zur makroökonomischen Stabilität beitragen, die Effizienz und Stabilität der Finanzmärkte müsse verbessert und der Erfolg der Wirtschafts- und Währungsunion fortgeführt werden.