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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Über­blick zur ak­tu­el­len La­ge

    Wirtschaft

    • Die konjunkturelle Aufwärtsbewegung setzte sich im 1. Quartal mit erhöhter Dynamik fort. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts um 0,6 %. Positive Wachstumsimpulse kamen sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland.
    • Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt war im April weiterhin positiv. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl verringerte sich erneut. Die Beschäftigung nahm im 1. Quartal beschleunigt zu.
    • Der Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im April 2017 im Vorjahresvergleich um 2,0 % wieder deutlich stärker gestiegen als im Vormonat.

    Finanzen

    • Die Steuereinnahmen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) sind im April 2017 mit 5,8 % erneut deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Diese Entwicklung wurde von einem kräftigen Aufkommensanstieg der gemeinschaftlichen Steuern von 9,0 % gegenüber dem Vorjahresniveau getragen. Das Aufkommen der Bundessteuern lag im aktuellen Berichtsmonat unter dem Vorjahresniveau (-4,9 %). Kumuliert stieg das Aufkommen der Bundessteuern im Zeitraum Januar bis April 2017 im Vorjahresvergleich um 1,3 %.
    • Die Ausgaben des Bundeshaushalts summieren sich für den Zeitraum Januar bis April 2017 auf 109,7 Mrd. €. Damit überschreiten sie das entsprechende Vorjahresniveau um 3,0 Mrd. € beziehungsweise 2,8 %. Im Zeitraum Januar bis April 2017 waren die Einnahmen des Bundeshaushalts um 6,8 % beziehungsweise 6,8 Mrd. € höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dabei stiegen die Steuereinnahmen, die den größten Anteil an den Gesamteinnahmen ausmachen, um 12,6 % gegenüber dem Vorjahr auf 99,8 Mrd. €. Im Zeitraum Januar bis April 2017 überschritten die Ausgaben die Einnahmen um 2,9 Mrd. €.

    Europa

    • Der aktuelle Monatsbericht enthält einen Rückblick auf die Sitzungen der Eurogruppe und des informellen ECOFIN-Rates am 7. und 8. April 2017 in Valletta, Malta.
    • In der Eurogruppe standen die Möglichkeiten zur Stärkung der Investitionstätigkeit, die Bankenunion, die Vorbereitung internationaler Treffen sowie die Lage in Griechenland und Zypern auf der Tagesordnung. Der informelle ECOFIN-Rat beschäftigte sich mit dem Weißbuch der EU-Kommission zur Zukunft Europas, notleidende Kredite bei europäischen Banken, der Erhöhung privater Investitionen in Nordafrika sowie dem Thema Steuersicherheit.

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