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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Über­blick zur ak­tu­el­len La­ge

    Wirtschaft

    • Das Bruttoinlandsprodukt hat sich laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts im 4. Quartal 2017 um 0,6 % (preis-, kalender- und saisonbereinigt) gegenüber dem Vorquartal erhöht. Damit ist es fast so stark angestiegen wie im vorangegangenen Vierteljahr (+0,7 %). Die weitere deutliche Zunahme zeigt, dass die deutsche Wirtschaft auch zum Jahresende 2017 auf robustem Wachstumskurs geblieben ist.
    • Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich zu Jahresbeginn mit einem weiteren deutlichen Rückgang der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit und einem merklichen Anstieg der Beschäftigung fort. Die Nachfrage nach Arbeitskräften in den Unternehmen ist weiterhin hoch, die Vakanzzeiten von zu besetzenden Stellen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.
    • Der Verbraucherpreisanstieg hat sich im Januar leicht verlangsamt. Der zugehörige Index stieg im Januar 2018 im Vorjahresvergleich um 1,6 % (nach +1,7 % im Dezember und +1,8 % im November).

    Finanzen

    • Die Steuereinnahmen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) sind im Januar 2018 um 2,8 % moderat angestiegen. Der kräftige Aufkommensanstieg der gemeinschaftlichen Steuern von 4,3 % wurde getragen von Einnahmesteigerungen bei der Lohnsteuer sowie der Körperschaftsteuer.
    • Das Aufkommen der Bundessteuern ging im Januar 2018 um 8,7 % beziehungsweise 0,4 Mrd. € zurück. Zuwächse beim Solidaritätszuschlag (+8,2 %) und einigen Verbrauchsteuern konnten die Mindereinnahmen bei der Versicherungsteuer (-38,8 %) und der Tabaksteuer (-23,0 %) nicht kompensieren. Bei der Versicherungsteuer liegt eine kassentechnische Verschiebung vor, sodass ein Teil des erwarteten Aufkommens erst im Februar gebucht wird. Die rückläufige Entwicklung bei der Tabaksteuer muss im Zusammenhang mit der vergleichsweise hohen Vorjahresbasis gesehen werden.
    • Die Einnahmen des Bundeshaushalts beliefen sich im Januar 2018 auf 22,5 Mrd. €. Damit wurde das entsprechende Vorjahresniveau um 11,5 % beziehungsweise 2,9 Mrd. € unterschritten, was vor allem auf geringeren Steuereinnahmen gegenüber Januar 2017 beruht. Die Ausgaben des Bundeshaushalts betrugen im Januar dieses Jahres 38,7 Mrd. €. Die Ausgaben waren insgesamt um 1,1 % beziehungsweise 0,4 Mrd. € geringer als vor einem Jahr. Im Januar 2018 weist der Bundeshaushalt ein Finanzierungsdefizit von 16,1 Mrd. € auf.

    Europa

    • Der Monatsbericht Februar beinhaltet einen Rückblick auf die Sitzungen der Eurogruppe und des ECOFIN-Rats am 22. und 23. Januar 2018 in Brüssel.
    • Schwerpunkte der Sitzungen waren u. a. Griechenland, die Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion und notleidende Kredite.

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