Navigation und Service

  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Über­blick zur ak­tu­el­len La­ge

    Wirtschaft

    • Im 3. Quartal wurde das Wirtschaftswachstum laut dem Statistischen Bundesamt durch außenwirtschaftliche Entwicklungen gebremst. Maßgeblich war hierbei der Rückgang der Exporte, die im Vergleich zum Vorquartal um 0,9 % gesunken sind.
    • Am Anfang des 4. Quartals zeichnet sich eine stabilere Entwicklung der Warenexporte ab. Weltwirtschaftliche Unsicherheiten bleiben jedoch weiterhin bestehen.
    • Die Industrieproduktion verzeichnete einen schwachen Einstieg in das 4. Quartal, mit rückläufigen Produktionszahlen vor allem in der pharmazeutischen Industrie und im Kraftfahrzeugbau. Die zunehmenden Auftragseingänge deuten aber auf eine sich wieder beschleunigende konjunkturelle Aufwärtsbewegung hin.
    • Am Arbeitsmarkt hält der Aufschwung auch im November an. Kontinuierlich steigende Vakanzzeiten signalisieren Schwierigkeiten bei Stellenbesetzungen.

    Finanzen

    • Die Steuereinnahmen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) sind im November 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 % gestiegen. Die Einnahmen aus den gemeinschaftlichen Steuern wuchsen um 3,9 %. Besonders das Lohnsteueraufkommen verzeichnete abermals einen signifikanten Zuwachs. Das Aufkommen der Steuern vom Umsatz stieg nur verhalten.
    • Das Aufkommen aus Bundessteuern lag im November 2018 um 1,6 % unter dem Vorjahresniveau. Ursache hierfür sind Rückgänge bei der Tabaksteuer (-12,7 %), der Energiesteuer (-4,7 %) sowie beim Alkoholsteueraufkommen (-6,1 %) gegenüber November 2017. Demgegenüber sind aufkommensrelevante Zuwächse beim Solidaritätszuschlag (+7,8 %), der Kraftfahrzeugsteuer (+6,6 %) sowie der Versicherungsteuer (+11,9 %) zu verzeichnen.
    • Die Einnahmen des Bundeshaushalts beliefen sich im Zeitraum Januar bis November 2018 auf 300,6 Mrd. € (+6,5 % beziehungsweise +18,4 Mrd. €). Dabei stiegen die Steuereinnahmen (inklusive der EU-Eigenmittelabflüsse) um 5,5 % (14,4 Mrd. €). Die Ausgaben des Bundeshaushalts summierten sich im Betrachtungszeitraum auf 300,4 Mrd. € (+2,1 % beziehungsweise +6,2 Mrd. €). Im Zeitraum Januar bis November 2018 wies der Bundeshaushalt ein Finanzierungsdefizit von 3,8 Mrd. € auf.

    Europa

    • Der Monatsbericht November beinhaltet einen Rückblick auf die Sitzungen der Eurogruppe und des ECOFIN-Rates am 3./4. Dezember 2018 in Brüssel. Schwerpunkte der Sitzungen waren u. a. die Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion, die Digitalsteuer sowie die Umsetzung des Stabilitäts- und Wachstumspakts.

Footer