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07.03.2018

EU-Kom­missar Pi­er­re Mos­co­vi­ci be­sucht den Zoll im Ham­bur­ger Ha­fen

Am 6. März 2018 besuchte der EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung sowie Steuern und Zollunion, Pierre Moscovici, die Hansestadt Hamburg. Bei dieser Gelegenheit informierte er sich über die Arbeit der Zöllnerinnen und Zöllner im Hamburger Hafen und tauschte sich mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Michael Meister und der Abteilungsleiterin Zoll im BMF, Colette Hercher, über zukünftige Herausforderungen des Zolls in Deutschland und Europa aus.

EU Kommissar Pierre Moscovici zu Besuch beim Hamburger Hafenzoll
v.l.: Torsten Ahrens (HZA Hamburg Hafen), EU Kommissar Pierre Moscovici, Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Michael Meister; Colette Hercher (Leiterin Zollabteilung im BMF), Michael Schrader (Leiter HZA Hamburg Hafen) Quelle:  Bundesministerium der Finanzen / Kristian Goretzki

Am 6. März 2018 besuchte der EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung sowie Steuern und Zollunion, Pierre Moscovici, die Hansestadt Hamburg. Bei dieser Gelegenheit informierte er sich über die Arbeit der Zöllnerinnen und Zöllner im Hamburger Hafen und tauschte sich mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Michael Meister und der Abteilungsleiterin Zoll im BMF, Colette Hercher, über zukünftige Herausforderungen des Zolls in Deutschland und Europa aus.

Im Rahmen seines ersten offiziellen Besuchs in der Hansestadt Hamburg informierte sich der EU-Kommissar Pierre Moscovici gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Michael Meister über die vielseitigen Aufgaben des deutschen Zolls im Hamburger Hafen. Mit rund 1.200 Beschäftigten ist das Hauptzollamt Hamburg-Hafen eine der größten Zolldienststellen Deutschlands und vereinnahmt jedes Jahr mit mehr als 1 Mrd. Euro etwa ein Viertel aller erhobenen Zölle im Bundesgebiet.

Gemeinsam mit der Abteilungsleiterin Zoll, Frau Hercher, und Vertretern des Zolls erörterte der EU-Kommissar auch die kommenden Herausforderungen für die europäischen Zollverwaltungen durch den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. In Abhängigkeit von den weiteren Verhandlungsergebnissen in Brüssel bereiten sich die europäischen Zollverwaltungen derzeit auf unterschiedliche Szenarien vor, um für alle Beteiligten einen möglichst reibungslosen Warenverkehr - auch über den 29. März 2019 - hinaus, zu gewährleisten.

Mit großem Interesse besichtigten die Gäste anschließend die Containerprüfanlage, welche die Arbeit der Zöllnerinnen und Zöllner vor Ort erheblich erleichtert und beschleunigt. Sie gehört zu den größten Anlagen weltweit und ermöglicht durch bildgebende Verfahren die exakte Lokalisierung von Waren im Inneren eines Containers, was in der Vergangenheit bereits zu spektakulären Erfolgen im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität führte.

Zum Ende des Besuchs konnten die Gäste bei einer Streifenfahrt durch den vereisten Hamburger Hafen einen interessanten Einblick in die anspruchsvolle Arbeit des Zolls in Deutschlands größtem Seehafen gewinnen. Der EU-Kommissar betonte, dass der Zoll in Deutschland und in Europa nicht nur Einnahmen sichert, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft schützt und den Unternehmen hilft, im internationalen Wettbewerb zu bestehen.

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