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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

    Deutsche Wirtschaft ist 2019 um 0,6 % gewachsen

    Die konjunkturelle Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich im Jahr 2019 deutlich verlangsamt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist 2019 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % expandiert. Ausschlaggebend für die abgeschwächte Wirtschaftsentwicklung waren vor allem die gebremste globale Konjunkturdynamik sowie der verlangsamte Welthandel. Zudem belasteten globale Unsicherheiten insbesondere die exportorientierten Unternehmen. Dies schlug sich in einer anhaltenden Schwäche des Verarbeitenden Gewerbes nieder. Zusätzlich stellten strukturelle Veränderungen im Automobilsektor eine Herausforderung für die Industrie dar. Demgegenüber entwickelten sich der Dienstleistungssektor sowie das Baugewerbe weiterhin dynamisch.

    Wichtige Impulse für die gesamtwirtschaftliche Dynamik kamen im Jahr 2019 insbesondere von den binnenwirtschaftlichen Kräften. Der Beschäftigungsaufbau und steigende Einkommen begünstigten den privaten Konsum, der sich gegenüber dem Vorjahr um preisbereinigt 1,6 % erhöhte. Auch die staatlichen Konsumausgaben stiegen merklich um 2,5 % an. Gleichzeitig wuchsen Investitionen in Bauten kräftig (+3,8 %), wohingegen Ausrüstungsinvestitionen sich nur schwach entwickelten (+0,4 %). Auch der Außenhandel verlor im Jahr 2019 merklich an Dynamik. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen nur verhalten um 0,9 %, während die Importe um 1,9 % zunahmen. Der Außenbeitrag bremste damit das Wirtschaftswachstum rein rechnerisch um 0,4 Prozentpunkte.

    Der Arbeitsmarkt zeigte sich auch im Jahr 2019 weiterhin robust, wenngleich sich die Dynamik insgesamt verlangsamte. Die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresdurchschnitt 2019 um 0,9 % zu und stieg auf 45,26 Millionen Personen an. Die jahresdurchschnittliche Zahl der Arbeitslosen sank auf 2,27 Millionen Personen. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,0 % und damit um 0,2 Prozentpunkte unterhalb der Quote des Vorjahres. Insgesamt bleibt die Nachfrage nach Arbeitskräften weiterhin hoch, wenngleich sie sich etwas abgeschwächt hat. Engpässe bestehen weiterhin beim Arbeitskräfteangebot.

    Für 2020 ist mit einer moderaten, aber im Vorjahresvergleich wieder etwas dynamischeren Aufwärtsbewegung zu rechnen. Die Industriekonjunktur dürfte zunächst weiterhin gebremst sein, sich aber im Laufe des Jahres wieder langsam erholen. Die Binnennachfrage wird ein wichtiger Treiber der gesamtwirtschaftlichen Dynamik bleiben, gestützt von der robusten Entwicklung des Arbeitsmarkts. Zudem werden signifikante fiskalische Impulse positiv zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Risiken werden jedoch insbesondere im außenwirtschaftlichen Umfeld bestehen. Die Bundesregierung erwartet in ihrer Jahresprojektion ein reales Wirtschaftswachstum von 1,1 % für 2020. Aufgrund einer höheren Anzahl an Arbeitstagen fällt dabei der Kalendereffekt 2020 mit 0,4 Prozentpunkten relativ hoch aus.

    Die Steuereinnahmen lagen im Dezember 2019 um 2,5 % über dem Vorjahresmonat, wobei die Gemeinschaftssteuern wesentlich zum Aufkommenszuwachs beitrugen. Im wichtigen Veranlagungsmonat Dezember konnte insbesondere das Aufkommen aus der veranlagten Einkommensteuer erneut positiv überraschen. Auch das Aufkommen aus der Lohnsteuer konnte einen bedeutenden Beitrag zum Steueraufkommen leisten, worin sich die robuste Arbeitsmarktentwicklung zeigte. Die Einnahmen aus den Steuern vom Umsatz zeigten im Dezember 2019 einen nur leichten Anstieg. Im Jahr 2019 lag das Steueraufkommen (ohne reine Gemeindesteuern) um 3,1 % über dem Vorjahresniveau.

    Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten

    Tabelle 1

    Rückläufige Exporte und Importe

    Die nominalen Warenexporte lagen im November saisonbereinigt um 2,3 % unter dem Vormonatswert, nach einem Anstieg im Oktober um 1,5 %. Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen die Warenausfuhren um 2,9 % niedriger. In Länder der Europäischen Union (EU) wurden im Zeitraum von Januar bis November Waren im Wert von 722,8 Mrd. exportiert. Dies entspricht einem Rückgang um 0,1 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr. Dabei sind die Ausfuhren in Drittländer außerhalb der EU merklich um 1,7 % gestiegen. In den Euroraum wurden 0,1 % mehr exportiert. Ausfuhren in EU-Länder außerhalb des Euroraums waren dagegen um 0,4 % rückläufig.

    Die nominalen Warenimporte verringerten sich im November saisonbereinigt um 0,5 % im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren die Importe um 1,6 % rückläufig. Von Januar bis November wurden Waren im Wert von 585,1 Mrd. € aus EU-Ländern importiert, was einem Anstieg von 1,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Importe aus EU-Ländern außerhalb des Euroraums am stärksten (+2,0 %). Einfuhren aus dem Euroraum nahmen um 1,4 % zu. Aus Drittländern außerhalb der EU wurden 1,2 % mehr importiert.

    Die Bilanz des Warenhandels (Warenhandel nach Ursprungswerten, mit Ergänzungen zum Außenhandel) lag im Zeitraum Januar bis November mit 222,4 Mrd. € um 12,8 Mrd. € über dem Vorjahresniveau. Der Leistungsbilanzüberschuss betrug 237,7 Mrd. € und damit 14,0 Mrd. € mehr als im Vorjahreszeitraum.

    Nach Zuwächsen in den beiden Vormonaten zeigte sich die nominale Exportentwicklung im November wieder schwach und gab im Vormonatsvergleich merklich nach. Auch die nominalen Importe waren im November rückläufig und gaben die Vormonatsgewinne wieder ab. In der gebremsten Exportentwicklung dürften sich weiterhin die außenwirtschaftlichen Risiken und Unsicherheiten sowie die gedämpfte weltwirtschaftliche Nachfrage widerspiegeln. Auch der Welthandel lag im Oktober merklich unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt bleiben die Aussichten für die deutsche Exportentwicklung weiterhin verhalten. Jedoch deuten die inländischen vorlaufenden Indikatoren derzeit eine gewisse Stabilisierung an. Laut ifo Institut hat sich die Stimmung unter den Exporteuren im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember auf niedrigem Niveau merklich aufgehellt.

    Anstieg der Industrieproduktion

    Die Produktion im Produzierenden Gewerbe stieg im November 2019 gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 1,1 % (nach -1,0 % im Oktober). Im Zweimonatsvergleich lag die Produktion um 0,7 % unter dem Niveau der Vorperiode.

    Auch die Industrieproduktion erhöhte sich im November und lag um saisonbereinigt 1,0 % über dem Vormonatsniveau. Im Zweimonatsvergleich war sie dagegen um 1,5 % im Vergleich zur Vorperiode rückläufig. Innerhalb der Industrie nahm im November die Produktion von Investitionsgütern deutlich um 2,4 % zu. Die Konsumgüterproduktion erhöhte sich um 0,5 % im Vergleich zum Vormonat. Dagegen ging die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,5 % zurück.

    Die Umsätze in der Industrie lagen im November saisonbereinigt um 0,5 % niedriger als im Vormonat. Dabei stiegen die Inlandsumsätze gegenüber dem Vormonat um 0,5 %. Die Auslandsumsätze waren dagegen im Vergleich zum Vormonat um 1,4 % rückläufig. Im Zweimonatsvergleich verzeichneten die Umsätze insgesamt einen Rückgang von 0,7 % im Vergleich zur Vorperiode.

    Der Zugang an neuen Aufträgen im Verarbeitenden Gewerbe verringerte sich im November um saisonbereinigt 1,3 % im Vergleich zum Vormonat. Ohne Großaufträge lag das Ordervolumen im November dagegen um 1,0 % höher. Während die Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Vormonat um 1,6 % zunahmen, sanken die Auslandsaufträge merklich um 3,1 %. Dabei nahmen die Aufträge aus dem Euroraum im Vergleich zum Vormonat deutlich um 3,3 % ab. Die Aufträge aus dem restlichen Ausland verringerten sich um 2,8 % gegenüber dem Vormonat. Im Zweimonatsvergleich blieben die Auftragseingänge im Vergleich zur Vorperiode unverändert.

