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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Ent­wick­lung der Län­der­haus­hal­te bis ein­schließ­lich April 2020

    Der Finanzierungssaldo der Ländergesamtheit fällt am Ende des Berichtszeitraums aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie deutlich schlechter aus als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Er betrug Ende April etwa 12,4 Mrd. € und verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreswert um rund 16,6 Mrd. €. Die Ausgaben der Länder stiegen deutlich im Vergleich zum Vorjahr um 20,9 %. Der größte Teil der Ausgaben zur Bekämpfung der Folgen der Pandemie wird in einigen Ländern über Sondervermögen abgewickelt, mit der Folge, dass sich diese Ausgaben nicht in den durch die monatliche Kassenstatistik abgebildeten Kernhaushalten widerspiegeln. Die Einnahmen wuchsen um +7,5 %. Dieser starke Anstieg ist auf den Zuwachs der Einnahmen von Verwaltungen (laufende Rechnung) um +75,9 % zurückzuführen, in dem sich u. a. die vom Bund geleisteten Zahlungen an die Länder im Rahmen der Corona-Hilfspakete widerspiegeln. Die Steuereinnahmen sanken bezogen auf die Ländergesamtheit um 3,6 %. Bei den einzelnen Ländern sind sie aufgrund einer Umstellung des Bund-Länder-Finanzausgleichs nicht mit dem Vorjahr vergleichbar.

    Die Einnahmen und Ausgaben der Länder bis einschließlich April sind im statistischen Anhang der Online-Version des Monatsberichts aufgeführt.

    Entwicklung der Länderhaushalte bis April 2020, Länder insgesamt. Angaben in Prozent.
    Abbildung 1

    Entwicklung der Länderhaushalte bis April 2020, Flächenländer. Angaben in Prozent
    Abbildung 2

    Säulenendiagramm: Entwicklung der Länderhaushalte bis April 2020, Stadtstaaten. Werte in Prozent
    Abbildung 3

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