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    Der ge­ho­be­ne Dienst: als Sach­be­ar­bei­te­rin oder Sach­be­ar­bei­ter im BMF

    • Der berufliche Einstieg als Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiter im BMF erfolgt grundsätzlich zunächst abgeordnet als Geschäftsaushilfe oder befristet zur Erprobung. Im Anschluss an die Bewährung und erfolgreiche Teilnahme an einem hausinternen Auswahlverfahren erfolgt die dauerhafte Übernahme in das BMF.
    • Das BMF bietet im Leitungsbereich sowie in den neun Fachabteilungen abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben mit hohem politischem Bezug und großer gesellschaftlicher Bedeutung.
    • Die Arbeitsweise im BMF ist sowohl eigenverantwortlich als auch teamorientiert. Neben Arbeitsplatz- und Planungssicherheit bietet das BMF familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten.

    Üerblick über die Struktur des BMF und die Beschäftigten des gehobenen Dienstes

    Kernaufgabe des BMF ist es, die finanzielle Handlungsfähigkeit des Bundes langfristig zu sichern. Dem BMF kommt damit eine zentrale Rolle innerhalb der Bundesregierung zu. Im Portfolio des BMF sind aber nicht nur die klassischen Disziplinen Haushalts- und Steuerpolitik enthalten, sondern auch Themen wie Europapolitik, Finanz- und Währungspolitik sowie Zoll oder Bundesbeteiligungen.

    Im BMF sind zurzeit knapp 2.000 Beschäftigte tätig; etwa ein Drittel davon als Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiter. Zum weitaus überwiegenden Teil sind die Beschäftigten des gehobenen Dienstes im BMF verbeamtet und gehören in der Regel der Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes an.

    Das BMF gliedert sich neben dem Leitungsbereich in neun Abteilungen mit jeweils bis zu vier Unterabteilungen und bietet viele abwechslungsreiche Aufgaben und Tätigkeiten.

    Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im BMF verfügen größtenteils über einen Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt/in (FH) oder Diplom-Finanzwirt/in (FH). Es sind aber auch Absolventinnen und Absolventen spezialisierter Fachrichtungen, wie IT-Fachkräfte, im Haus eingesetzt.

    Voraussetzung für eine Beschäftigung im BMF

    Um als Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiter im BMF tätig zu sein, muss man einen mit einer Laufbahnprüfung abgeschlossenen Vorbereitungsdienst oder ein Bachelorstudium vorweisen und 18 Monate Berufserfahrung mitbringen.

    Kolleginnen und Kollegen des Zolls2 oder des Bundeszentralamts für Steuern3 beziehungsweise aus den (Finanz-)Verwaltungen der Länder bringen regelmäßig den Abschluss als Diplom-Finanzwirt/in (FH), Bachelor of Laws oder Diplom-Verwaltungswirt/in (FH) mit, den man ausschließlich an den verwaltungsinternen (Finanz-)Hochschulen erwirbt. Zudem sind im gehobenen Dienst des BMF auch Verwaltungsinformatiker/innen (FH)4tätig.

    Die nachfolgend genannten Bachelorabschlüsse entsprechen der Laufbahn des gehobenen Dienstes und den im BMF benötigten Fachrichtungen. Um die wissenschaftliche Qualität der Abschlüsse sicherzustellen, müssen sie zudem im Rahmen eines akkreditierten Studiengangs erlangt worden sein:

    • (Wirtschafts-)Recht/Bachelor of Laws
    • Verwaltungsmanagement oder -wissenschaft/Öffentliche Verwaltung/Politik und Verwaltung/Wirtschaft und Verwaltung
    • Betriebswirtschaftslehre/Business Administration
    • Volkswirtschaftslehre
    • (Wirtschafts- oder Verwaltungs-)Informatik

    Personalgewinnung

    Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter werden regelmäßig aus dem Geschäftsbereich des BMF (Zoll, Informationstechnikzentrum Bund und Bundeszentralamt für Steuern) oder den Steuerverwaltungen der Bundesländer gewonnen. Aber auch ehemals Beschäftige der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, der Bundesbank oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau sind im BMF tätig. Sie werden zunächst als sogenannte Geschäftsaushilfen eingesetzt. Dazu werden sie regelmäßig für ein Jahr befristet an das BMF abgeordnet. Nach erfolgreicher Erprobung nehmen die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter an einem hausinternen Auswahlverfahren teil. Hier sollen sie ihre hausweite Einsatzfähigkeit unter Beweis stellen (sogenannte Hauseignung). Bei erfolgreicher Teilnahme werden sie an das BMF versetzt.

