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  • Aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage

    Kon­junk­tur­ent­wick­lung aus fi­nanz­po­li­ti­scher Sicht

    Krieg in der Ukraine erhöht wirtschaftliche Unsicherheit

    Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine sowie die in der Folge umgesetzten Sanktionen dürften sich negativ auf die deutsche Wirtschaft auswirken. Die möglichen Folgen steigender Energiepreise und gestörter Lieferketten treffen dabei in Deutschland auf eine Wirtschaft, deren Erholung von der Pandemie seit dem Herbst des vergangenen Jahres zwar durch die Wiederanstiege im Corona-Infektionsgeschehen sowie anhaltende Lieferengpässe ausgebremst war. Frühindikatoren hatten jedoch bereits wieder Anzeichen einer Rückkehr zum Pfad der Erholung gezeigt.

    Auch war die wirtschaftliche Entwicklung zum Jahresende 2021 weniger gebremst als zunächst gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt am 25. Februar 2022 mitteilte, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 4. Quartal 2021 in preis-, kalender- und saisonbereinigter Rechnung um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal gesunken und nicht um 0,7 Prozent, wie noch in der Schnellmeldung am 28. Januar 2022 berichtet. Die detaillierten Angaben zur Entwicklung der Bruttowertschöpfung im Schlussquartal des vergangenen Jahres zeichnen ein gemischtes Bild über die Wirtschaftsbereiche: Während die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe (+1,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal) und im Baugewerbe (+1,6 Prozent) zulegte, wurde die über den Sommer begonnene Erholung vieler Dienstleistungsbereiche durch die vierte Corona-Welle zum Jahresende gestoppt. So sank in den Bereichen Handel, Verkehr und Gastgewerbe die Wirtschaftsleistung um 1,6 Prozent. Mit einem Minus von 10,0 Prozent waren die Sonstigen Dienstleister, zu denen unter anderem die Bereiche Unterhaltung und Erholung zählen, am stärksten von den Auswirkungen der vierten Corona-Welle und den Verschärfungen der pandemiebedingten Schutzmaßnahmen zum Jahresende betroffen.

    Die Erwartungen bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden Monaten hatten sich – vor der russischen Invasion der Ukraine – zuletzt deutlich aufgehellt, Frühindikatoren und Stimmungsbarometer hatten sich optimistisch dargestellt und eine zeitnahe Rückkehr zum Pfad der Erholung erwarten lassen. Nach bereits einem leichten Zugewinn zu Jahresbeginn zeigt sich das ifo Geschäftsklima im Februar 2022 merklich verbessert. Branchenübergreifend trug hierzu auch eine verbesserte Lageeinschätzung der Unternehmen bei. Positive Signale kamen dabei grundsätzlich aus allen Wirtschaftsbereichen. Im Verarbeitenden Gewerbe setzte sich der zuletzt positive Trend weiter fort, auch im Handel und dem Dienstleistungssektor verbesserte sich neben den Erwartungen auch die aktuelle Lage erstmals wieder. Laut ifo Institut kehrte dabei insbesondere im Gastgewerbe der Optimismus zurück. Auch in der Veranstaltungswirtschaft hat sich das Geschäftsklima deutlich verbessert, da zwar die aktuelle Lage nach wie vor als schlecht eingeschätzt wurde, die Aussicht auf Lockerungen von Corona-Auflagen aber für einen kräftigen Anstieg der Geschäftserwartungen sorgte.

    Auch die Exporterwartungen der deutschen Industrie für die kommenden Monate stellten sich im Februar, bei Befragungszeitpunkten vor Beginn der Invasion, optimistisch dar. Generell sind Deutschlands direkte Handelsverflechtungen mit der Ukraine, Russland und Belarus bezogen auf den reinen Anteil am deutschen Außenhandel begrenzt. Allerdings können insbesondere indirekte Effekte zu Belastungen der deutschen Wirtschaft führen. So kommt es partiell aktuell bereits durch Lieferkettenunterbrechungen zu Produktionsausfällen. Darüber hinaus dürften sich steigende Energiepreise sowohl auf die Inflation als auch auf die gesamtwirtschaftliche Dynamik selbst auswirken.

