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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

    Robuste Konjunkturentwicklung in den Sommermonaten

    Nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung zu Jahresbeginn liegt die deutsche Wirtschaft seit dem Frühjahr wieder auf Expansionskurs. Laut Detailmeldung des Statistischen Bundesamts vom 24. August 2021 fiel der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland im 2. Quartal 2021 in preis-, kalender- und saisonbereinigter Rechnung mit 1,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozentpunkte höher aus als zunächst geschätzt. Damit lag die Wirtschaftsleistung noch um 3,3 Prozent unter ihrem Vorkrisenniveau aus dem 4. Quartal 2019. Dabei zeigte sich zwischen den Wirtschaftsbereichen ein heterogenes Bild: Entstehungsseitig erlebte das Verarbeitende Gewerbe bedingt durch stockende Lieferketten trotz hoher Nachfrage einen leichten Rückgang der Bruttowertschöpfung. In Handel, Verkehr und Gastgewerbe legte die Bruttowertschöpfung dagegen deutlich zu, da im Verlauf des 2. Quartals 2021 coronabedingte Einschränkungen weitreichend zurückgenommen werden konnten. Der Gastgewerbeumsatz lag beispielsweise von April bis Juni 2021 um ein Drittel über dem des Vorquartals. Und obwohl die Umsätze in der Reisebranche noch deutlich unter ihrem Vorkrisenniveau lagen, konnte sie 15 Prozent mehr umsetzen als im 1. Quartal 2021. Nachfrageseitig wuchsen die privaten Konsumausgaben um rund 3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und trugen so maßgeblich zur wirtschaftlichen Dynamik bei.

    Von der wirtschaftlichen Erholung profitierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in fast allen Wirtschaftsbereichen. Während im Januar und Februar 2021 noch rund 10 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit waren, ging diese Zahl bis Juni 2021 auf rund 4 Prozent zurück. Parallel kam es durch Neueinstellungen zu einer Erhöhung der Erwerbstätigkeit, und die Arbeitslosigkeit sank spürbar. Aktuelle Umfragen bei Unternehmen und Arbeitsagenturen zeichnen ein sehr positives Stimmungsbild bezüglich der weiteren Einstellungspläne und deuten somit darauf hin, dass sich diese Entwicklung in den nächsten Monaten fortsetzen wird.

    Zum Einstieg ins 3. Quartal 2021 waren im Juli bei Produktion und nominalen Warenexporten Zuwächse zu verzeichnen. Die Umsätze des Einzelhandels gingen derweil zwar zurück, überschritten ihr Vorkrisenniveau aber bereits deutlich. Stimmungsbasierte Frühindikatoren wie Exporterwartungen, Geschäfts- und Konsumklima gaben im August 2021 zwar jeweils etwas nach, lagen aber dennoch auf deutlich höherem Niveau als noch zu Jahresbeginn und teilweise auch spürbar über dem Vorkrisenniveau.

    Die Steuereinnahmen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) lagen im August um 8,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis August 2021 war gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 kumuliert ein Anstieg der Steuereinnahmen um 7,0 Prozent zu beobachten. Gegenüber dem kumulierten Betrag von Januar bis August im Vorkrisenjahr 2019 lagen die Steuereinnahmen im Jahr 2021 noch um 1,7 Prozent niedriger. Die Aussagekraft dieser Vergleiche ist allerdings dadurch abgeschwächt, dass die Steuereinnahmen seit dem Frühjahr 2020 durch eine Vielzahl steuerlicher Stützungsmaßnahmen zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst sind. Die Entwicklung der eher konjunkturabhängigen Steuerarten steht aber generell im Einklang mit den zuletzt zu beobachtenden konjunkturellen Trends und Entwicklungen einzelner Indikatoren.

    Anstieg bei Warenexporten, Rückgang bei Warenimporten im Juli 2021

    Zum Start ins 3. Quartal 2021 konnten die nominalen Warenexporte um saisonbereinigt 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat zulegen, wenngleich die Dynamik geringer ausfiel als im Juni 2021. Bei den nominalen Warenimporten war hingegen nach zwei Anstiegen in Folge ein deutlicher Rückgang von saisonbereinigt 3,8 Prozent gegenüber dem Vormonat zu verzeichnen; im weniger volatilen Zweimonatsvergleich ergab sich jedoch noch ein leichtes Plus.

