Die Minister betonten, dass die Gesundheitssysteme im Kontext des demografischen Wandels erhebliche Herausforderungen für die fiskalische Tragfähigkeit in den Mitgliedstaaten der EU darstellen. Vor diesem Hintergrund werden Strukturreformen als erforderlich angesehen, um mehr „Value for Money“ in der Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Effizienzgewinne sind zu realisieren, um den Ausgabendruck im Gesundheitswesen einzudämmen und gleichzeitig den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Gleichzeitig weisen die Minister darauf hin, dass leistungsfähige Gesundheitssysteme einen erheblichen Beitrag dazu leisten, die Erwerbsbeteiligung zu erhöhen, den Verbleib im Arbeitsmarkt dauerhaft zu erhöhen und die Produktivität der Erwerbsbevölkerung zu steigern.