    Das BMF veröffentlicht darüber hinaus bundesweite Ausschreibungen bei der Suche nach spezialisiertem Personal, insbesondere in den Bereichen Haushalt, Steuern oder auch Informationstechnik. Nach Erprobung und anschließender Erlangung der Hauseignung wird der Einsatz im BMF auf Basis eines unbefristeten Vertrags fortgesetzt.

    Personalentwicklung

    Die Dienstposten der Beschäftigten des gehobenen Dienstes sind rechtlich den Besoldungsgruppen A9 bis A13 plus Ministerialzulage (beziehungsweise der Entgeltgruppen 9b bis 12 bei Tarifbeschäftigten) zugeordnet.

    Regelmäßig, spätestens alle drei Jahre, sind Eignung, Befähigung und fachliche Leistung von Beamtinnen und Beamten nach einem einheitlichen Beurteilungsmaßstab unter Berücksichtigung der Anforderungen des Amtes zu beurteilen. Beamtinnen und Beamte mit überdurchschnittlicher Beurteilung können befördert werden.

    Um den immer komplexer werdenden Aufgaben und Rahmenbedingungen, der weiter voranschreitenden Europäisierung und Internationalisierung der Tätigkeitsfelder sowie den sich durch die technologische Entwicklung stetig ändernden Anforderungen gewachsen zu sein, ermöglicht das BMF den Beschäftigten von Beginn an die Teilnahme an Fortbildungen. Der kontinuierlichen Weiterqualifizierung während des Arbeitslebens, um Leistungsfähigkeit und Motivation zu erhalten, kommt im BMF ein hoher Stellenwert zu.

    Der optimale Einsatz und die Förderung der Verwendungsbreite aller Beschäftigten werden durch eine Rotation unterstützt. Dabei wird ein Wechsel zwischen Abteilungen angestrebt, um so einen Know-how-Transfer zur Optimierung der Arbeitsabläufe und der Aufgabenerfüllung zu erreichen. Beschäftigte des gehobenen Dienstes sollen grundsätzlich den Arbeitsplatz im BMF abteilungsintern oder abteilungsübergreifend mehrfach wechseln, wobei die Kontinuität des Erfahrungswissens gewährleistet wird.

    Die Durchlässigkeit der Laufbahnen ist zudem Teil der Personalentwicklung im BMF. Besonders leistungsstarke Beschäftigte können die Gelegenheit zum Aufstieg in den höheren Dienst erhalten.

    Einsatzmöglichkeiten in Europa und weltweit

    Das BMF bietet nicht nur in Deutschland spannende Aufgaben. Die Globalisierung und die zunehmende weltweite Verantwortung Deutschlands haben die Arbeit des BMF in den vergangenen Jahren internationaler gemacht. Entscheidungen mit direkter Auswirkung für die Aufgabenwahrnehmung des Hauses werden in immer stärkerem Maße auf europäischer Ebene aber auch in internationalen Organisationen vorbereitet und getroffen. Deshalb sollen Beschäftigte des BMF auch für zeitlich befristete Tätigkeiten im Ausland gewonnen werden.

    Die Einsatzgebiete hierbei sind vielfältig. Ein Teil der Beschäftigten ist im Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts tätig und dort Botschaften oder der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union (EU) in Brüssel zugeteilt. Eine Abordnung erfolgt regelmäßig für die Dauer von drei Jahren.

    Die Ständige Vertretung

    hat die Aufgabe, die deutschen Interessen bei den Institutionen der EU zu vertreten, d. h. im Rat und gegenüber der EU-Kommission sowie dem Parlament.

    Daneben sind Beschäftigte des gehobenen Dienstes zeitlich befristet unmittelbar in europäischen und internationalen Organisationen mit Bezug zu den Aufgaben des BMF tätig. Dies betrifft vor allem die EU-Kommission in Brüssel, aber beispielsweise auch die Weltbank in Washington, D.C. Austauschmaßnahmen mit ausländischen Finanzministerien sowie Kurzzeiteinsätze zur Erweiterung der beruflichen Erfahrungen und Kenntnisse runden das Bild ab.

    Das Arbeitsumfeld im BMF

    Im BMF haben Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter die Möglichkeit, an spannenden aktuellen und zukunftsrelevanten Themen national, aber auch auf europäischer oder internationaler Ebene mitzuarbeiten.

    Beim Thema Familienfreundlichkeit geht das BMF mit gutem Beispiel voran und erhält hierfür regelmäßig das Zertifikat „audit berufundfamilie“. Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie5 können etwa flexible Arbeitszeiten und eine große Vielfalt an Teilzeitmodellen in Anspruch genommen werden. Ferner besteht die Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice sowie zu mobilem Arbeiten. Das BMF sichert zudem Belegplätze in Kindertagesstätten.

    Neben Arbeitsplatz- und Planungssicherheit bietet das BMF seinen Beschäftigten auch unterschiedliche Angebote zur Gesundheitsförderung (wie Rückenschule und Sportgemeinschaft) sowie eine professionelle Sozialberatung in schwierigen persönlichen oder beruflichen Situationen an.

    Das BMF gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Inklusion von schwerbehinderten Menschen.

    Anforderungsprofil und Aufgabenspektrum

    Das BMF bietet verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben mit hohem politischen Bezug und großer gesellschaftlicher Bedeutung. Als Sachbearbeiterin und Sachbearbeiter arbeitet man im BMF regelmäßig in einem Team mit Kolleginnen und Kollegen verschiedener Laufbahnen. Dies erfordert eine eigenverantwortliche aber auch teamorientierte Arbeitsweise. Die Beschäftigten müssen erkennen können, wo Handlungsbedarf besteht und mit Mut zur Initiative praxis- und ergebnisorientierte Problemlösungen aufzeigen. Im täglichen Arbeiten sind Flexibilität, Durchsetzungsvermögen und ebenso Verhandlungsgeschick in komplexen Diskussionen erforderlich. Zudem sind Engagement und Selbstreflexion von hoher Wichtigkeit.

    Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter erledigen ganz unterschiedliche fachliche Aufgaben, z. B.:

    • Nationale und internationale wirtschaftliche Entwicklungen analysieren
    • Jährlich den Haushalts- und Finanzplan des Bundes aufstellen und den Haushaltsvollzug beobachten
    • Steuerliche Fragen mit den obersten Finanzbehörden der Länder abstimmen
    • An der Gesetzgebung für ein funktionierendes Finanzsystem mitwirken
    • Parlamentarische Anfragen beantworten
    • Unterlagen für die Sitzungen des Deutschen Bundestags und von für die Sitzungen seiner Ausschüsse
    • Prüfungen des Bundesrechnungshofs begleiten
    • Bei der Verwaltung und Privatisierung von Beteiligungen des Bundes mitwirken
    • Bei der Entwicklung von IT-Verfahren mitwirken
    • Veranstaltungen und Fortbildungen für das BMF organisieren

    Erfahrungen von Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern im BMF

    Thomas Hapke

    Diplom-Finanzwirt (FH)

    Was mache ich im BMF?

    Meine aktuelle Tätigkeit in dem für den Schutz der EU-Finanzinteressen zuständigen Referat in der Europaabteilung hat starken internationalen Bezug. Meine Schwerpunkte dort sind die Zusammenarbeit mit den Ländern im Bereich der Betrugsbekämpfung, die Wahrnehmung der speziell für die Betrugsbekämpfung eingerichteten Arbeitsgruppen bei der EU-Kommission in Brüssel sowie die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung OLAF.

    Was finde ich an der Arbeit im BMF besonders interessant?

