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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

    Deutlicher Corona-Effekt sichtbar

    Die deutsche Wirtschaft ist stark von der Corona-Krise betroffen. Bereits im 1. Quartal 2020 und damit zu Beginn der Krise verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in preis-, kalender- und saisonbereinigter Rechnung einen Rückgang von 2,2 % gegenüber dem Schlussquartal 2019. Dies entspricht dem stärksten Rückgang seit der Finanzkrise 2008/2009. Binnenwirtschaftlich sanken insbesondere die privaten Konsumausgaben merklich (-3,2 % gegenüber dem Vorquartal). Auch die Investitionen in Ausrüstungen lagen deutlich unter dem Niveau des Vorquartals (-6,9 %). Dagegen konnten die Bauinvestitionen (+4,1 %) und die Konsumausgaben des Staates (+0,2 %) einen noch stärkeren Rückgang des BIP verhindern. Außenwirtschaftlich waren deutliche Einbußen zu verzeichnen. Dabei gingen die Exporte im Vergleich zum Vorquartal deutlich stärker zurück (-3,1 %) als die Importe (-1,6 %).

    Mit Blick auf einzelne Wirtschaftsbereiche zeigten sich im 1. Quartal 2020 teils gegenläufige Entwicklungen. Im Verarbeitenden Gewerbe setzte sich die schwache Entwicklung weiter fort, die bereits zuvor eingesetzt hatte. Die Bruttowertschöpfung in der Industrie lag um 6,4 % deutlich unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Auch bei den Unternehmensdienstleistern (-1,2 %) und im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr (-3,0 %) war die Bruttowertschöpfung merklich rückläufig im Vergleich zum Vorjahr. Positive Impulse kamen dagegen aus dem Baugewerbe, und zwar mit einem Anstieg der Bruttowertschöpfung um 4,0 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch einzelne Dienstleistungsbereiche wie Information und Kommunikation (+1,5 %) sowie Finanz- und Versicherungsdienstleister (+1,4 %) konnten gegenüber dem Vorjahresquartal leicht zulegen.

    Zum Einstieg ins 2. Quartal zeigte sich bedingt durch die Corona-Pandemie und die gesundheitspolitischen Maßnahmen zur Viruseindämmung ein noch stärkerer Einbruch der Wirtschaftsleistung. So sank die Industrieproduktion im April außerordentlich kräftig (-21,1 % gegenüber dem Vormonat). Auch die Exporte von Waren gingen erheblich zurück (-24 % gegenüber dem Vormonat), worin sich auch der globale Charakter der Corona-Krise zeigte. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Lockerungen der Lockdown-Maßnahmen ist mit einer Erholung der Industrieproduktion in den nächsten Monaten zu rechnen, wenngleich das alte Niveau vorerst nicht wieder erreicht werden dürfte. So hat sich beispielsweise das ifo Geschäftsklima im Mai zwar leicht verbessert, verblieb aber auf sehr niedrigem Niveau.

    Die Corona-Krise setzt auch den Arbeitsmarkt weiter unter Druck. Die Arbeitslosigkeit ist im Mai abermals kräftig angestiegen. Im Vergleich zum Vormonat nahm sie saisonbereinigt um 238.000 Personen zu. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote stieg auf 6,3 % an. Nach 788.000 Anzeigen auf Kurzarbeit in den Monaten März und April gingen im Mai (bis zum 27. Mai) zusätzlich 67.000 Anzeigen von Arbeitgebern bei den Arbeitsagenturen ein. Nach vorläufigen Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit erhielten im März 2,02 Millionen Beschäftigte Kurzarbeitergeld. Gemäß einer Schätzung des ifo Instituts auf Basis von Umfragedaten dürften im Mai 7,3 Millionen Beschäftigte und damit deutlich mehr Personen in Kurzarbeit sein. Frühindikatoren deuten – trotz einer leichten Erholung dieser Indikatoren im Mai – auf eine insgesamt weitere Verschlechterung der Arbeitsmarktsituation hin.