    Die Bauproduktion lag im November um 2,6 % über dem Niveau des Vormonats. Im Zweimonatsvergleich verzeichnete sie gegenüber der Vorperiode einen Anstieg von 2,1 %.

    Die Industrieproduktion konnte sich im November nach Rückgängen in den Vormonaten wieder stabilisieren. Dabei stieg insbesondere die Produktion von Investitionsgütern kräftig an. Demgegenüber lagen die Auftragseingänge im November unter dem Niveau des Vormonats, was durch die deutlich gesunkenen Aufträge aus dem Euroraum und dem restlichen Ausland getrieben war. Die Aufträge aus dem Inland hingegen konnten im Vergleich zum Vormonat wieder zulegen. Für die kommenden Monate ist mit einer weiterhin verhaltenen Industriekonjunktur zu rechnen. Jedoch deuten Frühindikatoren auf eine allmähliche Stabilisierung der Entwicklungen hin. So hat sich das ifo Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember wieder verbessert, was insbesondere auf weniger pessimistische Geschäftserwartungen der Unternehmen zurückzuführen ist.

    Konsumklima bleibt stabil

    Das Konsumklima ist laut Konsumklimaindex der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Dezember leicht auf saisonbereinigt 9,7 Punkte gestiegen. Damit behauptet das Konsumklima weiterhin sein insgesamt gutes Niveau trotz uneinheitlicher Entwicklung der Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher. So konnte die Anschaffungsneigung auf hohem Niveau im Vergleich zum Vormonat leicht zulegen. Jedoch trübten sich die Konjunkturaussichten der Verbraucherinnen und Verbraucher wieder ein, worin sich laut GfK die weiter bestehenden außenwirtschaftlichen Unsicherheiten und Risiken widerspiegeln dürften. Auch die Einkommenserwartungen verzeichneten im Vergleich zum Vormonat Einbußen. Für den Monat Januar prognostiziert die GfK einen leichten Rückgang des Konsumklimas auf 9,6 Punkte.

    Die Einzelhandelsumsätze (ohne Kfz) lagen im November 2019 um saisonbereinigt 2,1 % höher als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich verzeichneten sie einen Anstieg von 2,8 %. Das ifo Geschäftsklima im Bereich Handel verschlechterte sich leicht, insbesondere aufgrund pessimistischerer Erwartungen im Einzelhandel. Insgesamt verbesserte es sich jedoch im Dezember 2019 erneut. Dabei verbesserten sich im Vormonatsvergleich sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch Geschäftserwartungen der Unternehmerinnen und Unternehmer.

    Arbeitsmarktentwicklung anhaltend stabil

    Die Zahl der Erwerbstätigen (Inlandskonzept) lag nach Ursprungswerten im November 2019 bei 45,62 Millionen Personen (+304.000 Personen beziehungsweise +0,7 % gegenüber dem Vorjahr). Saisonbereinigt nahm die Erwerbstätigenzahl um 13.000 Personen gegenüber dem Vormonat zu (Oktober: +41.000 Personen). Wie auch in den Vormonaten beruhte der Anstieg der Erwerbstätigkeit überwiegend auf dem Zuwachs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, die (nach Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit) im Oktober bei 33,99 Millionen Personen lag. Der Vorjahresstand wurde damit um 499.000 Personen überschritten. Saisonbereinigt verzeichnete die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Oktober einen Zuwachs von 41.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Die größten Zuwächse zeigten sich im Vorjahresvergleich bei den Qualifizierten Unternehmensdienstleistungen und im Gesundheitswesen. Eine kräftige Abnahme war bei der Arbeitnehmerüberlassung zu verzeichnen.

    Im Dezember 2019 waren nach Ursprungswerten 2,23 Millionen Personen als arbeitslos registriert. Das waren rund 47.000 Personen mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosenzahl um 18.000 Personen. Die entsprechende Arbeitslosenquote lag bei 4,9 % und blieb damit im Vergleich zur Quote des Vorjahresmonats unverändert. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl erhöhte sich leicht (+8.000 Personen). Die Zahl der Erwerbslosen nach dem Konzept der International Labour Organization (ILO) betrug im November 2019 1,36 Millionen Personen. Die Erwerbslosenquote lag nach Ursprungszahlen bei 3,1 % (saisonbereinigt ebenfalls 3,1 %).

