Der Finanzierungssaldo der Ländergesamtheit betrug Ende Juni -2,4 Mrd. Euro und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 1,3 Mrd. Euro. Die Einnahmen der Länder verbesserten sich um rund 5,5 Prozent, während die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,8 Prozent stiegen. Die Steigerung der Personalkosten um 8,3 Prozent beruhte auf dem Tarifabschluss der Länder, wobei nicht alle Länder den im Tarifabschluss vereinbarten Inflationsausgleich zeitgleich umsetzen. Die Zinsausgaben am Kreditmarkt stiegen um 12,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, während zugleich die Zahlungen an Gemeinden um 4,9 Prozent anwuchsen. Auf der Einnahmenseite der Ländergesamtheit verbesserten sich die Steuereinnahmen um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Einnahmen und Ausgaben der Länder bis einschließlich Juni 2024 sind im statistischen Anhang der Online-Version des Monatsberichts aufgeführt.
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