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#BM­FOn­Tour: EU-Bür­ger­dia­log in Mön­chen­glad­bach und Arns­berg

#BMFOnTour hieß es im Oktober 2018 in Nordrhein-Westfalen: Dirk Kranen besuchte das Hugo-Junkers-Gymnasium in Mönchengladbach und Dominique Lagast das Gymnasium Laurentianum in Arnsberg, um dort über Europa, die Zukunft des Euro, der Währungsunion und den EU-Haushalt zu diskutieren. „Ist der Brexit noch zu stoppen?“ war eine der Fragen, die im Mittelpunkt standen und es wurde klar: Europa lässt keinen kalt.

EU-Bürgerdialog mit Dirk H. Kranen in Mönchengladbach

Am 30. Oktober 2018 besuchte Dirk H. Kranen im Rahmen von #BMFOnTour das Hugo-Junkers-Gymnasium in Mönchengladbach, das er vor 40 Jahren selbst besucht hatte und diskutierte mit 30 Schülerinnen und Schülern aktuelle Fragen der Europapolitik: Wie erleben die Schüler Europa in ihrem Alltag? Welche Rolle spielt der Brexit für Deutschland? In welche Richtung soll sich die EU weiter entwickeln? Und wofür soll im EU-Haushalt zukünftig das Geld ausgegeben werden?

Dirk H. Kranen leitet dasjenige Referat im Bundesministerium der Finanzen, das mit dem EU-Haushalt befasst ist. Er vertritt die deutschen Positionen in den Brüsseler Gremien.

Die Schülerinnen und Schüler waren mit den aktuellen Themen der Europapolitik gut vertraut und beteiligten sich rege an der Diskussion. Die Jugendlichen hatten konkrete Fragen zum Brexit, zu den aktuellen Haushaltsplänen Italiens und zu den Auswirkungen des Rückzugs von Angela Merkel auf die Europapolitik.

Dirk H. Kranen versuchte in der Diskussion dafür zu sorgen, dass die Jugendlichen Verständnis für das europäische Institutionengefüge und die politischen Abläufe in Brüssel bekommen und aktuelle politische Fragen dadurch besser einordnen können.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand der Brexit. Die Schüler wollten wissen, ob dieser noch zu stoppen sei. Man stimmte überein, dass der Brexit zumindest einen positiven Effekt habe, nämlich die Diskussion auf die Vorteile der Europäischen Union zu lenken. Was Europa den Menschen nutzt, würde zu wenig thematisiert und oft als selbstverständlich angesehen.

Gruppenfoto einer Klasse des Hugo-Junkers-Gymnasiums in Mönchengladbach-Rheydt
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

EU-Bürgerdialog mit Dominique Lagast in Arnsberg

Am 30. Oktober 2018 besuchte Dominique Lagast im Rahmen von #BMFOnTour das Gymnasium Laurentianum in Arnsberg, an dem er selber das Abitur gemacht hatte und diskutierte mit 55 Schülerinnen und Schülern über den EU-Haushalt und die verschiedenen Aspekte der Wirtschafts- und Währungsunion. Dominique Lagast arbeitet im Bundesministerium der Finanzen als Referent im Europarechtsreferat und ist dort mit Fragestellungen rund um das europäische Primärrecht befasst.

Nach einer kurzen Darstellung, wie es zur Währungs- und Wirtschaftsunion kam und was sie bedeutet, zeigte sich schnell, dass die Schülerinnen und Schüler mit detaillierten Europakenntnissen ein sehr großes Interesse an der Diskussion hatten und Europa sie nicht kalt lässt.
Es wurde über die wirtschaftlichen Aspekten der Europäischen Union diskutiert, aber auch über die konkreten Aufgaben der europäischen Institutionen bis hin zur Frage wie sie demokratisch legitimiert sind. Die Teilnehmer stellten teilweise auch die Frage, wie ein Konstrukt mit so vielen Mitgliedstaaten mit so unterschiedlichen kulturellen und wirtschaftlichen Unterschieden zusammengehalten werden kann.

Der Euro wird von den Schülerinnen und Schülern als vorteilhaft bei Reisen wahrgenommen, aber auch dass er positiv für den Handel ist. Im Hinblick auf die künftige Verwendung der Mittel aus dem EU-Haushalt hat sich eine klare Mehrheit dafür ausgesprochen, mehr in Umweltschutz und Bildung zu investieren.

Gruppenfoto der Schulklasse in der Bibliothek.
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen