Liebe Leserinnen, liebe Leser,
25 Jahre – ein Jubiläum, das der Monatsbericht des BMF feiern darf: Im August 2001 ist die erste Ausgabe veröffentlicht worden. Bislang sind 300 Ausgaben mit über 1.500 Artikeln erschienen. Der Monatsbericht beschäftigt sich seit seiner Einführung mit aktuellen politischen und fachlichen Themen des BMF und stellt zahlreiche finanz- und wirtschaftspolitische Übersichten sowie Grafiken zur Verfügung.
Der damalige Bundesfinanzminister Hans Eichel hat den Monatsbericht des BMF ins Leben gerufen. Das Ziel dieser Publikation, damals wie heute, ist, eine verbesserte Informationsbasis für finanz- und wirtschaftspolitische Themen in der Bevölkerung zu schaffen und durch die damit geschaffene Transparenz die Meinungsbildung zu erleichtern. In dieser Ausgabe geht Hans Eichel in einem Interview neben einem Rückblick darauf ein, welche Finanz-Kennzahl er sich besonders aufmerksam ansieht und welche Entwicklungen für den Monatsbericht er für das kommende Vierteljahrhundert sieht.
Bereits in der ersten Ausgabe des Monatsberichts richtete sich der Blick auf die damals viel diskutierte „New Economy“. Eine erste Bilanz zeigte: Der eigentliche Umbruch lag weniger in der Entstehung einer eigenen Welt junger Technologieunternehmen als darin, dass Informations- und Kommunikationstechnik zunehmend in nahezu alle Bereiche der Wirtschaft einzog. Schon die Ökonomen Shapiro und Varian verwiesen auf eine bis heute relevante Erkenntnis: „Technology changes. Economic laws do not.“ Genau daran lässt sich auch die heutige Debatte über eine „Artificial Intelligence Economy“ anknüpfen, mit der sich die aktuelle Ausgabe des Monatsberichts beschäftigt.
Abschließend möchte ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen im BMF herzlich bedanken, die seit 25 Jahren mit fachlicher Sorgfalt und großem Engagement den Monatsbericht begleiten und geprägt haben. Ihre Arbeit hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Bericht heute auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann.
Den Leserinnen und Lesern gilt ebenso ein besonderer Dank für ihr Interesse und ihre langjährige Begleitung. Ich hoffe, dass der Monatsbericht Ihnen auch künftig Anstöße geben wird, Entwicklungen einzuordnen und den Blick auf die Fragen zu richten, die Wirtschaft und Gesellschaft bewegen. Lassen Sie uns mit dem Monatsbericht im Gespräch bleiben.
Ihr Dr. Steffen Meyer
Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen