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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

    Talsohle durchschritten, zunehmende Signale der Erholung

    Nach einem kräftigen Einbruch der deutschen Wirtschaftsleistung infolge der Corona-Krise deutet sich ab Mitte des 2. Quartals eine einsetzende Erholung an. So konnten im Mai sowohl die Industrieproduktion also auch die Exporte im Vormonatsvergleich wieder zulegen. Auch der Einzelhandel hatte im Vormonatsvergleich merkliche Zuwächse zu verzeichnen. Insgesamt gab es damit deutliche Anzeichen, dass die Talsohle durchschritten wurde, wenngleich die wirtschaftliche Leistung insgesamt noch signifikant unter dem Vorkrisenniveau zurückblieb. Frühindikatoren wie das ifo Geschäftsklima hellten sich im Juni weiter auf und deuteten damit auf eine Fortführung des Aufholprozesses hin. Jedoch bleiben Unsicherheiten und Risiken hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Aufwärtsbewegung weiterhin bestehen. Neben den binnenwirtschaftlichen Kräften ist dabei auch die Entwicklung der außenwirtschaftlichen Nachfrage von entscheidender Bedeutung.

    Nach einem kräftigen Einbruch in den Monaten März und April konnte die Industrieproduktion im Mai wieder etwas an Fahrt gewinnen und stieg saisonbereinigt um 10,3 % gegenüber dem Vormonat. Insbesondere die Produktion von Investitionsgütern konnte dabei kräftig zulegen. Auch waren im Mai wieder mehr Auftragseingänge zu verzeichnen, was auf eine sich stabilisierende Entwicklung hindeutete. Trotz der Erholungstendenzen blieb die Industrieproduktion allerdings deutlich unterhalb des Vorkrisenniveaus.

    Auch beim Außenhandel zeichnete sich nach einem zuvor beispiellosen Einbruch eine erste leichte Erholung ab. So stiegen im Mai die nominalen Warenexporte merklich und die nominalen Warenimporte leicht gegenüber dem Vormonat an. Die Stimmungsindikatoren wie die ifo Exporterwartungen haben sich im Juni auf niedrigem Niveau weiter aufgehellt und deuten auf weitere Zuwächse bei der Exporttätigkeit in den nächsten Monaten hin. Der weiterhin unklare Pandemieverlauf auch in den für Deutschland wichtigen Handelspartnerländern bleibt jedoch ein bestehendes und zunehmendes außenwirtschaftliches Risiko.

    Auf dem Arbeitsmarkt waren die Auswirkungen der Corona-Krise weiter spürbar. Die Arbeitslosigkeit stieg im Juni erneut deutlich. Der Anstieg flachte sich jedoch merklich ab. Die Arbeitslosenquote stieg auf 6,4 % an. Auch die Anzeigen auf Kurzarbeit befanden sich weiter auf hohem Niveau, wenngleich sie im Juni merklich abnahmen. So gingen im Juni (bis 25. Juni) 21.500 Anzeigen für 342.000  Personen bei den Arbeitsagenturen ein. Nach vorläufigen Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) erhielten im April 6,8 Millionen Beschäftigte Kurzarbeitergeld. Laut einer Umfrage des ifo Instituts dürfte die Anzahl der Personen in Kurzarbeit im Mai rund 7,3  Millionen Personen und im Juni rund 6,7 Millionen Personen betragen haben. Frühindikatoren zur Arbeitsmarktentwicklung erholten sich im Juni deutlich, verblieben aber auf einem insgesamt niedrigen Niveau.

    Die Steuereinnahmen lagen bedingt durch die Corona-Krise im Juni 2020 um 19,0 % niedriger als im Vorjahresmonat. Insbesondere die Gemeinschaftsteuern fielen mit einem Rückgang um 20,6 % deutlich schwächer aus. Das Aufkommen der Lohnsteuer verringerte sich um 7,3 %. Hier trug insbesondere die Kurzarbeit zum Aufkommensrückgang bei. Die Steuern vom Umsatz blieben um 17,9 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Neben dem lockdownbedingten Umsatzrückgang minderten auch Stundungen in erheblichem Umfang das Aufkommen. Bei der veranlagten Einkommensteuer (-13,4 %) sowie bei der Körperschaftsteuer (-38,1 %) wurden im Vorauszahlungsmonat Juni die im beträchtlichem Umfang gewährten Herabsetzungen der Vorauszahlungen aufkommenswirksam. Infolge der Verschiebung von Hauptversammlungsterminen blieben auch viele Dividendenausschüttungen aus, sodass das Aufkommen der nicht veranlagten Steuern vom Ertrag um 63,2 % zurückging. Die Einnahmen aus den Bundessteuern verringerten sich aufgrund steuerlicher Maßnahmen (insbesondere Stundungen) und konjunktureller Minderverbräuche um 13,9 % gegenüber Juni 2019.

    Anstieg der Industrieproduktion auf niedrigem Niveau

    Nach einem massiven Rückgang in den Monaten März und April zeigte sich im Mai eine beginnende Erholung der Produktion. Die Produktion im Produzierenden Gewerbe stieg im Mai gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 7,8 % an (nach -17,5 % im April). Im Zweimonatsvergleich lag die Produktion um 18,3 % unter dem Niveau der Vorperiode.

    Auch die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe konnte im Zuge der Corona-Lockerungen merkliche Zuwächse verzeichnen, wenngleich das Niveau weiterhin niedrig blieb. So erhöhte sich die Industrieproduktion im Mai um saisonbereinigt 10,3 % im Vergleich zum Vormonat. Im Zweimonatsvergleich nahm sie um 21,8 % im Vergleich zum Vorzeitraum ab. Innerhalb der Industrie stieg die Produktion von Investitionsgütern kräftig um 27,6 % im Vergleich zum Vormonat. Auch die Konsumgüterproduktion konnte wieder Zuwächse verzeichnen (+1,4 % gegenüber dem Vormonat). Die Produktion von Vorleistungsgütern war dagegen leicht um 0,1 % rückläufig.

    Die Umsätze in der Industrie lagen im Mai um 10,6 % höher als im Vormonat. Sowohl die Auslandsumsätze (+14,9 %) als auch die Inlandsumsätze (+7,0 %) verzeichneten ein deutliches Plus im Vergleich zum Vormonat. Im Zweimonatsvergleich ergab sich ein Rückgang der Umsätze von 23,0% im Vergleich zur Vorperiode.

    Auch die Auftragseingänge konnten im Mai nach massiven Einbrüchen in den Vormonaten wieder deutlich zulegen (+10,4 % im Vergleich zum Vormonat). Die Aufträge aus dem Inland stiegen im Vergleich zum Vormonat merklich um 12,3 %. Die Auslandsaufträge erhöhten sich um 8,8 % gegenüber dem Vormonat. Dabei nahmen die Aufträge aus dem Euroraum im Vergleich zum Vormonat kräftig um 20,9 % zu. Die Aufträge aus dem restlichen Ausland stiegen um 2,0 % an. Im Zweimonatsvergleich lagen die Auftragseingänge allerdings noch um 23,5 % unter dem Niveau der Vorperiode.

    Neben den gestiegenen Auftragseingängen deuten weitere Frühindikatoren auf eine sich fortsetzende Erholung der Industrieproduktion hin. So haben sich laut ifo Institut die Produktionserwartungen der Unternehmen im Juni merklich aufgehellt. Insbesondere in der Automobilindustrie sowie in der Nahrungsmittelindustrie und bei Getränkeherstellern wird mit einer Ausweitung der Produktion gerechnet. Dagegen bleibt die Stimmung im Maschinenbau und bei der Metallerzeugung und -bearbeitung weiterhin verhalten.

    Anstieg der Exporte und Importe auf niedrigem Niveau

    Nach einem beispiellosen Einbruch in den beiden Vormonaten stiegen die nominalen Warenexporte im Mai wieder an. Sie lagen saisonbereinigt um 9,0 % über dem Vormonatswert (nach -24,0 % im April). Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen die Warenausfuhren um 29,7 % niedriger. In EU-Länder wurden im Zeitraum Januar bis Mai Waren im Wert von 252,9 Mrd. € exportiert. Dies entsprach einem Rückgang um 14,9 % gegenüber dem Vorjahr. Im Zweimonatsvergleich ergab sich eine weiterhin starke Abnahme der Exporte von 25,5%.