    Die Steuereinnahmen insgesamt (ohne Gemeindesteuern) lagen im Februar 2022 um 15,5 Prozent über dem Ergebnis vom Februar 2021. Das beträchtliche Plus gegenüber dem Vorjahresmonat war u. a. auf zwei Basiseffekte bei den Steuern vom Umsatz im Vorjahr zurückzuführen: auf die temporäre Senkung der Umsatzsteuersätze im 2. Halbjahr 2020 und auf die Möglichkeit für von der Corona-Pandemie betroffene Firmen im vergangenen Jahr, die Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung zur Verbesserung ihrer Liquidität ganz oder teilweise herabzusetzen (s. a. Bericht zur Entwicklung der Steuereinnahmen in dieser Ausgabe). Darüber hinaus spiegelt sich auch die wirtschaftliche Erholung im Jahresverlauf 2021 im Vorjahresvergleich des Steueraufkommens wider. Insgesamt war für das Jahr 2022 – vor dem Hintergrund der erwarteten Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität – mit einem deutlichen Anstieg der Steuereinnahmen gegenüber dem Vorjahr zu rechnen. Die konjunkturellen Belastungen aus dem Krieg in der Ukraine dürften aber auch die Entwicklung der Steuereinnahmen dämpfen.

    Rückgang der Warenausfuhren und Wareneinfuhren zu Jahresbeginn

    Nach deutlichen Zuwächsen in den Vormonaten startete der nominale Außenhandel mit einem Dämpfer zu Jahresbeginn. Die nominalen Warenexporte sanken im Januar 2022 kalender- und saisonbereinigt um 2,8 Prozent gegenüber Vormonat, lagen aber um 7,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Die nominalen Warenimporte gingen im Januar 2022 kalender- und saisonbereinigt um 4,2 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück. Dabei wurden 22,1 Prozent mehr Waren importiert als im Vorjahresmonat. Der Saldo der Außenhandelsbilanz betrug 3,5 Mrd. Euro. Die Einnahmen der Einfuhrumsatzsteuer legten im Februar 2022 gegenüber Vorjahresmonat merklich zu, sie bezogen sich allerdings im Wesentlichen auf zwei Monate vorher getätigte Importe.

    Global betrachtet hatte der Welthandel gemäß CPB World Trade Monitor im Dezember 2021 einen spürbaren Zuwachs zu verzeichnen (+1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat). Auch die globale Industrieproduktion stieg zum Jahresende an (+1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat). Das Kieler Institut für Weltwirtschaft geht angesichts des Kriegs in der Ukraine und der damit einhergehenden Verunsicherung bereits für Februar 2022 von einem Rückgang des Welthandels um 5,6 Prozent aus. Dies wäre der größte monatliche Einbruch seit Beginn der Corona-Krise im Frühjahr 2020.

    Nach vorn blickend dürfte der russische Angriff auf die Ukraine auch den Welthandel und den Außenhandel in Deutschland dämpfen. Die ifo Exporterwartungen stellten sich im Februar 2022 im Vormonatsvergleich zwar noch nahezu unverändert optimistisch dar. Die Befragungen wurden jedoch vor Kriegsbeginn abgeschlossen.

    Anstieg der Produktion zum Jahresbeginn

    Das Produzierende Gewerbe startete mit einem deutlichen Produktionsplus von saisonbereinigt 2,7 Prozent gegenüber dem Vormonat in das Jahr 2022. Das Produktionsniveau lag saisonbereinigt damit noch um 3,0 Prozent unter dem Vorkrisenwert vom Februar 2020. Zu dem Anstieg im Vormonatsvergleich trug insbesondere das Baugewerbe bei, das mit einem Anstieg um 10,1 Prozent seinen Rückgang vom Vormonat mehr als wieder wettmachen konnte. Innerhalb der Industrie trug besonders der Maschinenbau zum Produktionsplus von saisonbereinigt 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat bei, wogegen die Automobilbranche einen Rückgang verzeichnete.

    Neben der Produktion entwickelten sich auch Umsatz und Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2022 positiv. Der Umsatz lag im Januar saisonbereinigt um 1,8 Prozent höher als im Vormonat und 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Auftragseingänge stiegen um saisonbereinigt 1,8 Prozent gegenüber dem Vormonat und lagen um 7,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

    Dämpfend auf die Produktion wirkten zu Jahresbeginn bei starker Nachfrage – die Reichweite der Industrieaufträge erreichte im Februar mit 4,5 Monaten laut ifo Institut einen Rekordwert – nach wie vor die Materialengpässe. Im Februar (vor dem russischen Angriff auf die Ukraine) gaben rund drei Viertel der vom ifo Institut befragten Industrieunternehmen an, Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen zu haben (nach 67 Prozent im Januar 2022). Die derzeitigen geopolitischen Konflikte dürften die Engpässe und Lieferzeiten zusätzlich verschärfen.

