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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Über­blick zur ak­tu­el­len La­ge

    Wirtschaft

    • Die Bundesregierung erwartet für 2019 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,5 %. Nach einem schwachen BIP-Wachstum im 1. Halbjahr 2019 wird von einer wieder beschleunigten konjunkturellen Dynamik für das 2. Halbjahr ausgegangen.
    • Die sich abkühlende weltwirtschaftliche Konjunktur trägt maßgeblich zur abgeschwächten gesamtwirtschaftlichen Dynamik bei. Dies belastet insbesondere das Verarbeitende Gewerbe. Auch im Februar entwickelte sich die Industrieproduktion nur schwach. Rückläufige Auftragseingänge deuten auf eine anhaltend moderatere Industriekonjunktur hin.
    • Der Arbeitsmarkt entwickelte sich dagegen weiterhin positiv. Impulse kommen insbesondere aus den Dienstleistungsbranchen. Aber auch im Verarbeitenden Gewerbe sichern sich Unternehmen die knappen Arbeitskräfte.

    Finanzen

    • Die Steuereinnahmen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) sind im März 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,3 % gestiegen, zum Teil bedingt durch Sondereffekte. Die Einnahmen aus den gemeinschaftlichen Steuern stiegen um 3,1 %, wobei insbesondere das Aufkommen aus der Lohnsteuer weiterhin kräftig zulegte. Das Aufkommen aus Bundessteuern lag im März 2019 mit einem Plus von 10,7 % deutlich über dem Vorjahresniveau. Wesentliche Ursachen sind kassentechnische Verschiebungen von Tabak- und Versicherungsteueraufkommen vom Februar in den aktuellen Berichtsmonat.
    • Die Einnahmen des Bundeshaushalts beliefen sich im 1. Quartal 2019 auf 78,4 Mrd.  €. Damit sind die Einnahmen um 3,8 % (rund 3,1 Mrd. €) niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Ausgaben des Bundeshaushalts beliefen sich im 1. Quartal 2019 auf 88,4 Mrd. € und lagen damit um 3,0 % (rund 2,6 Mrd. €) über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Im Zeitraum Januar bis März 2019 wies der Bundeshaushalt ein Finanzierungsdefizit von 10 Mrd. € auf.

    Europa

    • Der Monatsbericht April beinhaltet Rückblicke auf die Sitzungen der Eurogruppe und des ECOFIN-Rats am 11./12. März 2019 in Brüssel sowie der Eurogruppe und des informellen ECOFIN-Rats am 5./6. April 2019 in Bukarest.
    • Schwerpunkte der Sitzungen waren u. a. die Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion, Griechenland und die Digitalsteuer.

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