    Besonders reizvoll an meiner Tätigkeit in der Europaabteilung des BMF sind die direkten Einblicke in die aktuellen europapolitischen Geschehen, der starke internationale Bezug und die Möglichkeit der engen und persönlichen Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen anderer europäischer Länder. Dadurch gestaltet sich der Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich und bietet täglich neue interessante Herausforderungen.

    Warum ist das BMF für mich als Arbeitgeber attraktiv?

    Das BMF bietet eine große Vielfalt ganz unterschiedlicher, sehr abwechslungsreicher Arbeitsbereiche mit außerordentlich interessanten Herausforderungen. Viele Abteilungen bieten zudem die Möglichkeit interessanter Auslandsdienstreisen oder einer zeitweisen Auslandsverwendung und somit vielfältige Optionen, Erfahrungen im internationalen Bereich zu gewinnen, wovon ich während meiner langjährigen Tätigkeit in der Europaabteilung besonders profitieren konnte.

    Daniel Hornig

    Diplom-Finanzwirt (FH)

    Was mache ich im BMF?

    Ich bin im BMF für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung – mit den Schwerpunkten Mindestlohn und Arbeitnehmerentsendung – zuständig. Meine Arbeit reicht vom Mitwirken an Weisungen für die Ratsarbeitsgruppen und den Ausschuss der Ständigen Vertreter in Brüssel über die Vorbereitung von Ministerverordnungen, die Kommunikation mit dem parlamentarischen Raum und der Öffentlichkeit bis hin zur Teilnahme an bundesweiten Dienstbesprechungen oder Geschäftsprüfungen bei der Generalzolldirektion. Dabei wird mir von meinen Vorgesetzten sehr viel Vertrauen entgegengebracht, sodass ich im gehobenen Dienst verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen darf und den nötigen Rückhalt für die selbstbestimmte Umsetzung auch eigener Ideen bekomme.

    Warum ist das BMF für mich als Arbeitgeber attraktiv?

    Mit zwei Kindern und berufstätiger Partnerin kommt mir die besondere Familienfreundlichkeit des BMF sehr entgegen. Teilzeit, mobiles Arbeiten von zu Hause und die Unterstützung im Kollegenkreis helfen mir ungemein, Dienst und Privates unter einen Hut zu bekommen. Dazu kommt die gute Erreichbarkeit der Dienstsitze mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die moderne Ausstattung mit Arbeitsmitteln und der unkomplizierte und zügige Support, angefangen bei IT-Fragen bis hin zu Personalangelegenheiten.

    Andrea Jakob

    Diplom-Finanzwirtin (FH)

    Was mache ich im BMF?

    Meinen Tätigkeitschwerpunkt stellt der Bereich der europäischen Steuerpolitik für direkte Steuern (insbesondere Unternehmensbesteuerung) dar. Ich bereite beispielsweise die Verhandlungen in Brüssel zu Richtlinienvorschlägen der EU-Kommission durch die Einbindung der Fachreferate und weiterer Ressorts vor und vertrete anschließend in den Verhandlungen die deutschen Interessen auf EU-Ebene. Darüber hinaus bin ich auch mit den Vorbereitungen der Sitzungen der Wirtschafts- und Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten im Rat für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN-Rat) und den Vorbereitungen zum angekündigten EU-Austritt des Vereinigten Königreichs (Brexit) betraut.

    Was finde ich an der Arbeit im BMF besonders interessant?

    Besonders interessant finde ich die vielseitigen politischen Aufgaben des Hauses, die Zusammenarbeit mit anderen Ressorts und die anspruchsvolle Arbeit auf internationaler und auf EU-Ebene. In der EU-Arbeit stehen die Ratsarbeitsgruppensitzungen in Brüssel an erster Stelle. Dabei arbeitet man mit den EU-Mitgliedstaaten (sprichwörtlich) an einem Tisch zusammen und gestaltet aktiv den Gesetzgebungsprozess der EU mit.

    André Schneevoigt

    Diplom-Finanzwirt (FH)

    Was mache ich im BMF?

