Navigation

zur Suche

Sie sind hier:

11.05.2026

Lars Klingbeil in Toronto: „Es ist gut für Deutschland und für Kanada, wenn wir enger zusammenarbeiten.“

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ist vom 7. bis 9. Mai 2026 nach Toronto gereist und traf dort u. a. den kanadischen Premierminister Mark Carney. Außerdem warb er bei kanadischen Unternehmen für Investitionen in Deutschland.

Links der Text: Reise nach Kanada, 7. bis 9. Mail 2026 und auf der rechten Seite ein Foto von Bundesfinanzminister Lars Klinbeil und Kanadas Premierminister Mark Carney BildVergroessern
Bundesfinanzminister Lars Klinbeil und Kanadas Premierminister Mark Carney Quelle:Bundesministerium der Finanzen / Photothek

Wir haben vieles gemeinsam: Unsere beiden Länder setzen auf Stärke durch Kooperation. Wir reduzieren Abhängigkeiten. Wir treten für das Völkerrecht und den regelbasierten Handel ein.

„Wir spüren in diesen Zeiten, dass diese Prinzipien, für die unsere Länder einstehen, unter Druck sind. Aber wir stehen sehr klar zu diesen Prinzipien. Wir setzen auf die Stärke des Rechts, wo andere versuchen, das Recht des Stärkeren durchzusetzen“, so Minister Lars Klingbeil in Toronto, wo er auch den kanadischen Premierminister Mark Carney zum Gespräch getroffen hat.

Auch für Deutschland ist zentral, bestehende Partnerschaften zu vertiefen und neue aufzubauen.

Die Partnerschaft zu Kanada ist bereits sehr eng. Aber gemeinsam mit seinem kanadischen Amtskollegen François-Philippe Champagne arbeitet Lars Klingbeil daran, sie auf eine neue Stufe zu heben.

Dabei geht es u. a. um:

  • wirtschaftliche und politische Kooperation,
  • um Resilienz von Lieferketten,
  • um die Versorgung mit kritischen Rohstoffen,
  • um gemeinsame Rüstungsprojekte sowie
  • um Innovation und Investitionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Unsere Länder stehen für Innovation, Technologie und qualifizierte Beschäftige. Bei Bombardier haben Minister Klingbeil und Minister Champagne die Flugzeugproduktion besichtigt. Kanadische Jets werden hier gebaut – mit deutschen Motoren. Für Lars Klingbeil geht es bei seinem Besuch in Kanada darum, für solche Kooperationen und für Investitionen kanadischer Unternehmen in Deutschland zu werben. Dazu dienten auch Gespräche mit Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern bei einem gemeinsamen Roundtable.

„Wir sind ein innovativer Standort, wir setzen als Bundesregierung starke Investitionsanreize und wir machen Deutschland mit Reformen noch attraktiver. Wir haben internationalen Investoren einiges anzubieten.“

Bilder von der Reise nach Kanada

Kanadas Premierminister Mark Carney spricht mit Lars Klingbeil, der von hinten zu sehen ist. Lars Klingbeil im Gespräch mit Kanadas Premierminister Mark Carney
Lars Klingbeil macht ein Selfie von sich, François-Philippe Champagne und einem Mitarbeiter von Bombardier. Hinter ihnen stehen weitere Personen. Gemeinsamer Besuch mit seinem Amtskollegen François-Philippe Champagne bei Bombardier
Lars Klingbeil und zwei weitere Personen sind von hinten zu sehen. Sie blicken auf ein Flugzeug, das gerade gebaut wird. Die beiden Minister besichtigten die Flugzeugproduktion.
Lars Klingbeil und François-Philippe Champagne stehen bei einer Pressekonferenz an Rednerpulten. Lars Klingbeil und François-Philippe Champagne bei einer Pressekonferenz
Gemeinsamer Roundtable mit Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern: An vier langen Tischen sitzen sich die Teilnehmenden gegenüber. Gemeinsamer Roundtable mit Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern
Bei einem Pressestatement: Lars Klingbeil steht in einem dunklen Flur vor Journalistinnen und Journalisten und spricht in ein Mikrofon. Lars Klingbeil bei einem Pressestatement während seines Toronto-Besuchs
Bei der Veranstaltung „Global Progress Action“: Lars Klingbeil und François-Philippe Champagne sitzen in weißen Sesseln und lächeln. Hinter ihnen ist eine Wand mit Logos zu sehen. Mit François-Philippe Champagne bei der Veranstaltung „Global Progress Action“
Toronto am Abend: eine breite Straße mit Autos, Hochhäuser links und rechts, viele Lichter leuchten, Menschen laufen über die Straße. Kanada und Deutschland setzen auf Stärke durch Kooperation.