    Im Jahresdurchschnitt 2019 nahm die Erwerbstätigkeit weiter zu und lag nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts bei 45,26 Millionen Personen. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2019 bei 5,0 % und damit um 0,2 Prozentpunkte unterhalb der Quote des Vorjahres. Für die kommenden Monate deuten Frühindikatoren auf eine anhaltend robuste Arbeitsmarktentwicklung hin. So dürfte sich gemäß dem Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Beschäftigungsaufbau weiter fortsetzen. Auch der Ausblick auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit habe sich verbessert. Demnach seien allenfalls leichte Zunahmen bei der saisonbereinigten Anzahl der Arbeitslosen zu erwarten. Positive Impulse sind laut ifo Beschäftigungsbarometer insbesondere aus dem Baugewerbe und dem Dienstleistungssektor zu erwarten, auch wenn sich hier die Dynamik des Beschäftigungsaufbaus etwas abschwächen dürfte.

    BIP-Wachstum und ifo Geschäftsklima Deutschland
    Die In­fo­gra­fik stellt den BIP-Wach­tum und ifo Ge­schäfts­kli­ma dar.
    Im April 2018 löste das ifo Geschäftsklima Deutschland den bisherigen Index für die Gewerbliche Wirtschaft ab. <br> Quellen: Statistisches Bundesamt, ifo Institut, eigene Berechnungen
    nullBIP (Quartal), real, % zum VorjahrGeschäftsklima, saisonbereinigte SaldenGeschäftserwartungen, saisonbereinigte SaldenGeschäftslage, saisonbereinigte SaldenBIP (Jahresdurchschnitt), real, % zum Vorjahr
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    Abbildung 2

    Stärkerer Anstieg der Verbraucherpreise

    Der Anstieg der Verbraucherpreise beschleunigte sich im Dezember 2019 etwas. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg der Verbraucherpreisindex im Vorjahresvergleich um 1,5 % (nach +1,1 % im November). Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich der Index um 0,5 %. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex stieg im Dezember ebenso um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat an und lag um 0,6 % über dem Niveau des Vormonats.

    Im Jahresdurchschnitt 2019 lag die Inflationsrate bei 1,4 %. Damit ist die Preisniveauentwicklung in Deutschland nach wie vor durch ein hohes Maß an Stabilität geprägt.

    Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte verringerten sich im November 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,7 % (+0,0 % gegenüber dem Vormonat). Die Preisentwicklung wurde maßgeblich durch die Preise für Energie getrieben, die um 3,4 % unter dem Vorjahresniveau lagen und sich im Vergleich zum Vormonat um 0,2 % erhöhten. Ohne Berücksichtigung von Energie lagen die Erzeugerpreise um 0,2 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zum Vormonat fielen sie um 0,1 %.

    Die Preise importierter Güter lagen im November um 2,1 % unter dem Vorjahresniveau (nach -3,5 % im Oktober). Im Vormonatsvergleich sind sie um 0,5 % gestiegen. Die Einfuhrpreise für Energie gingen im Vorjahresvergleich um 12,9 % zurück. Insbesondere die Preise für Erdgas waren im Vergleich zum Vorjahr merklich niedriger (-29,5 %). Ohne Energie lag der Einfuhrpreisindex um 0,6 % unter dem Vorjahresniveau (+0,3 % im Vergleich zum Vormonat).

    Die Verbraucherpreise verzeichneten im Dezember 2019 einen stärkeren Anstieg als in den Vormonaten. Dabei stiegen insbesondere die Nahrungsmittelpreise kräftiger als zuvor an. Auch die Kerninflationsrate (ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise) hat im Vergleich zum Vormonat etwas angezogen und lag im Dezember bei 1,7 % (November: +1,6 %), womit sie weiterhin über der Wachstumsrate des Verbraucherpreisindex liegt. Im Jahresdurchschnitt 2019 wird die Inflationsrate voraussichtlich bei 1,4 % liegen. Für die kommenden Monate ist mit einer moderaten Preisentwicklung zu rechnen. Jedoch könnten sich neuerliche geopolitische Risiken (Nahost) auf die Preisdynamik auswirken.

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