Seit dreieinhalb Jahren führt Putin seinen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Seit dreieinhalb Jahren gibt es unfassbares Leid, Tod und Zerstörung. Seit dreieinhalb Jahren stellt sich die Ukraine den russischen Angriffen mutig und entschlossen entgegen.
„Putin sollte sich keinerlei Illusionen machen, dass unsere Unterstützung für die Ukraine bröckeln könnte“, so Vizekanzler Lars Klingbeil in Kyjiw. Im Gegenteil. „Die Unterstützung geht weiter.“ Das hat der Finanzminister auf seiner Reise Wolodymyr Selenskyj erneut zugesichert – und auch beim Treffen mit dem ukrainischen Finanzminister Sergii Marchenko deutlich gemacht.
BildVergroessern
Manchmal wirkt es abstrakt, wenn wir davon sprechen, dass auch die europäische Sicherheit in der Ukraine verteidigt wird. Doch in Kyjiw ist gar nichts abstrakt. Hier zeigt sich immer noch jeden Tag und jede Nacht, was Krieg in Europa bedeutet. Besonders eindrücklich hat sich das im Swjatoschinskyi Bezirk gezeigt. Dort fand Ende Juli einer der tödlichsten Angriffe statt. Gemeinsam mit Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko hat der Vizekanzler in Gedenken an die Opfer eine Kerze vor das durch russische Luftangriffe beschädigte Wohnhaus abgestellt.
Für Lars Klingbeil war es der zweite Besuch in der Ukraine – und sein Antrittsbesuch als Finanzminister.