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24.11.2017

Ageing Re­port 2018, Vol. I: Ma­kro­öko­no­mi­sche An­nah­men

Ageing Report 2018, Vol. I: Makroökonomische Annahmen
Quelle:  Bundesministerium der Finanzen

Am 17. Oktober 2017 wurde vom Wirtschaftspolitischen Ausschuss der Europäischen Union (EU) in Brüssel der erste Teil des Ageing Report 2018 angenommen. Dieser enthält die zentralen demografischen und makroökonomischen Annahmen, die die Ausgangsbasis für die Projektion der sogenannten Alterungskosten in den EU-Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2070 bilden.

Die Ageing Costs, also die durch den demografischen Wandel induzierten Belastungen für die öffentlichen Haushalte und sozialen Sicherungssysteme, sind wiederum integraler Bestandteil der haushaltspolitischen Überwachung der EU-Mitgliedstaaten im Rahmen des Europäischen Semesters. Der Bericht wurde in enger Abstimmung zwischen Europäischer Kommission und der Ageing Working Group des Wirtschaftspolitischen Ausschusses mit den in diesem Fachgremium vertretenen EU-Mitgliedstaaten erarbeitet. Es zeigt sich deutlich, dass der Prozess der Alterung der Gesellschaft der bestimmende Treiber der Alterungskosten bleiben wird und der aktuell günstiger veranschlagte Trend der Bevölkerungsentwicklung dies nicht aufwiegt. Darüber hinaus zeigen die makroökonomischen Szenarien, dass der Eintritt von Risiken für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung auf die fiskalische Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen in der EU durchschlagen würde und klar adressiert werden muss.