    Aussichten beim privaten Konsum bleiben volatil

    Nachdem im Dezember 2021 ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen gewesen war, stiegen die Einzelhandelsumsätze im Januar 2022 trotz steigender Corona-Fallzahlen und weiterhin geltender diesbezüglicher Auflagen wieder an und legten gegenüber dem Vormonat in preis-, kalender- und saisonbereinigter Rechnung um 2,0 Prozent zu. Mit einem Plus von real 10,3 Prozent lag der Einzelhandelsumsatz im Januar deutlich höher als im Vorjahresmonat. Dabei dürfte die niedrige Vergleichsbasis maßgeblich für den deutlichen Zuwachs sein: Zum einen war der Januar 2021 von stärkeren Eindämmungsmaßnahmen geprägt als der Januar 2022, zum anderen hatten wohl einige Verbraucherinnen und Verbraucher größere Anschaffungen, etwa von Einrichtungsgegenständen, aufgrund der befristeten Umsatzsteuersatzsenkung im 2. Halbjahr 2020 noch in den Dezember 2020 vorgezogen. Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 war der Einzelhandelsumsatz im Januar 4,1 Prozent höher.

    Nach Einzelbereichen lagen die Umsätze im Bereich Lebensmittel, Getränke und Tabak im Januar um 5,6 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Demgegenüber war im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln ein Umsatzplus von 22,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dabei fiel vor allem das Umsatzplus im Bereich Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren mit 241,6 Prozent erheblich aus, lag aber immer noch 25,9 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Februars 2020. Beim Internet- und Versandhandel war ein Rückgang von 6,2 Prozent im Vorjahresvergleich zu verzeichnen.

    Der Umsatz im Gastgewerbe sank im Dezember preis-, kalender- und saisonbereinigt spürbar um 21,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vorjahresvergleich lag der Umsatz weiterhin deutlich höher (+96,8 Prozent). Dies hing aber maßgeblich mit den weitgehenden Schließungen am Ende des Jahres 2020 zusammen. Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 war der Gastgewerbeumsatz noch um 27,1 Prozent niedriger. Im Gesamtjahr 2021 erzielte das Gastgewerbe 2,2 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr und 40,3 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr 2019.

    Lauf ifo Geschäftsklima hat sich die Stimmung im Handel und bei den Dienstleistungen im Februar 2022 vor Russlands Invasion in die Ukraine merklich verbessert. Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel legte zum zweiten Mal hintereinander nach zuvor sechs Rückgängen in Folge zu. Maßgeblich hierfür war der zunehmende Optimismus bei den Erwartungen, wohingegen die Lageeinschätzung nahezu unverändert blieb. Zudem waren weiterhin Lieferengpässe zu vermelden.

    Auf Seiten der Verbraucherstimmung zeigte sich laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Februar ein uneinheitliches Bild. Während die Konjunkturaussichten der Verbraucherinnen und Verbraucher etwas zulegten, mussten sowohl die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung gegenüber dem Vormonat Einbußen hinnehmen. Für den Monat März 2022 prognostiziert die GfK für das Konsumklima einen Wert von -8,1 Punkten und damit 1,4 Punkte weniger als im Februar dieses Jahres. Auch diese Umfrage wurde allerdings vor Beginn der russischen Invasion der Ukraine durchgeführt.

    Erholung am Arbeitsmarkt setzte sich im Februar fort

    Der Arbeitsmarkt setzte seinen Erholungskurs am aktuellen Rand weiter fort. Die Zahl der als arbeitslos registrierten Personen lag im Februar 2022 nach Ursprungswerten bei 2,43 Millionen, saisonbereinigt kam es gegenüber Vormonat zu einem merklichen Rückgang um 33.000 Personen. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sank somit um 0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent.

    Im Januar 2022 waren nach Inländerkonzept und Ursprungswerten 45,0 Millionen Personen erwerbstätig, rund 624.000 Personen mehr als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vormonat stieg die Erwerbstätigkeit im Januar saisonbereinigt mit 81.000 Personen deutlich an. Nach Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit erhielten im Dezember 641.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld – ein leichter Rückgang gegenüber November 2021. Das ifo Institut geht für Januar 2022 von einem leichten Wiederanstieg der Kurzarbeit aus. Die Verstärkung der Inanspruchnahme von Kurzarbeit infolge des hohen Infektionsgeschehens über die Wintermonate fiel nach aktuellen Erkenntnissen geringer aus als zunächst erwartet. Vor diesem Hintergrund verzeichnete das Lohnsteueraufkommen auch im Februar 2022 ein merkliches Plus gegenüber dem Vorjahresmonat.

