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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

    Deutsche Wirtschaft: Kräftiger Aufschwung im Jahr 2017, positive Erwartungen für 2018

    Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland nimmt zum Jahresende noch einmal an Fahrt auf. Schon die Herbstprojektion der Bundesregierung von Anfang Oktober hatte gezeigt, dass die Aufwärtsbewegung der deutschen Wirtschaft zunehmend breiter angelegt ist und über ein solides binnenwirtschaftliches Fundament verfügt. Ein expandierender privater Verbrauch, eine hohe Aktivität im Baubereich, stärker werdende Impulse bei Ausrüstungsinvestitionen und der Exportentwicklung wirken dabei als wesentliche Triebkräfte.

    Auch die Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts zum 3. Quartal bestätigte diese aufwärtsgerichtete Dynamik. So stieg das Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorquartal an. Damit fiel das Wachstum nach einem ebenfalls kräftigen 1. Halbjahr (+0,9 % im 1. Quartal und +0,6 % im 2. Quartal) erneut dynamisch aus.

    Am aktuellen Rand sprechen auch die jüngsten Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute für eine aufwärtsgerichtete Konjunkturentwicklung. Die Institute korrigierten ihre Wachstumserwartungen für 2017 und 2018 merklich nach oben. Die zuletzt veröffentlichte Bundesbank-Prognose geht ebenfalls davon aus, dass die deutsche Wirtschaft ihren starken Aufschwung fortsetzt – angetrieben durch eine lebhafte Nachfrage aus dem Ausland und eine kräftige Belebung der gewerblichen Investitionen. Laut Bundesbank profitieren der private Konsum und die Wohnungsbauinvestitionen zudem weiterhin von der hervorragenden Lage am Arbeitsmarkt.

    Die Steuereinnahmen, die im Monat November um 6,7 % anstiegen, spiegeln die insgesamt günstige konjunkturelle Lage wider. So stieg u. a. das Aufkommen der Lohnsteuer um 5,6 % gegenüber dem Vorjahr an, angetrieben vom stetigen Aufbau der Erwerbstätigkeit und steigenden Löhnen. Auch die Steuern vom Umsatz lagen mit 6,3 % deutlich über dem Vorjahresniveau, wobei das Wachstum insbesondere von der Binnenumsatzsteuer (+7,2 %) getragen wurde.

    Die nach wie vor günstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die monatlichen Konjunkturindikatoren bis zum aktuellen Rand sprechen insgesamt für eine Fortsetzung der konjunkturellen Aufwärtsbewegung in den kommenden Monaten. Mittelfristig ist aber davon auszugehen, dass sich die Dynamik etwas abschwächt und sich in Richtung des Potenzialwachstumspfads bewegt.

    Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten

    Tabelle 1

    Leichter Rückgang der Exporte zu Beginn des 4. Quartals

    Nach einem starken Anstieg im August und einer leichten Abschwächung im September gingen die nominalen Warenausfuhren im Oktober erneut leicht zurück (saisonbereinigt -0,4 % gegenüber dem Vormonat nach ebenfalls -0,4 % im September). Im Zweimonatsvergleich ist eine leichte Aufwärtsbewegung zu erkennen (+0,6 %). Das Vorjahresniveau wurde im Oktober erneut überschritten (+6,8 %). Nach Regionen betrachtet stiegen die Exporte in Länder der Europäischen Union (EU) im Zeitraum Januar bis September (Daten nach Ursprungsland liegen bis September vor) deutlich um 5,6 % (Euroraum: +6,4 %; Nicht-Euroraum: +4,4 %). Auch die Ausfuhren in Drittländer außerhalb der EU lagen über dem Niveau des Vorjahres (+7,3 %).

    Die nominalen Warenimporte lagen im Oktober hingegen spürbar über dem Vormonatsniveau (saisonbereinigt +1,8 % gegenüber dem Vormonat nach -1,1 % im September). Der Zweimonatsdurchschnitt zeigt eine Seitwärtsbewegung an (+0,2 %). In der Vorjahresbetrachtung übertrafen die Importe das Niveau von Oktober 2016 erneut merklich (+8,3 %). Im Zeitraum Januar bis September stiegen die Einfuhren aus EU-Ländern um 6,9 % (Euroraum: +5,9 %; Nicht-Euroraum: +8,6 %) und aus Drittländern um 11,2 % gegenüber dem Vorjahr.

