Corona-Hilfen in Zahlen

9. April 2020: 7,3 Mrd. Euro Soforthilfe als Corona-Schutzschild wurden bereits bewilligt. 9. April 2020: 7,3 Mrd. Euro Soforthilfe als Corona-Schutzschild wurden bereits …
3. Juni 2020: 130 Mrd. Euro sieht die Brundesregierung für das Konjunkturpaket vor. Ein „Wumms“. 3. Juni 2020: 130 Mrd. Euro sieht die Brundesregierung für das Konjunkturpaket vor. …
3. September 2020: 300 Euro Kinderbonus erhalten Eltern pro Kind. 3. September 2020: 300 Euro Kinderbonus erhalten Eltern pro Kind.
20. März 2021: 100.000 bewilligte Anträge auf Neustarthilfe. 20. März 2021: 100.000 bewilligte Anträge auf Neustarthilfe.
13. April 2021: 31,3 Mrd. Euro Corona-Hilfen wurden bisher ausgezahlt. 13. April 2021: 31,3 Mrd. Euro Corona-Hilfen wurden bisher ausgezahlt.
5. Mai 2021: 2 Mrd. Euro Aufholpaket als Chance für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen. 5. Mai 2021: 2 Mrd. Euro Aufholpaket als Chance für die Zukunft von Kindern und …
26. Mai 2021: 2,5 Mrd. Euro umfasst der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen, der Konzerte, Kino und Co. wieder möglich machen soll. 26. Mai 2021: 2,5 Mrd. Euro umfasst der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen, der …
13. Juli 2021: 14 Mrd. Euro Überbrückungshilfe III wurden bereits ausgezahlt. 13. Juli 2021: 14 Mrd. Euro Überbrückungshilfe III wurden bereits ausgezahlt.
20. Juli 2021: 1,3 Mrd. Euro Neustarthilfe sind bereits bei Soloselbstständigen angekommen. 20. Juli 2021: 1,3 Mrd. Euro Neustarthilfe sind bereits bei Soloselbstständigen …

Überbrückungshilfe III Plus und Überbrückungshilfe IV

Unternehmen und Soloselbstständige können Zuschüsse zu den Fixkosten erhalten. Die Überbrückungshilfe III Plus gilt für den Zeitraum Juli bis Dezember 2021, die Überbrückungshilfe IV für Januar bis März 2022. Voraussetzung ist ein Rückgang des Umsatzes um mehr als 30 Prozent.

Zusätzlich zur Fixkostenerstattung erhalten Unternehmen, die besonders schwer von Corona-bedingten Schließungen betroffen sind, einen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. Dadurch erhalten insbesondere Unternehmen, die von der Absage von Advents- und Weihnachtsmärkten betroffen sind, eine erweiterte Förderung.

Anträge können ausschließlich über sogenannte prüfende Dritte gestellt werden. Dies sind Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, Rechtsanwält*innen oder vereidigte Buchprüfer*innen. Antragsbearbeitung und Auszahlung erfolgen in der Verantwortung der Länder.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

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Neustarthilfe Plus und Neustarthilfe 2022

Soloselbstständige, die wegen fehlender Fixkosten wie z.B. Büromieten oder Leasingkosten nicht von der Überbrückungshilfe profitieren, können mit der Neustarthilfe Plus bzw. der Neustarthilfe 2022 einen Zuschuss als gezielte Unterstützung erhalten. Für den Zeitraum Juli 2021 bis Dezember 2021 ist die Neustarthilfe Plus mit monatlich 1.500 Euro vorgesehen. Für den Zeitraum Januar bis März 2022 steht diese Hilfe als Neustarthilfe 2022 mit weiterhin 1.500 Euro pro Monat zur Verfügung. Insgesamt können betroffene Soloselbstständige damit für den gesamten Förderzeitraum der Neustarthilfe Plus und Neustarthilfe 2022 bis zu 13.500 Euro Neustarthilfe erhalten, um nach der Krise wieder neu starten zu können.

Weitere Informationen zur Neustarthilfe auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

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Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen. Die Härtefallhilfen werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine Härtefallhilfe erhält. Neben verlängerten Antragsfristen für Härtefallhilfen sollen auch die Sonderregeln für die Veranstaltungsbranche, der Sonderfonds des Bundes für Messen und Ausstellungen, der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen und das Programm Corona-Hilfen Profisport verlängert werden.

Weitere Informationen zu den Härtefallhilfen auf www.haertefallhilfen.de.

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KfW-Programme

Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, können gezielte Angebote der KfW nutzen. Dafür steht das KfW-Sonderprogramm inklusive des KfW-Schnellkredits bereit, das bis zum 30. April 2022 verlängert wurde. Start-ups oder kleine Unternehmen mit Kapitalbedarf in der Corona-Krise können zudem zur Unterstützung eine Beteiligungsfinanzierung der KfW aus Mitteln des Bundes erhalten.