    Auch die nominalen Warenimporte stiegen im Mai leicht und lagen saisonbereinigt um 3,5 % höher als im Vormonat. Die Importe lagen 21,7 % unter dem Niveau des Vorjahres. Im Zeitraum Januar bis Mai wurden Waren im Wert von 218,9 Mrd. € aus EU-Ländern importiert, was einem Rückgang von 13,7 % gegenüber dem Vorjahr entsprach. Im Zweitmonatsvergleich ergab sich ein Rückgang der nominalen Importe von 17,4 %.

    Die Bilanz des Warenhandels (Warenhandel nach Ursprungswerten, mit Ergänzungen zum Außenhandel) lag im Zeitraum Januar bis Mai mit 66,4 Mrd. € um 27,1 Mrd. € unter dem Vorjahresniveau. Der Leistungsbilanzüberschuss betrug 81,2 Mrd. € und damit 17,0 Mrd. € weniger als im Vorjahreszeitraum.

    In den Zahlen vom Mai zeichnete sich eine erste leichte Erholung der außenwirtschaftlichen Entwicklungen ab. Jedoch lagen insbesondere die Exporte noch weit unterhalb des Vorkrisenniveaus. Am aktuellen Rand erholten sich die Stimmungsindikatoren auf niedrigem Niveau weiter. So stiegen die ifo Exporterwartungen im Verarbeitenden Gewerbe im Juni erneut merklich an und waren im Saldo nur noch leicht pessimistisch ausgerichtet. Auch die Auftragseingänge aus dem Ausland konnten im Mai wieder spürbar zulegen. Insgesamt bleibt die außenwirtschaftliche Entwicklung jedoch mit merklichen Unsicherheiten und Risiken behaftet.

    Verbessertes Konsumklima auf niedrigem Niveau

    Nach einem beispiellosen Einbruch im Mai zeichnete sich im Juni eine erste Erholung der Verbraucherstimmung auf niedrigem Niveau ab. Laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stieg das Konsumklima im Juni um 4,5 Punkte auf -18,6 Punkte. Dabei konnten sowohl die Einkommens- als auch die Konjunkturerwartungen merklich zulegen. Auch die Anschaffungsneigung stieg im Vergleich zum Vormonat wieder an. Laut GfK dürften sich in den verbesserten Konjunkturaussichten die Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher widerspiegeln, dass sich die deutsche Wirtschaft auch aufgrund des umfassenden Konjunkturpakets zunehmend erholen kann. Insgesamt bleibt die Unsicherheit unter den Konsumentinnen und Konsumenten aber weiterhin spürbar. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit drücken nach wie vor auf die Einkommensstimmung und bleiben ein Konsumhemmnis. Für den Monat Juli prognostiziert die GfK einen weiteren Anstieg des Konsumklimas auf -9,6 Punkte.

    Die Einzelhandelsumsätze (ohne Kfz) erhöhten sich im Mai 2020 kräftig um saisonbereinigt 13,9 % im Vergleich zum Vormonat. Im Vorjahresvergleich verzeichneten die Umsätze einen Anstieg von 3,8 %. Insbesondere der Internet- und Versandhandel konnte dabei im Mai deutlich zulegen. Dagegen war der Handel mit Textilien und Bekleidung erneut merklich rückläufig.

    Merkliche Verbesserung des ifo Geschäftsklimas

    Das ifo Geschäftsklima setzte die positive Entwicklung des Vormonats fort und zeigte sich auch im Juni merklich verbessert. Der Index stieg auf 86,2 Punkte (nach 79,7 Punkten im Vormonat). Insbesondere die Erwartungen der Unternehmerinnen und Unternehmer hellten sich dabei im Vormonatsvergleich deutlich auf, blieben jedoch im Saldo weiterhin pessimistisch ausgerichtet. Die Einschätzung der aktuellen Lage fiel im Vormonatsvergleich etwas besser aus. Nach Wirtschaftsbereichen stieg der Index im Verarbeitenden Gewerbe bedingt durch deutlich verbesserte Erwartungen merklich an. Die aktuelle Lage wurde jedoch weiterhin von einer großen Mehrheit der Industrieunternehmen als schlecht eingestuft. Auch im Dienstleistungssektor, beim Handel und beim Bau waren Verbesserungen zu verzeichnen. Beim Handel erwarteten jedoch viele Händlerinnen und Händler weiterhin eine schlechte Geschäftsentwicklung.

