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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Über­blick zur ak­tu­el­len La­ge

    Wirtschaft

    • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete im 3. Quartal einen leichten Rückgang. Laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts sank das BIP im 3. Quartal um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal.
    • Vor allem außenwirtschaftliche Entwicklungen bedingen den Rückgang des BIP im 3. Quartal. Allgemeine weltwirtschaftliche Unsicherheiten bleiben bestehen. Die konjunkturelle Aufwärtsbewegung wird sich aber fortsetzen, wenn auch mit abgeschwächter Dynamik.
    • Positive Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt setzen sich fort. Allerdings nehmen die Knappheiten am Arbeitsmarkt zu, was zukünftig das Wachstumspotenzial bremsen könnte.
    • Die Industrieproduktion blieb im September weiter schwach. Die Produktion von Kraftfahrzeugen ist im September jedoch wieder deutlich angestiegen, was für eine sich verbessernde Situation der Automobilhersteller spricht. Dagegen könnten die durch den Rheinpegel bestehenden Transporteinschränkungen sich auf andere Branchen auswirken.

    Finanzen

    • Die Steuereinnahmen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) sind im Oktober 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,2 % gestiegen. Die gemeinschaftlichen Steuern wuchsen um 9,1 %. Diese Entwicklung wurde im Wesentlichen durch die Lohnsteuer sowie die Körperschaftsteuer angetrieben. Die Steuern vom Umsatz erreichten hingegen in diesem Monat nur eine relativ schwache Zuwachsrate.
    • Das Aufkommen aus Bundessteuern lag im Oktober 2018 um 7,6 % über Vorjahresniveau. Zum Teil ist dieser relativ große Anstieg darauf zurückzuführen, dass rund 200 Mio. € Tabaksteueraufkommen aus dem September erst im Monat Oktober gebucht wurden. Daneben führten weitere erhebliche Einnahmezuwächse beim Tabaksteueraufkommen zu der hohen positiven Veränderungsrate von 45,9 %. Aufkommensrelevante Zuwächse waren beim Solidaritätszuschlag (+8,8 %) sowie bei der Versicherungsteuer (+6,3 %) zu verzeichnen.
    • Die Einnahmen des Bundeshaushalts beliefen sich im Zeitraum Januar bis Oktober 2018 auf 276,0 Mrd. €. Sie sind damit um 6,1 % (15,8 Mrd. €) höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

    Europa

    • Der Monatsbericht November beinhaltet einen Rückblick auf die Sitzungen der Eurogruppe und des ECOFIN-Rats vom 5. und 6. November 2018 in Brüssel.
    • Schwerpunkte der Sitzungen waren unter anderem eine thematische Diskussion zur Finanzstabilität, die Haushaltsplanungen der Mitgliedstaaten, die Besteuerung der digitalen Wirtschaft, ein Bericht des Europäischen Rechnungshofs und Ratsschlussfolgerungen zur Klimafinanzierung.

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