    Die Handelsbilanz (nach Ursprungswerten, mit Ergänzungen zum Außenhandel) unterschritt im Zeitraum Januar bis Oktober 2017 mit 222,8 Mrd. € das entsprechende Vorjahresniveau um 5,2 Mrd. €. Der Leistungsbilanzüberschuss reduzierte sich im gleichen Zeitraum um 8,0 Mrd. € auf 201,5 Mrd. €.

    Das gute außenwirtschaftliche Umfeld spricht für eine fortgesetzte robuste Entwicklung des Außenhandels im Schlussquartal 2017. Die Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft sind laut dem Wirtschaftsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD) die besten seit 2010. Der Welthandel habe seit der 1. Jahreshälfte 2016 merklich angezogen und gewinne zunehmend an Breite. Die Erholung in Europa spiele dabei eine wesentliche Rolle, ebenso die Belebung des Elektronikhandels in Asien und eine zunehmende Bedeutung der Investitionen im wirtschaftlichen Aufschwung.

    Vor diesem Hintergrund sind die Exporterwartungen der deutschen Unternehmen laut ifo Institut hervorragend und erreichten im November das höchste Niveau seit Anfang 2011. Mehr als 40 % der Firmen aus dem Maschinenbau erwarten demnach eine Steigerung ihrer Exporte in den kommenden Monaten. Auch die harten Indikatoren weisen auf eine positive Entwicklung in den kommenden Monaten hin. Die Auftragseingänge aus dem Ausland sind stark aufwärtsgerichtet, insbesondere im Bereich Investitionsgüter. Die Auslandsumsätze zeigten in den Monaten September und Oktober eine Schwäche, der Dreimonatsvergleich ist jedoch auch hier aufwärtsgerichtet.

    Industrieproduktion startet etwas ruhiger ins 4. Quartal

    Die Produktion des Produzierenden Gewerbes ist im Oktober erneut etwas gesunken. Dabei waren sowohl in der Industrie, als auch im Bau Rückgänge zu beobachten. Die Produktion nahm im Oktober gegenüber dem Vormonatswert saisonbereinigt um 1,4 % ab (nach -0,9 % im September). Im Zweimonatsvergleich nahm die Produktion um 0,4 % gegenüber dem Wert der Vorperiode ab. Aufgrund des starken August (+2,6 %) zeigt sich im Dreimonatsvergleich gegenüber der Vorperiode weiterhin eine leichte Zunahme (+1,1 %).

    Nachdem die Industrieproduktion in der 1. Jahreshälfte einen starken Verlauf aufwies, scheint sie nach den Sommermonaten mit einem starken August eine kurze Ruhephase eingelegt zu haben. Die schwächeren Oktoberwerte sind allerdings auch auf Brückentags-Effekte und die Lage von Werksferien zurückzuführen. Die Industrieproduktion sank im Oktober ebenfalls gegenüber dem Vormonat, um saisonbereinigt 2,0 %. Schon im September zeigte sich eine Abnahme um 1,2 %. Der Zweimonatsvergleich weist somit einen Rückgang von 0,7 % aus. Dabei zeigen alle drei Teilbereiche eine abnehmende Tendenz (Investitionsgüter: -1,4 % gegenüber der Vorperiode; Konsumgüter: -0,4 %; Vorleistungen: -0,2 %). Der Dreimonatsdurchschnitt der Industrieproduktion ist mit 1,5 % gegenüber der Vorperiode weiter aufwärtsgerichtet, fällt jedoch etwas schwächer aus als im September (+1,8 %).

    Die Umsätze in der Industrie nahmen im Oktober spürbar um saisonbereinigt 2,1 % ab, nach -1,2 % im September. Allerdings waren die Umsätze im August kräftiger gestiegen (+3,5 % gegenüber dem Vormonat). Die Inlandsumsätze nahmen im Oktober etwas weniger stark ab als die Auslandsumsätze (saisonbereinigt -1,1 % beziehungsweise -2,7 % gegenüber dem Vormonat). Der Zweimonatsvergleich für die Gesamtumsätze ist leicht abwärtsgerichtet (-0,6 %), während der Dreimonatsvergleich weiterhin nach oben zeigt (+1,9 %).

    Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe stiegen im Oktober erneut leicht an (saisonbereinigt +0,5 % gegenüber dem Vormonat). Während Bestellungen von Vorleistungsgütern leicht abnahmen (-0,4 % gegenüber dem Vormonat), stiegen die Bestellungen von Investitions- und Konsumgütern an (+0,9 % beziehungsweise +0,6 %). Im Zweimonatsvergleich zeigt sich im Oktober ein solider Anstieg der Aufträge von 3,4 % gegenüber der Vorperiode, nach +4,5 % im September. Dabei wuchsen Auslandsbestellungen mit 4,5 % stärker als die Bestellungen aus dem Inland (+1,9 %).

    Die Bauproduktion sank im Oktober saisonbereinigt um 1,3 % gegenüber September (nach +0,6 % im Vormonat). Im Zwei- und Dreimonatsvergleich sind weiterhin leichte Abwärtstrends zu beobachten (-0,5 % beziehungsweise -1,0 %).

    Konsumklima zum Jahresende weiter günstig

    Im 3. Quartal erreichten die privaten Konsumausgaben etwa das hohe Niveau des Vorquartals (saisonbereinigt -0,1 % gegenüber dem 2. Quartal), nachdem sie in den ersten zwei Quartalen kräftig gestiegen waren (je +0,7 % saisonbereinigt). Der Wachstumsbeitrag fiel im 3. Quartal deshalb in etwa neutral aus.

    Der private Konsum bleibt aber vor dem Hintergrund der guten Arbeitsmarktlage und einer moderaten Verbraucherpreisentwicklung eine wichtige Wachstumsstütze und dürfte im Schlussquartal des Jahres erneut spürbar zunehmen. Der Einzelhandel neigte zu Beginn des 4. Quartals zwar zur Schwäche. Ohne Kfz ist er im Oktober im Vergleich zum Vormonat gesunken und auch im Zweimonatsdurchschnitt ist der Einzelhandel leicht abwärtsgerichtet. Auch der Handel mit Kfz (Daten bis September) war zuletzt verhalten.

    Die starke Entwicklung der Neuzulassungen bei privaten Pkw im November deutet aber auf eine rege Handelstätigkeit im 4. Quartal hin. Auch die Stimmung der Unternehmen im Einzelhandel zeigte im November zwar eine verhaltenere Einschätzung der aktuellen Lage, jedoch einen optimistischen Blick auf die nächsten sechs Monate. Das Verbrauchervertrauen stabilisiert sich zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts auf einem hohen Niveau, denn auch die Verbraucher sehen die deutsche Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs.

    Anhaltender Beschäftigungsaufbau und hohe Arbeitskräftenachfrage

    Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist nach wie vor sehr positiv. Die Erwerbstätigkeit erreichte einen neuen Rekordwert und die Arbeitslosigkeit einen neuen Tiefststand seit der deutschen Einheit. Auch das Arbeitsvolumen insgesamt (die gearbeiteten Stunden) erreichte vor dem Hintergrund der steigenden Beschäftigung im 3. Quartal 2017 laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) den höchsten Stand seit 25 Jahren.

    Im Oktober waren nach Ursprungswerten 2,37 Millionen Personen als arbeitslos registriert. Das waren rund 22.000 Personen weniger als im Vormonat und 164.000 Personen weniger als im Vorjahresmonat. Die entsprechende Arbeitslosenquote lag bei 5,3 % (-0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr). Saisonbereinigt sank die Arbeitslosenzahl um 8.000 Personen. Die Arbeitslosenquote liegt saisonal bereinigt weiter bei 5,6 %. Die Zahl der Erwerbslosen (nach Konzept der International Labour Organisation, kurz ILO und Ursprungszahlen) betrug im Oktober 2017 1,6 Millionen Personen (Erwerbslosenquote: 3,7 %, saisonbereinigt 3,6 %).

    Die Erwerbstätigkeit stieg im Oktober erneut spürbar an. Dahinter steht erneut hauptsächlich der Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept und nach Ursprungswerten) lag im Oktober bei 44,74 Millionen Personen (+650.000 Personen beziehungsweise +1,5 % gegenüber dem Vorjahr). Saisonbereinigt nahm die Erwerbstätigenzahl um 41.000 Personen gegenüber dem Vormonat zu (nach +43.000 Personen im September). Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (nach Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit, BA) lag im September bei 32,74 Millionen Personen. Der Vorjahresstand wurde damit um 727.000 Personen erneut deutlich überschritten. Saisonbereinigt stieg die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 35.000 Personen gegenüber dem Vormonat (nach +76.000 Personen im August). Die größten Zuwächse zeigten sich im Vorjahresvergleich erneut in den Bereichen Qualifizierte Unternehmensdienstleitungen sowie Pflege und Soziales.

    Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern stieg auf hohem Niveau weiter an. Der Stellenindex der BA (BA-X), der die Arbeitskräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt abbildet, stieg im November auf 249 Punkte. Es waren 772.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 91.000 Stellen mehr als vor einem Jahr.

    Der Ausblick auf die weitere Entwicklung ist laut IAB-Arbeitsmarktbarometer weiterhin sehr gut. Das ifo Beschäftigungsbarometer zeigt hohe Einstellungsbereitschaft im Maschinenbau und in der Elektrotechnik, aber auch im Handel und im Dienstleistungssektor bleibe die Beschäftigungsdynamik hoch. Im Baugewerbe werde von großen Problemen bei der Stellenbesetzung berichtet. Der Arbeitsmarktaufschwung dürfte sich demnach auch über den Jahreswechsel hinaus fortsetzen.

    Inflation im November leicht angezogen, aber insgesamt moderat

    Nachdem die Verbraucherpreisinflation im Oktober vorübergehend etwas schwächer verlief, erreichte sie im November mit 1,8 % wieder das Niveau der Sommermonate und liegt damit etwa beim Inflations-Ziel der Europäischen Zentralbank (unter, aber nahe 2 % gegenüber dem Vorjahr). Entscheidend dafür war der im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr stärkere preisliche Auftrieb bei Heizöl und Kraftstoffen. Zudem setzte sich die erhöhte preisliche Dynamik bei Nahrungsmitteln im November fort.

    Die Energiepreise stiegen im November gegenüber dem Vorjahr um 3,7 % (im Oktober lag die Zunahme bei 1,2 %), Preise für Nahrungsmittel stiegen um 3,2 % (4,3 % im Oktober). Die Dienstleistungspreise erhöhten sich im November mit 1,5 % stärker als im Vormonat (+1,2 % gegenüber dem Vorjahr). Dabei nahmen Wohnungsmieten erneut etwas stärker zu als die gesamten Dienstleistungen (+1,7 %). Der harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland stieg im November ebenfalls um 1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat an.

    Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Oktober 2017 um 2,7 % höher als im Oktober 2016. Der Anstieg verringerte sich gegenüber August (+3,1 %) leicht. Die Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern (+4,1% gegenüber dem Vorjahresmonat), die einen Anteil von 31 % am Gesamtindex haben, wirkte sich im Oktober am stärksten auf die Erzeugerpreise aus. Insbesondere Preise für verarbeiteten Stahl dominierten den Anstieg. Energie war im Oktober 2017 um 2,8 % teurer als im Oktober 2016. Ohne Energie waren die Erzeugerpreise um 2,7 % höher als im Vorjahresmonat.

    Die Importpreise lagen im Oktober 2017 um 2,6 % höher als im Oktober 2016. Im September 2017 hatte die Jahresveränderungsrate +3,0 % betragen. Wie bei den Erzeugerpreisen war auch der Anstieg der Importpreise gegenüber dem Vorjahr vor allem durch die Dynamik der Einfuhrpreise für Vorleistungsgüter beeinflusst, die einen Anteil am Gesamtindex von 35 % haben. Diese waren gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 5,1 % gestiegen. Im Vorjahresvergleich verteuerten sich auch alle importierten Energieträger bis auf Strom. Der Rohölpreis stieg um rund 9 % gegenüber Oktober 2016. Die Einfuhrpreise ohne Energie lagen im Oktober um 1,8 % höher als im Vorjahr.

    Insgesamt entspricht die derzeitige Verbraucherpreisentwicklung den Erwartungen der Bundesregierung in ihrer Herbstprojektion (jahresdurchschnittlich +1,8 % für das Jahr 2017).

    BIP-Wachstum und ifo Geschäftsklima
    Die In­fo­gra­fik stellt den BIP-Wach­tum und ifo Ge­schäfts­kli­ma dar.
    Quellen: Statistisches Bundesamt, ifo Institut, eigene Berechnungen
    Abbildung 1
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