    Insgesamt gesehen liegen die nominalen Importe bereits seit einigen Monaten über dem Vorkrisenniveau. Dies zeigt sich auch in der Entwicklung des Aufkommens der Einfuhrumsatzsteuer, das von Januar bis August 2021 kumuliert um 9,6 Prozent oberhalb des Aufkommens im gleichen Zeitraum des Vorjahres liegt.

    Die Bilanz des Warenhandels nach Ursprungswerten, mit Ergänzungen zum Außenhandel, lag im Zeitraum Januar bis Juli 2021 mit 119,3 Mrd. € über dem Vorjahresniveau (+19,5 Mrd. €). Der Leistungsbilanzüberschuss lag im selben Zeitraum mit 141,0 Mrd. € um 21,3 Mrd. € über dem Vorjahresniveau.

    Die Frühindikatoren zum Außenhandel in Deutschland sind weiterhin grundsätzlich positiv ausgerichtet, wenngleich sich die Stimmung unter den Exporteuren im August 2021 laut ifo Institut eingetrübt hat. Einen deutlichen Dämpfer haben dabei vor allem die Elektroindustrie und die Nahrungsmittelindustrie hinnehmen müssen. Die Automobilindustrie hingegen erwartet eine größere Dynamik beim Auslandsgeschäft.

    Produzierendes Gewerbe startet mit Zuwächsen in das 3. Quartal 2021

    Nach Rückgängen im 2. Quartal 2021 konnte das Produzierende Gewerbe zu Beginn des 3. Quartals wieder expandieren. So stieg die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juli 2021 saisonbereinigt um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Produktion zwar um 5,7 Prozent höher, aber noch um 5,5 Prozent unter dem Niveau des Vorkrisenmonats Februar 2020.

    Die Industrieproduktion (ohne Energie und Baugewerbe) stieg im Juli 2021 gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 1,3 Prozent an. Innerhalb der Industrie nahm dabei die Produktion von Investitionsgütern um 3,2 Prozent und die Produktion von Konsumgütern um 0,9 Prozent zu. Demgegenüber sank die Vorleistungsgüterproduktion um 0,5 Prozent. Dabei konnten beispielsweise die Autobauer ihre Produktion im Juli 2021 um 1,9 Prozent steigern: Sie erhöhten laut ifo Institut im August 2021 ihre Produktions- und Exporterwartungen für die kommenden Monate merklich. Die Bauproduktion stieg im Juli 2021 um saisonbereinigt 1,1 Prozent. Dabei gingen im Juli und August 2021 nach Befragungen des ifo Instituts die Materialengpässe auf hohem Niveau etwas zurück.

    Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe stiegen im Juli 2021 saisonbereinigt um 3,4 Prozent gegenüber dem Vormonat an und erreichten damit ihren höchsten Stand seit 30 Jahren. Besonders groß war das Auftragsplus aus dem nicht zum Euroraum gehörenden Ausland, was laut Statistischem Bundesamt auf Großaufträge im Bereich Schiffsbau zurückzuführen war. Laut einer Umfrage des ifo Instituts verschärfte sich jedoch der Materialmangel in der Industrie im August 2021 teilweise noch. 69 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, von Knappheiten betroffen zu sein, im Juli 2021 waren es mit 64 Prozent noch etwas weniger gewesen.

    Insgesamt dürften so die anhaltenden Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen und Vorprodukten in den kommenden Monaten ein schnelles Abarbeiten des sehr hohen Auftragsbestands verhindern. Die vollen Auftragsbücher sowie die grundsätzlich positiv ausgerichteten und am aktuellen Rand weiter gestiegenen Produktionserwartungen lassen aber in nächster Zeit eine in der Tendenz steigende Produktion im Produzierenden Gewerbe erwarten.

    Privater Konsum noch volatil

    Die realen Umsätze der Einzelhandelsunternehmen gingen im Juli 2021 preis-, kalender- und saisonbereinigt nach dem deutlichen Plus im Vormonat wieder um 5,1 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 lagen die Umsätze aber weiterhin merklich höher (aktuell +3,8 Prozent). Die Geschäfte mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren verzeichneten einen Umsatzrückgang um 10,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und lagen damit nach einem kräftigen Anstieg im Vormonat Juni 2021 wieder etwas unter ihrem Vorkrisenniveau. Der Internet- und Versandhandel verzeichnete im Juli 2021 ein Umsatzminus von 11,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dennoch lagen die Umsätze in dieser Branche mit 20,7 Prozent weiterhin deutlich über dem Niveau vom Februar 2020.