    Aktuell bin ich in der Zollabteilung zuständig für die Belange der Kontrolleinheiten der Zollverwaltung sowie die Bereiche Eigensicherung, Bewaffnung, Dienstsport und Diensthundewesen. Die Kontrolleinheiten überwachen den grenzüberschreitenden Warenverkehr und decken fast die komplette Bandbreite zöllnerischer Tätigkeiten ab: von der Überwachung klassischer Zollverfahren bis hin zur Bekämpfung des Betäubungsmittel- oder Waffenschmuggels. Dies gestaltet meine Tätigkeit äußerst abwechslungsreich. Eben noch ein Einsatzkonzept für eine vollmobile Röntgenanlage per Erlass zur Anwendung freigegeben, folgen im Anschluss Diskussionen über die Zukunft der Schießausbildung und -fortbildung für die circa 11.500 Schusswaffenträgerinnen und Schusswaffenträger in der Zollverwaltung gemeinsam mit dem Bundesrechnungshof oder die Umsetzung einer neuen EU-Verordnung in nationales Recht, bei der es darauf zu achten gilt, dass kein Vollzugsdefizit entsteht.

    Warum ist das BMF für mich als Arbeitgeber attraktiv?

    Mich reizen ganz besonders die Tätigkeit nah am politischen Geschehen und die vorhandenen konkreten Gestaltungsmöglichkeiten für die in meinen Zuständigkeitsbereich fallenden Bediensteten, aber auch die damit verbundene Verantwortung. Auch der Standort des BMF in Berlin war für mich ein wichtiger Aspekt, da mir die Stadt sowohl zum Leben als auch zum Arbeiten sehr gut gefällt. In dieser Hinsicht ist das BMF ein zukunftssicherer Arbeitgeber.

    Susanne Spaczek

    Diplom-Finanzwirtin (FH)

    Was mache ich im BMF?

    Seit Januar 2018 bin ich vom BMF an die Weltbank in Washington, D.C. entsandt. Dort arbeite ich in der Abteilung „Budget, Performance and Strategic Planning“ an der Erstellung und Fortschreibung von Richtlinien und Verfahrensanweisungen sowie der abteilungsinternen Koordinierung von Prüfungen der Innenrevision. Mit diesen Aufgaben ist unser Team an vielen Prozessen und bei vielen Themen (un-)mittelbar beteiligt und erhält einen sehr breiten Einblick in die Arbeit und Abläufe der Weltbank.

    Warum ist das BMF für mich als Arbeitgeber attraktiv?

    Das Aufgabengebiet des BMF ist unglaublich vielfältig und in vielen Bereichen sehr viel abwechslungsreicher als von außen vermutet. Hinzu kommt, dass man an vielen Stellen nationale und auch internationale Politik hautnah erleben kann. Den Einsatz bei der Weltbank in einem sehr internationalen Team mit einem temporären Umzug ins Ausland würde ich als „once in a lifetime“ beschreiben. Die Arbeit mit hoch kompetenten und motivierten Kolleginnen und Kollegen in einer internationalen Organisation stellt mich immer wieder vor Herausforderungen und bietet die Chance, stetig hinzuzulernen und mich weiter zu entwickeln.

    Bewerbung im BMF

    Das BMF sucht regelmäßig im Geschäftsbereich Kolleginnen und Kollegen zur Geschäftsaushilfe im Haus. Formelle Voraussetzungen sind regelmäßig eine Eingruppierung maximal bis Besoldungsgruppe A11 beziehungsweise Entgeltgruppe 10, die Laufbahnbefähigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst, die Laufbahnprüfung mit mindestens der Note „gut“ oder „befriedigend“ mit einer überdurchschnittlichen Regelbeurteilung. Diese Stellenausschreibungen sind im Intranet der Bundesfinanzverwaltung oder im Personalverwaltungssystem (PVS) zu finden.

    Bei Bedarf veröffentlicht das BMF auch bundesweit Stellenausschreibungen für Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter. Das formelle Anforderungsprofil entspricht grundsätzlich dem obigen für Geschäftsaushilfen.

    Bundesweite Stellenausschreibungen

    werden u. a. auf der Internetseite des BMF, bei www.bund.de und www.interamt.de veröffentlicht.

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