Im Zentrum der Beratungen in Washington, D.C. standen der Zugang zu kritischen Rohstoffen und Seltene Erden sowie sichere globale Lieferketten. Neben den G7-Staaten waren auch die Finanzministerinnen und Finanzminister aus Australien, Mexiko, Südkorea und Indien dabei. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil begrüßte den direkten Austausch und unterstrich die enorme Bedeutung dieser Themen für die wirtschaftliche Entwicklung und die Sicherung der Arbeitsplätze in Deutschland und Europa.
Die Bundesregierung will die internationale Kooperation in diesem Bereich ausbauen, die Versorgungssicherheit stärken, Abhängigkeiten verringern und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen sicherstellen. Gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat der Finanzminister im Rahmen des Deutschlandfonds bereits einen Rohstofffonds aufgelegt.
In Washington, D.C. betonte Lars Klingbeil: „Davon brauchen wir noch mehr auf europäischer Ebene mit ausreichend finanziellen Mitteln. Und wir müssen uns in Europa dringend damit beschäftigen, Kapazitäten aufzubauen, um kritische Rohstoffe und Seltene Erden verarbeiten zu können.“
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Nach dem Dialog mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen traf Minister Klingbeil Senatoren am Capitol Hill. Bei den Gesprächen ging es um Themen wie Grönland, Venezuela, die Ukraine und das transatlantische Verhältnis.
Generell hob Lars Klingbeil die Wichtigkeit des transatlantischen Austausches hervor: „Das gilt gerade jetzt, wo wir über viele Themen mit den USA sprechen müssen – sehr klar und offen.“ Angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen betonte der Minister: „Über die Zukunft Grönlands entscheiden die Menschen in Grönland selbst. Mir ist wichtig, unsere Solidarität mit Dänemark und Grönland deutlich zu machen.“