    Laut ifo Geschäftsklima trübten sich im Dienstleistungsbereich, insbesondere getrieben durch Gastgewerbe und Tourismus, im August nach deutlichen Anstiegen im 2. Quartal 2021 die Erwartungen über die kommenden Monate wieder spürbar ein. Zugleich zeigte sich der Dienstleistungsbereich merklich zufriedener mit seiner aktuellen Geschäftslage als im Vormonat. Im Handel verschlechterte sich neben den Erwartungen dagegen auch die aktuelle Lageeinschätzung. Nichtsdestotrotz lag der Gesamtindex des ifo Geschäftsklimas mit 99,4 Punkten weiterhin über dem Vorkrisenniveau von Februar 2020.

    Nachfrageseitig konnte sich das GfK-Konsumklima nach Zugewinnen in den Vormonaten im August 2021 vor dem Hintergrund moderaterer Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher nicht noch einmal verbessern und sank um 0,1 Punkte auf 0,4 Punkte. Die Einkommenserwartung steigerte sich dagegen und lag sehr deutlich über dem Vorjahresniveau, was mit den positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt, insbesondere der stark zurückgehenden Kurzarbeit, zusammenhängen dürfte. Die Konjunkturerwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher verblieben trotz eines Rückgangs deutlich über dem Vorkrisenniveau und die Befragten sahen die deutsche Wirtschaft nach wie vor klar im Aufschwung.

    Für September 2021 prognostiziert die GfK ein leicht schlechteres Konsumklima von 1,2 Punkten, was sie auf zuletzt gestiegene Unsicherheiten der Konsumentinnen und Konsumenten bezüglich des weiteren Pandemieverlaufs zurückführt. Da sich die Konsumlaune aber insgesamt seit Jahresbeginn deutlich verbessert hat, werden vom privaten Konsum im weiteren Verlauf fortgesetzt positive Impulse für die Gesamtwirtschaft erwartet.

    Die Erholung des privaten Konsums im Jahresverlauf machte sich auch bei der (Binnen-)Umsatzsteuer bemerkbar und dürfte dazu beigetragen haben, dass ihr Aufkommen in den ersten acht Monaten dieses Jahres um 9,5 Prozent höher lag als im Vorjahreszeitraum.

    Merkliche Erholung am Arbeitsmarkt auch im August 2021

    Die Arbeitslosigkeit war im August 2021 erneut spürbar rückläufig und sank nach Ursprungswerten auf 2,58 Millionen Personen. Saisonbereinigt nahm die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat um 53.000 Personen ab. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sank damit gegenüber Juni 2021 um 0,1 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent. Die Erholung des Arbeitsmarkts hatte sich im Juli 2021 auch in der Erwerbstätigkeit der Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) gezeigt, die um saisonbereinigt 105.000 Personen gegenüber dem Vormonat angestiegen war. Nach Ursprungswerten und Inländerkonzept waren 44,8 Millionen Personen erwerbstätig, das entsprach einem Anstieg um 100.000 Personen gegenüber Juli 2020. Im Juni 2021 stieg die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf 33,8 Millionen Personen, das waren 1,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Neben dem positiven Trend der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung erhöhte sich von Mai auf Juni 2021 bei Wiederöffnungen in der Gastronomie auch die ausschließlich geringfügige Beschäftigung merklich, nach Stagnation und Rückgängen in den Monaten davor.

    Nach Hochrechnungen der BA erhielten im Juni 2021 1,59 Millionen Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld – ein spürbarer Rückgang gegenüber Mai 2021, durch den die Zahl der Kurzarbeitenden erstmals seit Beginn der Krise unter 2 Millionen sank. Der durchschnittliche Arbeitsausfall lag bei 44 Prozent und damit erstmals seit Jahresbeginn wieder spürbar unter 50 Prozent. Im Juli und August 2021 sank die Kurzarbeit laut Schätzungen des ifo Instituts noch einmal merklich auf zuletzt 690.000 Personen. Dies betraf laut ifo Institut nahezu alle Wirtschaftszweige. Die Zahl der Kurzarbeitenden in der Industrie sank von 4,2 Prozent auf 2,7 Prozent, obwohl einige Bereiche noch von Lieferengpässen betroffen waren. Auch im Einzelhandel sank die Kurzarbeit auf niedrigem Niveau weiter ab, hier waren noch 1,5 Prozent der Beschäftigten betroffen. Die anhaltende Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt zeigt sich auch in einem gegenüber dem Vorjahr – trotz steuerlicher Erleichterungen – weiterhin deutlich höheren Lohnsteueraufkommen (+4,5 Prozent gegenüber August 2020, s. a. Beitrag zur Entwicklung der Steuereinnahmen in dieser Ausgabe).

    Nach vorne blickend sind Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie des ifo Instituts im August 2021 auf hohem Niveau erneut etwas gestiegen und deuten damit insgesamt auf eine Fortsetzung der Erholung am Arbeitsmarkt hin. Im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel waren beim ifo Barometer, das auf Befragungen von Unternehmen zu ihrer Personalplanung beruht, allerdings leichte Einbußen zu verzeichnen. Gleichwohl planen auch die Industrie- und Handelsunternehmen weiterhin, ihr Personal aufzustocken. Laut ifo Institut suchen insbesondere die Elektrobranche und der Maschinenbau neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Inflationsrate im August gegenüber Juli 2021 unverändert auf erhöhtem Niveau

    Die Inflationsrate (Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat) wird weiterhin deutlich von den Basis- und Sondereffekten infolge der temporären Senkung der Umsatzsteuersätze und bei den Energiepreisen (coronabedingtes Tief im vergangenen Jahr sowie Einführung der nationalen CO2-Bepreisung zu Beginn des laufenden Jahres), aber auch von den Preissteigerungen bei Vorprodukten beeinflusst und befindet sich auf merklich erhöhtem Niveau. Im August lag die Inflationsrate nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts bei 3,9 Prozent und damit ähnlich hoch wie im Vormonat (3,8 Prozent). Im Vergleich mit dem Vormonat Juli 2021 blieben die Verbraucherpreise insgesamt gesehen konstant. Im Einzelnen betrug die Inflationsrate beim Gesamtindex für Waren 5,6 Prozent (nach 5,4 Prozent im Juli 2021), darunter 12,6 Prozent für Energie (nach 11,6 Prozent) und 4,6 Prozent für Nahrungsmittel (nach 4,3 Prozent). Der Anstieg des Index für Dienstleistungen lag bei 2,5 Prozent (nach 2,2 Prozent), darunter war unverändert ein Plus von 1,3 Prozent bei Wohnungsmieten zu verzeichnen.

    Die zwischenzeitlich stark gestiegenen Rohstoffpreise machen sich in deutlichen Anstiegen der Import- und Erzeugerpreise bemerkbar. So sind z. B. im Juli 2021 die Importpreise für Eisenerze, gesägtes und gehobeltes Holz und Spanplatten sowie Roheisen und Stahl gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen. Am aktuellen Rand sind an den Weltmärkten die Holzpreise wieder deutlich gefallen, während die Preise für Eisenerz und auch verschiedene landwirtschaftliche Güter zwar gesunken, aber auf einem gegenüber den Vorjahren erhöhten Niveau verblieben sind. Der Ölpreis hat sich zuletzt eher seitwärts entwickelt, sodass hier kein zusätzlicher Inflationsdruck, aber zunächst auch kein Nachlassen des Basiseffekts zu erwarten ist. Bis Jahresende ist insgesamt weiterhin mit temporär deutlich erhöhten Inflationsraten zu rechnen, bevor zum Jahreswechsel zentrale Basis- und Sondereffekte entfallen werden. Für das kommende Jahr ist mit einer Rückkehr zu moderateren Inflationsraten zu rechnen.

    Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten

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    Tabelle 1
    BIP-Wachstum und ifo Geschäftsklima Deutschland
    Die In­fo­gra­fik stellt den BIP-Wach­tum und ifo Ge­schäfts­kli­ma dar.
    Im April 2018 löste das ifo Geschäftsklima Deutschland den bisherigen Index für die Gewerbliche Wirtschaft ab. <br> Quellen: Statistisches Bundesamt, ifo Institut, eigene Berechnungen
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    Abbildung 1

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