    Die Steuereinnahmen lagen bedingt durch die Corona-Krise im Mai 2020 um 19,9 % niedriger als im Vorjahresmonat. Insbesondere die Gemeinschaftsteuern fielen mit 21,1 % deutlich schwächer aus. Dazu trug insbesondere ein kräftiger Rückgang der Steuern vom Umsatz (-21,0%) bei, in dem sich aber die Umsatzrückgänge des Monats März – und damit erst die Rückgänge am Anfang des Lockdowns – zeigten. Aber auch das Lohnsteueraufkommen sank deutlich, was auf die hohe Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld zurückzuführen ist. Die Bundessteuern lagen ebenfalls deutlich unter dem Vorjahresniveau, bedingt durch die Gewährung steuerlicher Maßnahmen (Stundungen etc.) und durch konjunkturbedingte Minderverbräuche. So war das Aufkommen der Energiesteuer um 19,4%, der Stromsteuer um 9,9% und der Luftverkehrsteuer um 96,6% niedriger als im Vorjahr.

    Massiver Einbruch der Industrieproduktion

    Bedingt durch die Corona-Pandemie ging die Produktion in Deutschland im April massiv zurück, nachdem bereits im März ein signifikanter Rückgang zu verzeichnen gewesen war. Die Produktion im Produzierenden Gewerbe war im April gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 17,9 % rückläufig (nach -8,9 % im März). Im Zweimonatsvergleich lag die Produktion um 17,0 % unter dem Niveau der Vorperiode.

    Insbesondere die Industrieproduktion verzeichnete starke Einbußen und lag im April um 22,1 % unter dem Vormonatsniveau. Im Zweimonatsvergleich nahm sie um 20,6 % im Vergleich zum Vorzeitraum ab. Innerhalb der Industrie sank im April insbesondere die Herstellung von Investitionsgütern im Vergleich zum Vormonat kräftig, nämlich um 35,3 %. Die Konsumgüterproduktion fiel um 8,7 %, die Produktion von Vorleistungsgütern ging um 13,8 % zurück.

    Die Umsätze in der Industrie lagen im April um 22,8 % niedriger als im Vormonat. Sowohl die Umsätze im Ausland als auch im Inland verzeichneten merkliche Rückgänge. Im Zweimonatsvergleich ergab sich ein Rückgang der Umsätze von 21,0 % im Vergleich zur Vorperiode.

    Der Zugang an neuen Aufträgen im Verarbeitenden Gewerbe verringerte sich im April deutlich um 25,8 % im Vergleich zum Vormonat. Sowohl Aufträge aus dem Inland (-22,3 %) als auch Auslandsaufträge (-28,1 %) fielen kräftig. Dabei nahmen die Aufträge aus dem Euroraum im Vergleich zum Vormonat um 30,6 % ab. Die Aufträge aus dem restlichen Ausland fielen gegenüber dem Vormonat um 26,7 %. Im Zweimonatsvergleich lagen die Auftragseingänge insgesamt um 26,3% unter dem Niveau der Vorperiode.

    Mit den einsetzenden Lockerungen der Lockdown-Maßnahmen ist mit einer Erholung der Industrieproduktion in den nächsten Monaten zu rechnen. Die Unternehmen waren aber im Mai noch weit von Optimismus entfernt. So zeigte sich das ifo Geschäftsklima zwar leicht verbessert, lag aber weiterhin unter dem Tiefstand von 2009. Auch haben laut dem Verband der Automobilindustrie die Hersteller die Pkw-Produktion im Mai nur langsam wieder hochgefahren.

    Stark gefallene Exporte und Importe

    Bedingt durch die Corona-Pandemie gingen auch die nominalen Warenexporte im April massiv zurück. Sie lagen saisonbereinigt um 24,0 % unter dem Vormonatswert (nach -11,7 % im März). Gegenüber dem Vorjahresmonat fielen die Warenausfuhren um 31,1 % niedriger aus. In Länder der Europäischen Union (EU) wurden im Zeitraum Januar bis April Waren im Wert von 210,5 Mrd. € exportiert. Dies entspricht einem Rückgang um 11,4 % gegenüber dem Vorjahr. Im Zweimonatsvergleich ergibt sich eine starke Abnahme der Exporte von 21,8%.

    Auch die nominalen Warenimporte sanken im April deutlich und waren um 16,5 % niedriger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen die Importe um 21,6 % unter dem Vorjahresniveau. Im Zeitraum Januar bis April wurden Waren im Wert von 180,4 Mrd. € aus EU-Ländern importiert, was einem Rückgang von 10,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Zweimonatsvergleich ergibt sich ein Rückgang der nominalen Importe von 13,5%.