    Arbeitsmarkt weiter unter Druck

    Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt sind weiter deutlich spürbar. Nach Angaben der BA nahm die Arbeitslosigkeit im Juni erneut deutlich zu, wenngleich sich der Anstieg merklich abflachte. Nach Ursprungswerten waren im Juni 2,85 Millionen Personen als arbeitslos registriert. Das waren rund 40.000 Personen mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosenzahl um 637.000 Personen. Die entsprechende Arbeitslosenquote belief sich auf 6,2 % und lag damit um 1,3 Prozentpunkte höher als die Quote des Vorjahresmonats. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl nahm im Vormonatsvergleich deutlich um 69.000 Personen zu. Die Arbeitslosenquote stieg auf 6,4 % an. Die Zahl der Erwerbslosen nach dem Konzept der International Labour Organization (ILO) betrug im Mai 2020 1,93 Millionen Personen. Die Erwerbslosenquote lag nach Ursprungszahlen bei 4,4 % (saisonbereinigt 3,9 %).

    Die Zahl der Erwerbstätigen (Inlandskonzept) lag nach Ursprungswerten im Mai 2020 bei 44,71 Millionen Personen (-531.000 Personen beziehungsweise -1,2 % gegenüber dem Vorjahr). Saisonbereinigt nahm die Erwerbstätigenzahl kräftig um 314.000 Personen gegenüber dem Vormonat ab (April: -273.000 Personen).

    Die Anzeigen auf Kurzarbeit nahmen im Juni deutlich ab, befanden sich aber weiter auf sehr hohem Niveau. Im Juni (bis 25. Juni) wurden insgesamt 21.500 Anzeigen für 342.000 Personen gestellt, nachdem im Mai Anzeigen für 1,1 Millionen Personen bei den Arbeitsagenturen eingegangen waren. Nach vorläufigen Hochrechnungen der BA erhielten im April 6,8 Millionen Beschäftigte Kurzarbeitergeld. Laut einer Umfrage des ifo Instituts dürfte die Anzahl der Personen in Kurzarbeit im Mai rund 7,3 Millionen Personen und im Juni rund 6,7 Millionen Personen betragen haben. Frühindikatoren konnten sich im Juni erneut erholen. So hellten sich laut IAB Arbeitsmarktbarometer die Erwartungen der Arbeitsagenturen für die kommenden Monate abermals auf, verblieben aber weiter auf niedrigem Niveau. Auch das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im Juni deutlich, zeigte aber insgesamt weiterhin einen Beschäftigungsabbau an, der insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe ausgeprägt sein dürfte.

    Verbraucherpreisanstieg leicht beschleunigt

    Der Anstieg der Verbraucherpreise zog im Juni etwas an. Der Verbraucherpreisindex stieg um 0,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat an, nach einem Anstieg von 0,6 % im Mai. Die Preise für Energie sanken erneut deutlich. Der Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr fiel mit 6,2 % jedoch weniger stark aus als zuvor. Die Nahrungsmittelpreise erhöhten sich auch im Juni deutlich, verzeichneten aber einen etwas schwächeren Anstieg als in den Vormonaten. Dienstleistungen verteuerten sich etwas stärker als in den Vormonaten (+1,4 % nach +1,3 % im Mai). Auch die Kerninflationsrate (ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise) lag damit leicht höher als zuvor und belief sich auf 1,3 %.

    In den kommenden Monaten dürfte die Inflation durch die temporäre Absenkung der Umsatzsteuersätze kräftig gedämpft werden, eventuell sogar zeitweilig negative Raten aufweisen.

    Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten

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    Tabelle 1
    BIP-Wachstum und ifo Geschäftsklima Deutschland
    Die In­fo­gra­fik stellt den BIP-Wach­tum und ifo Ge­schäfts­kli­ma dar.
    Im April 2018 löste das ifo Geschäftsklima Deutschland den bisherigen Index für die Gewerbliche Wirtschaft ab. <br> Quellen: Statistisches Bundesamt, ifo Institut, eigene Berechnungen
    nullBIP (Quartal), real, % zum VorjahrGeschäftsklima, saisonbereinigte SaldenGeschäftserwartungen, saisonbereinigte SaldenGeschäftslage, saisonbereinigte SaldenBIP (Jahresdurchschnitt), real, % zum Vorjahr
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    Abbildung 1

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