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14.09.2023

#Finanzisch: Was ist Geldwäsche?

Finanzkriminalität verursacht enormen Schaden weltweit und auch in Deutschland.

Eine Art der Finanzkriminalität ist Geldwäsche. Hier paaren sich kriminelle Raffinesse, technologische Entwicklung und häufig internationale Zusammenarbeit.

So funktioniert Geldwäsche: Kriminelle erwirtschaften Gelder durch illegale Aktivitäten. Das sind zum Beispiel Betrug, Drogen- und Waffenhandel oder Prostitution. Das Geld kann nicht einfach auf ein Konto eingezahlt werden, ohne dass Banken Verdacht schöpfen.

Das Geld wird zuerst durch verschiedene Konten und manchmal auch Länder bewegt. Das soll die kriminelle Herkunft verschleiern. Dies geschieht oft in kleineren Beträgen. Damit Banken und Finanzaufsichten auch hier nicht aufmerksam werden.

Danach wird das Geld investiert. Zum Beispiel in Gastronomiebetriebe, Wettbüros oder Immobilien. Also Geschäftsfelder, in denen der Geldmengenfluss schwer nachvollziehbar ist. Die ursprünglich illegalen Einnahmen werden dort als „echte“ Umsätze verbucht und gelangen so in den legalen Wirtschaftsverkehr.

Geldwäsche betrifft die Stabilität der Wirtschaft, bedroht die soziale Ordnung und die Sicherheit jedes Einzelnen.

Um Geldwäsche noch besser zu bekämpfen, hat die Bundesregierung zahlreiche Gesetzesinitiativen auf den Weg gebracht.