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30.10.2018

G7-Fi­nanz­mi­nis­ter und -No­ten­bank­gou­ver­neu­re ver­ab­schie­de­ten zwei Be­rich­te zur wei­te­ren För­de­rung der Cy­ber-Si­cher­heit im Fi­nanz­sek­tor

Eine Person sitzt am Laptop und hält eine Kreditkarte in der Hand.

Die G7-Staaten messen dem Thema Cyber-Sicherheit im Finanzsektor weiterhin eine hohe Bedeutung bei. Die zu diesem Thema eingesetzte G7-Expertengruppe, in der Deutschland durch Vertreter des Bundesfinanzministeriums, der Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht teilnimmt, hat zwei weitere Berichte mit Grundelementen zum Risikomanagement erstellt. Diese wurden am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds von den Finanzministern und Notenbankgouverneuren der G7-Staaten am 11. Oktober 2018 in Bali verabschiedet und haben empfehlenden Charakter.

Die „G7 Fundamental Elements for Third Party Cyber Risk Management in the Financial Sector“ enthalten vor allem Risikomanagement-Bausteine für die Finanzindustrie bezüglich der individuellen Nutzung und den Umgang mit Drittparteien, wie beispielsweise Cloud-Anbietern.

Die „G7 Fundamental Elements for Threat-Led Penetration Testing“ geben der Finanzindustrie einen Leitfaden an die Hand, wie sie mittels simulierter Cyber-Attacken ihre Cyber-Widerstandsfähigkeit besser beurteilen können.

Neben den nun verabschiedeten Grundelementen wurden bereits 2016 und 2017 Grundelemente zur Cyber-Sicherheit im Finanzsektor bzw. zu deren effektiven Bewertung veröffentlicht.

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