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09.03.2006

In­ter­na­tio­na­le Ent­wick­lungs­hil­fe­fonds und -pro­gram­me

Der in Rom ansässige IFAD (International Fonds for Agricultural Development) ist eine Spezialagentur der Vereinten Nationen und wurde 1977 gegründet. Die Aufgabe des Fonds ist insbesondere die Armutsbekämpfung durch Mikrokredite an Farmer und Kooperativen in Entwicklungsländern. Der Fonds wird durch regelmäßige Wiederauffüllungen durch die Mitgliedstaaten getragen.

Ein Sonderprogramm der Vereinten Nationen ist das United Nations Development Programme UNDP.

Ein weiteres UN-Sonderprogramm im Entwicklungshilfebereich ist UNCTAD mit demangegliederten CFC (Common Fund for Commodities). Seine Aufgaben bestehen vor allem in der sozio-ökonomischen Entwicklung rohstoffproduzierender Länder. Sitz der Fonds ist Amsterdam. Der Haushalt des Fonds wird durch regelmäßige Wiederauffüllungen durch die 106 Mitgliedstaaten getragen.

Deutschland beteiligt sich weiterhin durch freiwillige Leistungen am Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen.

Auch die OECD befasst sich über ihr Development Assistance Committee DAC mit Fragen der Entwicklungshilfe. Das DAC ist vor allem hinsichtlich seiner Länderanalysen und Statistiken zur Entwicklungshilfe von großer Bedeutung.