Weitere Informationen zum KfW-Sonderprogramm unter www.kfw.de/corona, zur Start-up-Förderung unter www.kfw.de/s/deiBE2oA.

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Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) stellt Unternehmen branchenübergreifend Stabilisierungsmaßnahmen zur Stärkung ihrer Kapitalbasis und zur Überwindung von Liquiditätsengpässen bereit. Er richtet sich an Unternehmen der Realwirtschaft, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort oder den Arbeitsmarkt in Deutschland hätte.

Die Stabilisierungsinstrumente des WSF:

  • Garantien des Bundes zur Absicherung von Krediten einschließlich Kreditlinien, und Kapitalmarktprodukten im Fremdkapitalbereich
  • Rekapitalisierungen zur direkten Stärkung des Eigenkapitals

Der WSF verfügte bis Ende 2021 über ein Gesamtvolumen von bis zu 600 Mrd. Euro. Bis Ende Juni 2022 steht er seitdem mit einem Gesamtvolumen von 250 Mrd. Euro zur Verfügung. Anträge können bis zum 30. April 2022 gestellt werden.

Weitere Informationen zum WSF sowie zur Antragstellung finden Sie hier.

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Bürgschaften und Garantien

Im Zuge der parallelen Rückbürgschafts- und Rückgarantieprogramme von Bund und Ländern können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Selbstständige zusammen mit ihren Hausbanken bei einem Fremdkapital-Bedarf auf das Bürgschaftsinstrumentarium zurückgreifen oder sich wirtschaftliches Eigenkapital in Form stiller Beteiligungen der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften absichern lassen. Um unverschuldet in Schwierigkeiten geratenen Unternehmen zu helfen, hat die Bundesregierung die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Corona-Hilfen erhöht. Dies ermöglichte unter anderem die Anhebung der Bürgschaftsobergrenze sowie der abzusichernden Beteiligungshöhe von 1,25 auf 2,5 Mio. Euro, eine höhere Risikoübernahme des Bundes sowie verschiedene Maßnahmen zur Beschleunigung der Entscheidungen. Diese erweiterten Fördermöglichkeiten gelten bis zum 31. Dezember 2021.

Weitere Informationen zu den Bürgschafts- und Garantieprogrammen für KMUs und Selbstständige sowie zur Antragstellung finden Sie beim Verband Deutscher Bürgschaftsbanken.

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Steuerliche Hilfen

Für Beschäftigte und Unternehmen gelten in der Corona-Pandemie zahlreiche steuerliche Hilfen und Vereinfachungen. Dazu zählen unter anderem:

  • Stundung von Steuerzahlungen und Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen bis 31. März 2022
  • Erleichterte Anpassung von Steuervorauszahlungen für 2021 und 2022
  • Verlängerte Abgabefristen für Einkommensteuererklärung 2020
  • Höherer steuerlicher Verlustrücktrag für die Jahre 2020 und 2021
  • Verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten bei beweglichen Wirtschaftsgütern
  • Steuerfreie Zuschüsse der Arbeitgeber*innen zum Kurzarbeitergeld
  • Ermäßigter Mehrwertsteuersatz auf Speisen in der Gastronomie bis 31. Dezember 2022
  • Homeoffice-Pauschale
  • Dauerhafte Erhöhung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende.

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Grundsicherung

Bis zum 31. Dezember 2021 gilt der erleichterte Zugang in die Grundsicherungssysteme. Das bietet insbesondere krisenbedingt plötzlich in Not geratenen Selbstständigen und Beschäftigten mit kleinen Einkommen Absicherung.

Weitere Informationen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

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Kurzarbeitergeld

Die Möglichkeit, die maximale Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes von bis zu 24 Monaten nutzen zu können, gilt nun für weitere drei Monate bis zum 31. März 2022.

Auch die Erleichterungen und Sonderregelungen für den Bezug des Kurzarbeitergeldes wurden bis zum 31. März 2022 verlängert. Die bisherige vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge wird dabei auf die Hälfte reduziert.

Weitere Informationen bei der Agentur für Arbeit.

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Sonderfonds für Kulturveranstaltungen

Um ein breit gefächertes Angebot an Kulturveranstaltungen wieder möglich zu machen, stellt der Bund einen Sonderfonds in Höhe von 2,5 Mrd. Euro bereit. Damit kann zum einen eine Wirtschaftlichkeitshilfe geleistet werden, zum anderen eine Ausfallabsicherung bereitgestellt werden. Diese gezielten Hilfen für kleinere und für größere Kulturveranstaltungen sollen dazu beitragen, dass diese nach langer Zeit wieder möglich werden.

Weitere Informationen unter www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de.