    Die Bilanz des Warenhandels (Warenhandel nach Ursprungswerten, mit Ergänzungen zum Außenhandel) lag im Zeitraum Januar bis April mit 57,0 Mrd. € um 17,3 Mrd. € unter dem Vorjahresniveau. Der Leistungsbilanzüberschuss betrug 73,7 Mrd. € und damit 11,2 Mrd. € weniger als im Vorjahreszeitraum.

    In den Außenhandelszahlen im April zeigten sich deutlich die globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie. So nahmen die deutschen Exporte gegenüber dem Vorjahr insbesondere in die stark betroffenen Staaten Frankreich, Italien und Vereinigte Staaten ab. Am aktuellen Rand erholten sich die Stimmungsindikatoren auf sehr niedrigem Niveau etwas. So stiegen die ifo Exporterwartungen im Verarbeitenden Gewerbe im Mai merklich an, blieben jedoch im Saldo weiterhin deutlich pessimistisch ausgerichtet. Da auch die Auftragseingänge aus dem Ausland stark gesunken sind, ist für die nächsten Monate weiterhin mit einer sehr schwachen Exporttätigkeit zu rechnen.

    Einbruch des Konsumklimas im Mai

    Das Konsumklima musste im Mai angesichts der Corona-Pandemie drastische Verluste hinnehmen und fiel auf einen historischen Tiefstand. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sank das Konsumklima im Mai auf -23,1 Punkte. Gleichwohl deutete der Ausblick der Verbraucherinnen und Verbraucher auf eine leichte Erholung auf niedrigem Niveau hin. So konnten sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartungen im Vormonatsvergleich wieder zulegen, blieben jedoch im Saldo weiterhin pessimistisch ausgerichtet. Laut der GfK dürfte die schrittweise Öffnung vieler Geschäfte dazu beitragen, dass sich das Konsumklima auf sehr niedrigem Niveau stabilisiert. Jedoch bleibt die Verunsicherung der Verbraucherinnen und Verbraucher insgesamt groß. Die Angst vor Arbeitsplatzverlusten und anderen Einkommenseinbußen stellt weiterhin ein merkliches Konsumhindernis dar. Für den Monat Juni prognostiziert die GfK einen leichten Anstieg des Konsumklimas auf -18,9 Punkte.

    Die Einzelhandelsumsätze (ohne Kfz) lagen im April 2020 um saisonbereinigt 5,3 % niedriger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich verzeichneten sie einen Rückgang von 6,5 %. Insbesondere im Nicht-Lebensmittelbereich, darunter vor allem bei Textilien und Bekleidung, fielen die Einzelhandelsumsätze im April kräftig.

    Leichte Verbesserung der Geschäftserwartungen

    Nach einem beispiellosen Einbruch im Vormonat zeigte sich das ifo Geschäftsklima im Mai auf sehr niedrigem Niveau etwas verbessert. Der Index stieg auf 79,5 Punkte (nach 74,2 Punkten im Vormonat). Insbesondere die Erwartungen der Unternehmen hellten sich im Vormonatsvergleich auf, blieben jedoch insgesamt weiterhin deutlich pessimistisch ausgerichtet. Die Einschätzung der aktuellen Lage fiel im Vormonatsvergleich sogar nochmals etwas schlechter aus. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Index nach drastischem Rückgang wieder leicht an. Von Optimismus waren die Industrieunternehmen aber noch weit entfernt. Insbesondere die aktuelle Lage stuften sie nochmals erheblich schlechter ein. Auch im Dienstleistungssektor, beim Handel und beim Bau waren leichte Verbesserungen zu verzeichnen, die insbesondere durch gestiegene Erwartungen bestimmt waren. Trotzdem ging ein Großteil der Unternehmen noch immer von einer Verschlechterung der Geschäftslage aus.

    Arbeitslosigkeit erneut kräftig gestiegen

    Die Corona-Krise setzt den Arbeitsmarkt weiter stark unter Druck. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Arbeitslosigkeit im Mai erneut kräftig angestiegen.

