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14.01.2013

Ar­beits­blatt für die Schu­le zum ESM

Einige Euro-Länder haben so viele Schulden, dass sie, wenn überhaupt, nur noch sehr teure Kredite bekommen. Deshalb sind sie derzeit nicht flüssig genug, ihre staatlichen Aufgaben in vollem Maß zu finanzieren. Sie brauchen frisches Geld, sofort. Die Regierungen dieser Länder haben entsprechend harte Sparprogramme aufgelegt. Doch wegen der hohen Summen an Verpflichtungen reicht Sparen alleine nicht mehr aus. Die Staaten der Euro-Zone haben sich daher dazu entschieden, eine Art Finanzhilfe-Fonds einzurichten, der in der Not bereit steht. Um akut entgegenzusteuern, wurde zunächst ein Euro-Schutzschirm („Rettungsschirm“) gespannt, der Griechenland, Portugal und Irland aus der gröbsten Not helfen konnte. Zur dauerhaften Einrichtung ist nun der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) geworden, der alleine durch seine Existenz Vertrauen zurückgewinnen kann. Die Botschaft ist nämlich klar: Die Euro-Staaten stehen zusammen.

Mit diesem Arbeitsblatt im Medienpaket „Finanzen & Steuern“ können Schülerinnen und Schüler erarbeiten, warum die Euro-Staaten Finanzhilfemechanismen eingerichtet haben und worin die Unterschiede liegen zwischen dem temporär eingerichteten Euro-Schutzschirm („Rettungsschirm“ EFSF) und dem auf Dauer angelegten ESM. Auf der Grundlage des Arbeitsblattes kann der Sinn und Zweck des neuen dauerhaften Krisenbewältigungsinstruments diskutiert werden und die Rolle, die Deutschland dabei spielt.

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