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Tragfähige Staatsfinanzen

Das BMF befasst sich nicht nur mit den gegenwärtigen, sondern auch mit den langfristigen Herausforderungen für die öffentlichen Haushalte. Eine zentrale Rolle spielt dabei der demografische Wandel, der sich spürbar auf die künftige Entwicklung der öffentlichen Finanzen auswirken wird. Um langfristige finanzpolitische Risiken eng im Blick zu haben, erstattet das BMF einmal pro Legislaturperiode Bericht über die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen.

Zah­lungs­fä­hig auch in Zu­kunft

Der Bund hält an seiner soliden Haushaltspolitik fest: Schon seit 2014 kommt der Bundeshaushalt ohne neue Schulden aus. Und das soll auch in den nächsten Jahren so bleiben. Aber wer sorgt eigentlich dafür, dass der Bund jederzeit seine Ausgaben bestreiten und Rechnungen bezahlen kann? Wer kümmert sich darum, dass alte Schulden getilgt werden und die Zinszahlungen möglichst gering sind?

Themenbezogene Inhalte

Hintergrund

Er­klär­film: Ge­mein­sam auf gu­tem Weg – un­se­re al­tern­de Ge­sell­schaft

Ein Video der Europäischen Kommission erklärt den Zusammenhang der demografischen Entwicklung und der öffentlichen Finanzen. Angesichts der zunehmenden Lebenserwartung und der rückläufigen Kinderzahl in Europa wird der Anteil von Menschen im Seniorenalter steigen. Gleichzeitig wird der Anteil von Menschen im Erwerbsalter sinken. Diese demografische Entwicklung stellt eine Herausforderung für unsere Gesellschaft und die öffentlichen Finanzen dar, für die wir gerüstet sein müssen.

Letzte Meldungen

Hier finden Sie die letzten Meldungen zum Thema Tragfähige Staatsfinanzen.

22.02.2018

De­mo­gra­fi­sche Rah­men­be­din­gun­gen für die lang­fris­ti­ge Ent­wick­lung der Al­te­rungs­kos­ten in den EU-Mit­glied­staa­ten

Deutlich veränderte demografische Rahmenbedingungen bestimmen die neuen langfristigen Budgetprojektionen in Europa. Anders als im Tragfähigkeitsbericht des BMF, der auf die nationale Entwicklung abstellt, sind die Annahmen des Alterungsberichts der EU, der im Dreijahresrhythmus vom Wirtschaftspolitischen Ausschuss der EU (WPA) in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission veröffentlicht wird, von einer Konvergenz unter den Mitgliedstaaten geprägt.

24.11.2017

Ageing Report 2018, Vol. I: Makroökonomische Annahmen

Am 17. Oktober 2017 wurde vom Wirtschaftspolitischen Ausschuss der Europäischen Union (EU) in Brüssel der erste Teil des Ageing Report 2018 angenommen. Dieser enthält die zentralen demografischen und makroökonomischen Annahmen, die die Ausgangsbasis für die Projektion der sogenannten Alterungskosten in den EU-Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2070 bilden.

22.09.2017

Zie­l­ori­en­tier­te Sub­ven­ti­ons­po­li­tik stärkt Zu­kunft­s­in­ves­ti­tio­nen

Das Bundeskabinett hat am 23. August 2017 den 26. Subventionsbericht der Bundesregierung verabschiedet. Dieser gibt Auskunft über die Entwicklung der Finanzhilfen des Bundes und der Steuervergünstigungen für die Jahre 2015 bis 2018 und informiert über die Umsetzung der Subventionspolitischen Leitlinien, mit denen sich die Bundesregierung zur Zielorientierung, Evaluierung und Nachhaltigkeitsprüfung von Subventionen verpflichtet hat.

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