    Nach Ursprungswerten waren im Mai 2,81 Millionen Personen als arbeitslos registriert. Das waren rund 169.000 Personen mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosenzahl um 577.000 Personen. Die entsprechende Arbeitslosenquote belief sich auf 6,1 % und lag damit um 1,2 Prozentpunkte höher als die Quote des Vorjahresmonats. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl nahm im Vormonatsvergleich deutlich um 238.000 Personen zu. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote stieg auf 6,3 % an. Im April 2020 betrug die Zahl der Erwerbslosen nach dem Konzept der International Labour Organization (ILO) 1,89 Millionen Personen. Die Erwerbslosenquote lag hier nach Ursprungszahlen bei 4,3 % (saisonbereinigt 3,5 %).

    Die Zahl der Erwerbstätigen (Inlandskonzept) lag nach Ursprungswerten im April 2020 bei 44,90 Millionen Personen (-218.000 Personen beziehungsweise -0,5 % gegenüber dem Vorjahr). Saisonbereinigt nahm die Erwerbstätigenzahl sehr kräftig um 275.000 Personen gegenüber dem Vormonat ab (März: -39.000 Personen).

    Die Anzeigen auf Kurzarbeit entwickelten sich im Mai weiter dynamisch, wenngleich nicht so kräftig wie in den Vormonaten. Im März und April wurden insgesamt 788.000 Anzeigen für 10,66 Millionen Personen gestellt (davon 2,64 Millionen im März und 8,02 Millionen im April). Im Mai (bis zum 27. Mai) gingen zusätzlich 67.000 Anzeigen für 1,06 Millionen Personen ein. Eine einfache Aufaddition ist jedoch nicht sachgerecht, da Kurzarbeit zum Teil bereits beendet ist oder in anderen Fällen nur eine Verlängerung von Kurzarbeit angezeigt wurde. Nach vorläufigen Hochrechnungen der BA erhielten im März 2,02 Millionen Beschäftigte Kurzarbeitergeld. Eine Schätzung des ifo Instituts auf Grundlage von Umfragedaten deutet auf einen merklichen Anstieg der Kurzarbeit am aktuellen Rand hin. Demzufolge befanden sich im Mai 7,3 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit. Frühindikatoren zeigen eine weitere Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt an. So sind trotz leichter Erholung im Mai sowohl das ifo Beschäftigungsbarometer als auch das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung auf insgesamt sehr niedrigem Niveau geblieben.

    Verbraucherpreisanstieg weiterhin schwach

    Der Anstieg der Verbraucherpreise schwächte sich im Mai erneut ab. Der Verbraucherpreisindex legte um 0,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, nach einem Anstieg von 0,9 % im April. Treiber der gedämpften Preisdynamik war weiterhin die Entwicklung der Preise für Energie. Diese sanken gegenüber dem Vorjahresmonat kräftig um 8,5 %. Die Preise für Nahrungsmittel stiegen dagegen erneut deutlich (+4,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat), während die Teuerungsrate für Dienstleistungen im Mai auf Vormonatsniveau lag (+1,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat).

    Die Corona-Pandemie und die gebremste wirtschaftliche Dynamik dürften in den kommenden Monaten die Preisentwicklung weiterhin dämpfen.

    Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten

    Tabelle 1
    BIP-Wachstum und ifo Geschäftsklima Deutschland
    Die In­fo­gra­fik stellt den BIP-Wach­tum und ifo Ge­schäfts­kli­ma dar.
    Im April 2018 löste das ifo Geschäftsklima Deutschland den bisherigen Index für die Gewerbliche Wirtschaft ab. <br> Quellen: Statistisches Bundesamt, ifo Institut, eigene Berechnungen
    nullBIP (Quartal), real, % zum VorjahrGeschäftsklima, saisonbereinigte SaldenGeschäftserwartungen, saisonbereinigte SaldenGeschäftslage, saisonbereinigte SaldenBIP (Jahresdurchschnitt), real, % zum Vorjahr
    01.01.2014null20,7084815,7347525,796892,2
    01.02.20143,221,3068615,4519627,320862,2
    01.03.2014null20,9622212,8398929,394512,2
    01.04.2014null22,1352812,7157731,97192,2
    01.05.20141,419,4969511,3946527,909792,2
    01.06.2014null18,506210,4858926,832122,2
    01.07.2014null17,8763710,1755625,859332,2
    01.08.20141,815,522435,933725,557642,2
    01.09.2014null13,395393,6587223,597552,2
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    Abbildung 2

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