Ursprünglich diente sie als “Umsiedlungsfonds für nationale Flüchtlinge und Überbevölkerung in Europa“ (Council of Europe Resettlement Fund for National Refugees and Over-Population in Europe) und firmierte später als “Sozialer Entwicklungsfonds des Europarates“ (Council of Europe Social Development Fund) bevor dieser im Jahr 1999 in die „Entwicklungsbank des Europarates“ umgewandelt wurde, um die heutige Rolle der CEB als Entwicklungsbank widerzuspiegeln. Ziel der Bank ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse in den am wenigsten begünstigten Regionen Europas. Die CEB fördert Projekte in den Bereichen Ausbildung, berufliche Bildung, Gesundheit, soziales Wohnungswesen, Beschäftigung in KMU, benachteiligte städtische Gebiete, ländliche Entwicklung, Umweltschutz, kulturelles Erbe, Demokratie und Menschenrechte. Mit dem Fall des “Eisernen Vorhangs“ verlagerte sich die Geschäftstätigkeit zunehmend nach Mittel- und Osteuropa.

Sitz der Bank ist Paris. Gouverneur ist Dr. Rolf Wenzel (Deutschland). Mitglieder der Bank sind 42 europäische Staaten, die auch jeweils Mitglied des Europarates sind (Ausnahme: Kosovo). Das Stammkapital beträgt 5,47 Milliarden Euro. Deutschland ist Gründungsmitglied und neben Frankreich und Italien mit einem Anteil von rd. 16,7 Prozent einer der größten Anteilseigner am Stammkapital der CEB. Deutscher Vertreter im Direktionsausschuss (Governing Board), dem höchsten Beschlussorgan der Bank, ist der Botschafter bei der Ständigen Vertretung Deutschlands beim Europarat in Straßburg. Die deutsche Vertretung im Verwaltungsrat (Administrative Council) erfolgt durch das Bundesministerium der Finanzen. Die CEB hat rd. 209 Mitarbeiter in Paris. Der deutsche Anteil am Fachpersonal beträgt rd. 8 Prozent.

Weitere Informationen über die Aktivitäten der CEB finden sich auf der Internetseite der Bank.