Brexit

Vor­be­rei­tun­gen auf den Br­e­xit

Am 29. Oktober 2019 verständigten sich die EU und das Vereinigte Königreich auf eine erneute Fristverlängerung für den Austritt aus der EU bis spätestens zum 31. Januar 2020. Der Beschluss des Europäischen Rates ermöglicht auch ein früheres Ausscheiden des Vereinigten Königreichs zum 1. Dezember 2019 bzw. 1. Januar 2020, wenn das Austrittsabkommen bis dahin von beiden Seiten ratifiziert worden ist.

Hintergrund

Br­e­xit-Ver­hand­lun­gen im Über­blick

Am 29. März 2017 unterrichtete das Vereinigte Königreich den Europäischen Rat über seine Absicht, gemäß Artikel 50 EU-Vertrag aus der Europäischen Union auszutreten. Auf einer Themenseite der Europäischen Kommission finden Sie alle Informationen zum Ablauf der Verhandlungen, zu den Brexit-Grundsätzen, zu relevanten Vorbereitungsmaßnahmen und die Verhandlungsdokumente als Download.

Themenbezogene Inhalte

  • Br­e­xit und Steu­ern

    Das Gesetz über steuerliche Begleitregelungen zum Austritt von Großbritannien aus der EU enthält insbesondere steuerliche Regelungen, die verhindern sollen, dass der Brexit für den Steuerpflichtigen nachteilige Rechtsfolgen auslöst, obwohl dieser bereits alle wesentlichen steuerlich relevanten Handlungen vor dem Brexit vollzogen hat.

  • Br­e­xit und Zoll

    Welche Auswirkungen hat der Brexit auf den Zoll? Die Zollverwaltung bereitet sich intensiv in den Bereichen Personal, IT-geschützte Zollabfertigung und Sensibilisierung von Unternehmen auf den Brexit vor, um die sach- und bedarfsgerechte Aufgabenwahrnehmung auch im Falle eines Austritts ohne Vertrag zu gewährleisten.

  • Br­e­xit und Fi­nanz­markt

    Welche Auswirkungen hat der Brexit auf den Finanzmarkt? Die BaFin beantwortet auf einer Themenseite alle wichtigen Fragen dazu, insbesondere für britische Banken und Versicherungsunternehmen, die in Deutschland Zweigstellen eröffnen oder Tochterunternehmen gründen möchten. Anbieter und Emittenten von Wertpapieren finden dort ebenfalls wichtige Hinweise.

  • Br­e­xit und Haus­halt

    Angesichts des Ausscheidens von Großbritannien als einem der größten Beitragszahler der Europäischen Union müssen die Finanzen der EU auf ein neues Fundament gestellt werden. Die EU braucht einen zukunftsfesten neuen Mehrjährigen Finanzrahmen 2021-2027 und einen moderneren Haushalt. Eine BMF-Analyse beleuchtet die Herausforderungen.

  • Br­e­xit und Eu­ro­päi­sche In­te­gra­ti­on

    Im Bewusstsein der besonderen Bedeutung der Wirtschafts- und Finanzstabilität hat das Bundesfinanzministerium mit Blick auf den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU umfassende Vorbereitungen im Finanzbereich getroffen. Sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene sind die Bürgerinnen und Bürger auch im Falle eines No-Deal-Szenarios geschützt.