    Umfragebasierte Frühindikatoren wie die Barometer des ifo Instituts und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) deuteten zuletzt auf eine Fortsetzung der positiven Entwicklung in den nächsten Monaten hin. Die Befragungen sind jedoch Mitte Februar 2022 abgeschlossen worden und bilden daher die aktuellen geopolitischen Entwicklungen noch nicht ab. Nach ersten Einschätzungen des IAB dürfte der deutsche Arbeitsmarkt unmittelbar nicht in großem Maße negativ durch die russische Invasion der Ukraine beeinflusst werden. Sektorale beziehungsweise unternehmensspezifische wirtschaftliche Schocks könnten zunächst durch Kurzarbeit abgefedert werden. Folgen der Invasion für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland dürften jedoch im weiteren Verlauf auch Auswirkungen auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt haben.

    Inflationsrate steigt im Februar erneut

    Die Inflationsrate (Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat) ist im Februar 2022 auf bereits stark erhöhtem Niveau wieder gestiegen. Sie lag nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes bei 5,1 Prozent; dies entspricht einem (nicht-saisonbereinigten) Anstieg des Index um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Der Preisdruck auf der vorgelagerten Stufe durch die Import- beziehungsweise Erzeugerpreise war dabei weiterhin sehr hoch, insbesondere im Energiebereich, und schlug sich auch in den Verbraucherpreisen nieder. Im Einzelnen betrug die Inflationsrate beim Gesamtindex für Waren 7,9 Prozent (nach 7,2 Prozent im Januar), darunter 22,5 Prozent für Energie (nach 20,5 Prozent) und 5,3 Prozent für Nahrungsmittel (nach 5,0 Prozent). Die jährliche Veränderungsrate des Index für Dienstleistungen fiel leicht auf 2,8 Prozent (nach 2,9 Prozent), darunter eine Rate von 1,5 Prozent bei Wohnungsmieten (nach 1,4 Prozent). Mit der russischen Invasion der Ukraine haben sich die ökonomische Unsicherheit und auch die Aufwärtsrisiken für die Inflation, insbesondere mit Blick auf die Energiepreisentwicklung, nochmals merklich erhöht.

    Finanzpolitisch wichtige Wirtschaftsdaten

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    Tabelle 1
    BIP-Wachstum und ifo Geschäftsklima Deutschland
    Verlaufsdiagramm mit Säulen und horizontalen Linien „BIP-Wachstum und ifo Geschäftsklima Deutschland“: 3 Kurven zeigen den Verlauf der saisonbereinigten Salden der Geschäftserwartungen, des Geschäftsklimas und der Geschäftslage von Januar 2016 bis Februar 2022.Aktuelle Salden für Februar 2022:Geschäftserwartung: 24,77Geschäftsklima: 16,25Geschäftslage: 8,06Außerdem wird in Form von Säulen das reale BIP pro Quartal in Prozent zum Vorjahr gezeigt. Im Jahr 2020 und zu Beginn des Jahres 2021 sind die Säulen im Minus. Seit Mitte 2021 liegen sie wieder im Plus.In Form von horizontalen Linien wird außerdem der BIP-Jahresdurchschnitt von 2016 bis 2021 in Prozent zum Vorjahr gezeigt. Datenwerte: 2016: 2,2 %; 2017: 2,7 %; 2018: 1,1 %; 2019: 1,1 %; 2020: -4,6 %; 2021: 2,9Quellen: Statistisches Bundesamt, ifo Institut, eigene Berechnungen
    Im April 2018 löste das ifo Geschäftsklima Deutschland den bisherigen Index für die Gewerbliche Wirtschaft ab. <br> Quellen: Statistisches Bundesamt, ifo Institut, eigene Berechnungen
    nullBIP (Quartal), real, % zum VorjahrGeschäftsklima, saisonbereinigte SaldenGeschäftserwartungen, saisonbereinigte SaldenGeschäftslage, saisonbereinigte SaldenBIP (Jahresdurchschnitt), real, % zum Vorjahr
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    Abbildung 1

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